
Eine vertrauliche Kosten-Nutzen-Analyse des Innenministeriums, die der Financial Times vorliegt, zeigt, dass die im Juli verschärften Visa-Regeln für Arbeits- und Pflegekräfte die britischen Staatsfinanzen in den nächsten fünf Jahren um bis zu 10,8 Milliarden Pfund belasten könnten. Die Maßnahmen erhöhen die Mindestgehälter für Fachkräfte, schließen den Gesundheits- und Pflegekräfteweg für die meisten Pflegeheime und verkürzen die Graduate-Visa.
Beamte schätzen, dass die Einnahmen aus Visagebühren um 500 bis 800 Millionen Pfund sinken und bis zu 9,5 Milliarden Pfund an Steuereinnahmen verloren gehen könnten, da zwischen 2025/26 und 2029/30 voraussichtlich rund 214.000 weniger Migranten ankommen werden. Ein separater Anhang prognostiziert zudem einen Verlust von 1,2 Milliarden Pfund für Universitäten, da weniger ausländische Studierende bleiben.
Wirtschaftsverbände argumentieren, dass die Zahlen bestätigen, dass eine Reduzierung der legalen Migration Wachstum und Produktivität schädigt – besonders im Bereich der sozialen Pflege, wo der Fachkräftemangel bereits über 150.000 Stellen umfasst. Minister entgegnen, dass höhere Gehälter Investitionen in die heimische Ausbildung fördern und Lohnuntergrenzen anheben werden, doch die Analyse selbst räumt ein, dass es kurzfristig „begrenzte Belege“ für Produktivitätssteigerungen gibt.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Die Kosten für die Talentförderung werden steigen, während sich Rückstände bei Anträgen vergrößern könnten, da Arbeitgeber versuchen, vor April 2026 noch nach den alten Gehaltsgrenzen zu beantragen. Unternehmen sollten ihre Personalplanung an den höheren Gehaltsanforderungen ausrichten und prüfen, ob sich einige Positionen auf die Unterkategorien Graduate Trainee oder Service Supplier verlagern lassen, die weiterhin niedrigere Mindestgehälter vorsehen.
Beamte schätzen, dass die Einnahmen aus Visagebühren um 500 bis 800 Millionen Pfund sinken und bis zu 9,5 Milliarden Pfund an Steuereinnahmen verloren gehen könnten, da zwischen 2025/26 und 2029/30 voraussichtlich rund 214.000 weniger Migranten ankommen werden. Ein separater Anhang prognostiziert zudem einen Verlust von 1,2 Milliarden Pfund für Universitäten, da weniger ausländische Studierende bleiben.
Wirtschaftsverbände argumentieren, dass die Zahlen bestätigen, dass eine Reduzierung der legalen Migration Wachstum und Produktivität schädigt – besonders im Bereich der sozialen Pflege, wo der Fachkräftemangel bereits über 150.000 Stellen umfasst. Minister entgegnen, dass höhere Gehälter Investitionen in die heimische Ausbildung fördern und Lohnuntergrenzen anheben werden, doch die Analyse selbst räumt ein, dass es kurzfristig „begrenzte Belege“ für Produktivitätssteigerungen gibt.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Die Kosten für die Talentförderung werden steigen, während sich Rückstände bei Anträgen vergrößern könnten, da Arbeitgeber versuchen, vor April 2026 noch nach den alten Gehaltsgrenzen zu beantragen. Unternehmen sollten ihre Personalplanung an den höheren Gehaltsanforderungen ausrichten und prüfen, ob sich einige Positionen auf die Unterkategorien Graduate Trainee oder Service Supplier verlagern lassen, die weiterhin niedrigere Mindestgehälter vorsehen.
Quelle: Financial Times
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