
Der französische Konzessionär VINCI Autoroutes hat einen 1,5 Kilometer langen Testabschnitt der Autobahn A10 in Betrieb genommen, der kompatible Elektrofahrzeuge während der Fahrt mit normaler Geschwindigkeit laden kann. Das Pilotprojekt, das am 25. November offiziell eingeweiht wurde, nutzt induktive Spulen, die im Asphalt eingebettet sind, sowie Empfangsplatten unter den Testfahrzeugen. Die israelische Technologie-Firma Electreon liefert die Hardware, unterstützt von der Universität Gustave Eiffel, Hutchinson und VINCI Construction.
Warum das für mobile Arbeitskräfte wichtig ist. Das dynamische Laden könnte die „Reichweitenangst“ für Geschäftsreisende und Logistikunternehmen, die Frankreichs stark befahrene Korridore durchqueren, deutlich reduzieren. Für Pendler mit langen täglichen Fahrten oder Kunden, die über das ganze Land verteilt sind, verspricht das Nachladen unterwegs kürzere Standzeiten an stationären Ladestationen und eine besser planbare Reise.
Technische und regulatorische Herausforderungen. • Die Leistungsübertragung ist derzeit auf 70 kW begrenzt, um elektromagnetische Emissionen zu minimieren; eine Erhöhung dieser Grenze erfordert die Genehmigung der ANFR, der französischen Behörde für Funkfrequenzen. • Der Pilot läuft auf einer eigenen Spur, die durch Überkopfportale gekennzeichnet ist; eine landesweite Einführung würde neue Verkehrszeichenstandards und ein Mautsystem erfordern, das den Stromverbrauch nach gefahrenen Kilometern abrechnet.
Geschäftliche Perspektiven. Autohersteller wie Stellantis und Renault beobachten den Versuch genau und prüfen den Einbau von Empfangsgeräten ab Werk für Modelle ab 2028. Leasingfirmen, die Firmenwagen für Expatriates verwalten, erwägen zudem Nachrüstungen von Empfangsgeräten, die in langfristige Verträge integriert werden könnten.
Nächste Schritte. VINCI wird den Test mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum vierten Quartal 2026 fortsetzen, um Daten zu Verschleiß, Wetterbeständigkeit und Abrechnung zu sammeln. Eine parallele Studie mit gekühlten Lkw, die für Frankreichs exportstarken Agrar- und Lebensmittelsektor von großer Bedeutung sind, startet im Frühjahr 2026.
Warum das für mobile Arbeitskräfte wichtig ist. Das dynamische Laden könnte die „Reichweitenangst“ für Geschäftsreisende und Logistikunternehmen, die Frankreichs stark befahrene Korridore durchqueren, deutlich reduzieren. Für Pendler mit langen täglichen Fahrten oder Kunden, die über das ganze Land verteilt sind, verspricht das Nachladen unterwegs kürzere Standzeiten an stationären Ladestationen und eine besser planbare Reise.
Technische und regulatorische Herausforderungen. • Die Leistungsübertragung ist derzeit auf 70 kW begrenzt, um elektromagnetische Emissionen zu minimieren; eine Erhöhung dieser Grenze erfordert die Genehmigung der ANFR, der französischen Behörde für Funkfrequenzen. • Der Pilot läuft auf einer eigenen Spur, die durch Überkopfportale gekennzeichnet ist; eine landesweite Einführung würde neue Verkehrszeichenstandards und ein Mautsystem erfordern, das den Stromverbrauch nach gefahrenen Kilometern abrechnet.
Geschäftliche Perspektiven. Autohersteller wie Stellantis und Renault beobachten den Versuch genau und prüfen den Einbau von Empfangsgeräten ab Werk für Modelle ab 2028. Leasingfirmen, die Firmenwagen für Expatriates verwalten, erwägen zudem Nachrüstungen von Empfangsgeräten, die in langfristige Verträge integriert werden könnten.
Nächste Schritte. VINCI wird den Test mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum vierten Quartal 2026 fortsetzen, um Daten zu Verschleiß, Wetterbeständigkeit und Abrechnung zu sammeln. Eine parallele Studie mit gekühlten Lkw, die für Frankreichs exportstarken Agrar- und Lebensmittelsektor von großer Bedeutung sind, startet im Frühjahr 2026.
Quelle: Euro Weekly News
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