
Ein unbefristeter nationaler Bahnstreik, der in Frankreich am 4. Dezember um 20:00 Uhr begann, hat nun den Grenzübergang Modane – den einzigen Eisenbahntunnel zwischen Lyon und Turin – bis mindestens 5. Dezember geschlossen, ohne dass ein Enddatum bekannt gegeben wurde. Weitere Sperrungen betreffen die Strecken Cerbère-Portbou und Perpignan LGV (Spanien) sowie Hendaye-Irun (Baskenland). Nur noch ein enges Betriebsfenster bleibt auf der Riviera-Linie Menton-Ventimiglia offen.
Für Italien ist die Schließung von Modane besonders gravierend: Die Hochgeschwindigkeitsverbindungen SNCF-Trenitalia zwischen Paris und Mailand sind gestrichen, und grenzüberschreitende Güterzüge werden über die Schweiz umgeleitet, was eine Zusatzstrecke von 140 km und Mehrkosten von etwa 600 Euro pro Container bedeutet. Automobilzulieferer im Piemont warnen vor Teileengpässen, falls der Streik über das Wochenende hinaus andauert.
Die Passagiernachfrage bei Flixbus und easyJet-Flügen ist stark gestiegen, wodurch Last-Minute-Tickets auf über 350 Euro für eine einfache Fahrt kletterten. Geschäftsreisende, deren Mitarbeiter zwischen französischen Hauptquartieren und italienischen Werken pendeln, empfehlen Homeoffice oder Umleitungen über Genf. Die französischen Gewerkschaften begründen den Streik mit Rentenreformen und Lohnindexierung; Verhandlungen mit der SNCF-Leitung scheiterten am 3. Dezember.
Die italienischen Zollbehörden in Ventimiglia und Bardonecchia bereiten sich auf einen Anstieg des Lkw-Verkehrs vor, da Verlader auf andere Transportmittel ausweichen. Logistikunternehmen raten zur Vorabbuchung von Zeitfenstern im Mont-Blanc-Straßentunnel und weisen auf mögliche Fahrverbote am Samstag in Italien hin, die Umleitungen erschweren könnten. Mobilitätsteams sollten SNCF-Meldungen beobachten und sich mit Spediteuren für aktuelle Kapazitätsinformationen abstimmen.
Da kein Enddatum bekannt ist, warnen Risikoberater, dass der Streik mit geplanten Protesten im französischen öffentlichen Dienst später im Monat zusammenfallen könnte, was weitere Störungen im Urlaubsverkehr und bei Just-in-Time-Lieferketten zwischen beiden Ländern zur Folge hätte.
Für Italien ist die Schließung von Modane besonders gravierend: Die Hochgeschwindigkeitsverbindungen SNCF-Trenitalia zwischen Paris und Mailand sind gestrichen, und grenzüberschreitende Güterzüge werden über die Schweiz umgeleitet, was eine Zusatzstrecke von 140 km und Mehrkosten von etwa 600 Euro pro Container bedeutet. Automobilzulieferer im Piemont warnen vor Teileengpässen, falls der Streik über das Wochenende hinaus andauert.
Die Passagiernachfrage bei Flixbus und easyJet-Flügen ist stark gestiegen, wodurch Last-Minute-Tickets auf über 350 Euro für eine einfache Fahrt kletterten. Geschäftsreisende, deren Mitarbeiter zwischen französischen Hauptquartieren und italienischen Werken pendeln, empfehlen Homeoffice oder Umleitungen über Genf. Die französischen Gewerkschaften begründen den Streik mit Rentenreformen und Lohnindexierung; Verhandlungen mit der SNCF-Leitung scheiterten am 3. Dezember.
Die italienischen Zollbehörden in Ventimiglia und Bardonecchia bereiten sich auf einen Anstieg des Lkw-Verkehrs vor, da Verlader auf andere Transportmittel ausweichen. Logistikunternehmen raten zur Vorabbuchung von Zeitfenstern im Mont-Blanc-Straßentunnel und weisen auf mögliche Fahrverbote am Samstag in Italien hin, die Umleitungen erschweren könnten. Mobilitätsteams sollten SNCF-Meldungen beobachten und sich mit Spediteuren für aktuelle Kapazitätsinformationen abstimmen.
Da kein Enddatum bekannt ist, warnen Risikoberater, dass der Streik mit geplanten Protesten im französischen öffentlichen Dienst später im Monat zusammenfallen könnte, was weitere Störungen im Urlaubsverkehr und bei Just-in-Time-Lieferketten zwischen beiden Ländern zur Folge hätte.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News