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Spanien erhöht Einkommensgrenze für Digitalnomaden-Visum auf 2.763 € pro Monat

Dez. 6, 2025
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Spanien erhöht Einkommensgrenze für Digitalnomaden-Visum auf 2.763 € pro Monat
Das lang erwartete Digital Nomad Visum (DNV) Spaniens, das 2023 eingeführt wurde, steht bei vielen Umzugsplänen ganz oben – doch Bewerber müssen nun tiefer in die Tasche greifen. Am 5. Dezember 2025 bestätigte die auf Nomaden spezialisierte Kanzlei Nomad Immigration Lawyers, dass das Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration den finanziellen Nachweis an die diesjährige Erhöhung des Mindestlohns (Salario Mínimo Interprofesional, SMI) angepasst hat.

Da die DNV-Gesetzgebung die Anspruchsberechtigung auf 200 % des SMI festlegt, steigt das erforderliche monatliche Einkommen für Einzelbewerber von 2.600 € auf etwa 2.763 € – das entspricht 33.156 € jährlich. Für Ehepartner oder Partner kommen weitere 75 % des SMI (ca. 1.036 € monatlich) hinzu, für jedes weitere abhängige Familienmitglied 25 % (ca. 345 €).

Spanien erhöht Einkommensgrenze für Digitalnomaden-Visum auf 2.763 € pro Monat


Diese Anhebung ist aus zwei Gründen wichtig: Erstens steigt die Nachfrage rasant – laut Innenministerium wurden seit Januar über 14.000 Anträge von Remote-Arbeitern registriert. Zweitens positioniert Spanien das DNV als Instrument, um wertvolle Einwohner anzuziehen, die vor Ort konsumieren, einstellen und Steuern zahlen. Die Anpassung der Einkommensgrenzen an den SMI stellt sicher, dass Neuankömmlinge mindestens so viel beitragen wie lokale Arbeitnehmer und entkräftet Kritik, das Programm fördere Gentrifizierung.

Bewerber, die knapp unter der Grenze liegen, können dennoch qualifizieren, indem sie Ersparnisse in Höhe des fehlenden Einkommens für zwei Jahre nachweisen. Konsulate prüfen dann Kontoauszüge und Verträge über Auslandseinkünfte besonders genau. Anwälte weisen außerdem darauf hin, dass mindestens 80 % des Einkommens von Kunden außerhalb Spaniens stammen müssen. Digital Nomads können zudem die sogenannte „Beckham-Regelung“ wählen, die eine pauschale Steuer von 24 % auf spanische Einkünfte bis zu 600.000 € ermöglicht.

Für Personal- und Global-Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Überprüfen Sie die Vergütungspakete für Mitarbeitende, die 2026 das DNV nutzen wollen. Arbeitgeber müssen möglicherweise Bruttogehälter erhöhen oder Zulagen gewähren, damit Schlüsselkräfte – insbesondere alleinstehende Gründer oder junge Tech-Mitarbeiter – die Einkommensanforderungen erfüllen. Unternehmen mit Remote-First-Verträgen sollten zudem Kostenrechner und Entsendeschreiben aktualisieren, um kurzfristige Visumsablehnungen zu vermeiden. Berater empfehlen außerdem, Anträge früh im ersten Quartal 2026 einzureichen, bevor die nächste SMI-Anpassung verhandelt wird.
Quelle: Nomad Immigration Lawyers blog

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