
Ein viraler Social-Media-Beitrag eines amerikanischen Investors, der das e-Visa-Portal Indiens als „komisch, zutiefst und peinlich fehlerhaft“ bezeichnete, hat eine neue Debatte über die Benutzerfreundlichkeit der Plattform ausgelöst – und das gerade, als der Zustrom an Touristen wieder anzieht. In Screenshots, die am 27. November geteilt wurden, zeigte Raymond Russell, wie die Antragsseite mitten im Formular zufällig eine Liste der höchsten Berge Indiens anzeigte und Zahlungen mit ausländischen Kreditkarten ablehnte.
Der Beitrag erreichte innerhalb weniger Stunden über eine Million Aufrufe und veranlasste Hunderte von Reisenden – sowohl Touristen als auch Geschäftsleute –, ähnliche Frustrationen zu teilen, von endlosen CAPTCHA-Schleifen bis hin zu verpflichtenden 10-jährigen Reiseverläufen. Das Einwanderungsbüro erklärte, man untersuche „isolierte Störungen“ und erinnerte die Nutzer daran, die Seite nur mit aktuellen Browsern zu verwenden.
Auswirkungen auf die Branche: Reisebüros warnen, dass die Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit Indiens Ziel, bis 2026 15 Millionen ausländische Touristen anzuziehen, ausbremsen könnten. Auch Unternehmen, die auf das e-Business-Visum angewiesen sind, berichten von Verzögerungen, einige Führungskräfte entscheiden sich daher für das teurere Papier-Visum über Konsulate. Technische Experten weisen darauf hin, dass das Portal, das 2014 entwickelt wurde, noch immer auf veraltete JavaScript-Bibliotheken und Zahlungssysteme mit nur einem Gateway setzt, was bei hoher Auslastung zu Abstürzen führt.
Die Regierung hat das Backend zuletzt Anfang 2024 aktualisiert, die Benutzeroberfläche jedoch noch nicht überarbeitet. Eine Ausschreibung für eine neue Visa-Plattform – mit mehrsprachiger Unterstützung und mobiler Optimierung – liegt seit Juli beim National Informatics Centre. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager mehr Zeit für die e-Visa-Anträge einplanen und für wichtige Geschäftsreisen auf Papieranträge als Backup setzen.
Der Beitrag erreichte innerhalb weniger Stunden über eine Million Aufrufe und veranlasste Hunderte von Reisenden – sowohl Touristen als auch Geschäftsleute –, ähnliche Frustrationen zu teilen, von endlosen CAPTCHA-Schleifen bis hin zu verpflichtenden 10-jährigen Reiseverläufen. Das Einwanderungsbüro erklärte, man untersuche „isolierte Störungen“ und erinnerte die Nutzer daran, die Seite nur mit aktuellen Browsern zu verwenden.
Auswirkungen auf die Branche: Reisebüros warnen, dass die Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit Indiens Ziel, bis 2026 15 Millionen ausländische Touristen anzuziehen, ausbremsen könnten. Auch Unternehmen, die auf das e-Business-Visum angewiesen sind, berichten von Verzögerungen, einige Führungskräfte entscheiden sich daher für das teurere Papier-Visum über Konsulate. Technische Experten weisen darauf hin, dass das Portal, das 2014 entwickelt wurde, noch immer auf veraltete JavaScript-Bibliotheken und Zahlungssysteme mit nur einem Gateway setzt, was bei hoher Auslastung zu Abstürzen führt.
Die Regierung hat das Backend zuletzt Anfang 2024 aktualisiert, die Benutzeroberfläche jedoch noch nicht überarbeitet. Eine Ausschreibung für eine neue Visa-Plattform – mit mehrsprachiger Unterstützung und mobiler Optimierung – liegt seit Juli beim National Informatics Centre. Bis dahin sollten Mobilitätsmanager mehr Zeit für die e-Visa-Anträge einplanen und für wichtige Geschäftsreisen auf Papieranträge als Backup setzen.
Quelle: Hindustan Times / Times of India
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