
Geschäfts- und Freizeitreisende, die am 7. November in Indiens verkehrsreichstem Drehkreuz ein- oder ausfliegen wollten, saßen fest, als ein Fehler im Flugverkehrskontrollnetzwerk (ATC) in Delhi die Abflüge für mehrere Stunden lahmlegte. Laut der Airports Authority of India (AAI) fiel das Automatic Message Switching System (AMSS) – die Software, die Flugplandaten automatisch an die Fluglotsen übermittelt – spät am 6. November aus. Die Fluglotsen mussten Flugstreifen manuell erstellen, wodurch die Abflugrate des Flughafens von normalerweise über 60 Bewegungen pro Stunde auf kaum ein Drittel sank.
Am Freitagmorgen hatte sich der Rückstau massiv vergrößert: Reuters zählte mehr als 200 verspätete Flüge mit durchschnittlichen Wartezeiten von 50 bis 60 Minuten. IndiGo, SpiceJet und Air India veröffentlichten Hinweise in den sozialen Medien und verzichteten auf Umbuchungsgebühren; internationale Airlines wie ITA Airways und Virgin Atlantic warnten vor Anschlussflugstörungen. Auch die Börse reagierte nervös: Die Aktie von InterGlobe Aviation, der Muttergesellschaft von IndiGo, fiel im Tagesverlauf um 1,5 %.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine deutliche Mahnung an die Risiken einzelner Schwachstellen in Indiens Luftfahrtinfrastruktur. Der November markiert den Beginn der Hochsaison für Versetzungen und Projektreisen, wobei Delhi ein zentrales Drehkreuz für Einsätze in Nordindien ist. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht und Pendel-Ingenieuren erlitten auch in Bengaluru, Mumbai und Hyderabad Verzögerungen, da deren Flüge auf Delhi basierende Flugzeuge nutzen.
Die AAI-Techniker konnten die meisten Systeme bis zum Nachmittag wiederherstellen, untersuchen aber weiterhin die Ursache – ob veraltete Server oder Malware den Ausfall ausgelöst haben. Das Verkehrsministerium für zivile Luftfahrt hat Delhi International Airport Limited angewiesen, das geplante AMSS-Upgrade, das nun für das zweite Quartal 2026 vorgesehen ist, zu beschleunigen. Bis dahin sollen Risikominderungsmaßnahmen wie längere Umsteigezeiten und Tracking-Tools, die Echtzeit-Verzögerungswarnungen an Mitarbeiter senden, eingeführt werden.
Am Freitagmorgen hatte sich der Rückstau massiv vergrößert: Reuters zählte mehr als 200 verspätete Flüge mit durchschnittlichen Wartezeiten von 50 bis 60 Minuten. IndiGo, SpiceJet und Air India veröffentlichten Hinweise in den sozialen Medien und verzichteten auf Umbuchungsgebühren; internationale Airlines wie ITA Airways und Virgin Atlantic warnten vor Anschlussflugstörungen. Auch die Börse reagierte nervös: Die Aktie von InterGlobe Aviation, der Muttergesellschaft von IndiGo, fiel im Tagesverlauf um 1,5 %.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Vorfall eine deutliche Mahnung an die Risiken einzelner Schwachstellen in Indiens Luftfahrtinfrastruktur. Der November markiert den Beginn der Hochsaison für Versetzungen und Projektreisen, wobei Delhi ein zentrales Drehkreuz für Einsätze in Nordindien ist. Unternehmen mit zeitkritischer Fracht und Pendel-Ingenieuren erlitten auch in Bengaluru, Mumbai und Hyderabad Verzögerungen, da deren Flüge auf Delhi basierende Flugzeuge nutzen.
Die AAI-Techniker konnten die meisten Systeme bis zum Nachmittag wiederherstellen, untersuchen aber weiterhin die Ursache – ob veraltete Server oder Malware den Ausfall ausgelöst haben. Das Verkehrsministerium für zivile Luftfahrt hat Delhi International Airport Limited angewiesen, das geplante AMSS-Upgrade, das nun für das zweite Quartal 2026 vorgesehen ist, zu beschleunigen. Bis dahin sollen Risikominderungsmaßnahmen wie längere Umsteigezeiten und Tracking-Tools, die Echtzeit-Verzögerungswarnungen an Mitarbeiter senden, eingeführt werden.
Quelle: Reuters
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