
Im Gespräch mit Bloomberg Law bestätigte der Einwanderungsanwalt K. Edward Raleigh, dass das US-Arbeitsministerium (DOL) das „Project Firewall“ gestartet hat. Dieses Projekt autorisiert vom Minister zertifizierte Untersuchungen, die proaktiv H-1B-Arbeitgeber prüfen, anstatt sich ausschließlich auf Beschwerden von Arbeitnehmern zu verlassen. Die am 2. Dezember vorgestellte Initiative gibt der Abteilung für Lohn- und Arbeitszeitkontrolle des DOL erweiterte Befugnisse, um Gehaltsabrechnungen, Kundenverträge und Arbeitsbedingungen für die gesamte H-1B-Belegschaft eines Arbeitgebers zu überprüfen.
Bisher leitete die Behörde vollständige Untersuchungen nur ein, wenn Whistleblower konkrete Verstöße meldeten. Im Rahmen von Project Firewall kann das DOL nun auch dann Prüfungen einleiten, wenn es branchenweite Warnsignale erkennt – etwa ein hohes Verhältnis von H-1B-Arbeitern zu US-Mitarbeitern oder anhaltend niedrige Lohnstufen (Level 1). Diese Änderung steht im Einklang mit weiteren Maßnahmen der Regierung, darunter die im September erlassene Präsidialverordnung, die H-1B-Einreisen einschränkt, sofern die Anträge keine zusätzliche Gebühr von 100.000 US-Dollar enthalten.
Für Unternehmen ist die Botschaft eindeutig: Compliance-Programme, die nur „formal“ sind, reichen nicht mehr aus. Arbeitgeber sollten sich auf unangekündigte Anfragen zu Dokumenten vorbereiten, die alle H-1B-Mitarbeiter, Drittanbietervereinbarungen und Nachweise für echte Spezialberufe umfassen. Verstöße können mit Nachzahlungen, Ausschluss von Programmen bis hin zur Weiterleitung an die USCIS zur Antragsaufhebung geahndet werden.
Führungskräfte im Bereich Mobilität wird geraten, interne Selbstprüfungen durchzuführen, die Public Access Files aktuell zu halten und sicherzustellen, dass die tatsächlichen Lohnzahlungen mit den Labor Condition Applications übereinstimmen. Besonders betroffen sind Personaldienstleister und IT-Beratungen, die schon lange im Fokus der Behörden stehen. Aber auch multinationale Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und Ingenieurwesen sollten ihre Lieferantenbeziehungen überprüfen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
Bisher leitete die Behörde vollständige Untersuchungen nur ein, wenn Whistleblower konkrete Verstöße meldeten. Im Rahmen von Project Firewall kann das DOL nun auch dann Prüfungen einleiten, wenn es branchenweite Warnsignale erkennt – etwa ein hohes Verhältnis von H-1B-Arbeitern zu US-Mitarbeitern oder anhaltend niedrige Lohnstufen (Level 1). Diese Änderung steht im Einklang mit weiteren Maßnahmen der Regierung, darunter die im September erlassene Präsidialverordnung, die H-1B-Einreisen einschränkt, sofern die Anträge keine zusätzliche Gebühr von 100.000 US-Dollar enthalten.
Für Unternehmen ist die Botschaft eindeutig: Compliance-Programme, die nur „formal“ sind, reichen nicht mehr aus. Arbeitgeber sollten sich auf unangekündigte Anfragen zu Dokumenten vorbereiten, die alle H-1B-Mitarbeiter, Drittanbietervereinbarungen und Nachweise für echte Spezialberufe umfassen. Verstöße können mit Nachzahlungen, Ausschluss von Programmen bis hin zur Weiterleitung an die USCIS zur Antragsaufhebung geahndet werden.
Führungskräfte im Bereich Mobilität wird geraten, interne Selbstprüfungen durchzuführen, die Public Access Files aktuell zu halten und sicherzustellen, dass die tatsächlichen Lohnzahlungen mit den Labor Condition Applications übereinstimmen. Besonders betroffen sind Personaldienstleister und IT-Beratungen, die schon lange im Fokus der Behörden stehen. Aber auch multinationale Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und Ingenieurwesen sollten ihre Lieferantenbeziehungen überprüfen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
Quelle: Bloomberg Law (via Fragomen)