
Der Airport Council International (ACI) Europe schlägt Alarm: Das neue Schengen-Einreise- und Ausreisesystem (EES) der EU sorgt bereits jetzt für Wartezeiten an den Grenzen von bis zu drei Stunden – obwohl erst 10 % der Reisenden aus Drittstaaten über die biometrischen Kioske abgefertigt werden. Besonders französische Flughäfen wie Paris-CDG, Lyon und Nizza melden eine um 70 % längere Abfertigungsdauer.
Laut ACI liegen die Ursachen in technischen Problemen, häufigen Systemausfällen und einem Mangel an voll funktionsfähigen Selbstbedienungskiosken. Personalmangel verschärft die Lage zusätzlich, während die angekündigte mobile Vorregistrierungs-App noch immer auf sich warten lässt. Die Vereinigung warnt vor einem „systemischen Zusammenbruch“, wenn der Anteil der registrierten Reisenden am 9. Januar auf 35 % steigt.
Für Unternehmen sind die Auswirkungen bereits spürbar: Führungskräfte verpassen Anschlussflüge, Crews überschreiten ihre Dienstzeitgrenzen, und Kurzzeitvisa-Inhaber bleiben in langen Einwanderungsschlangen stecken, was die erlaubten 90 Tage im Schengen-Raum schmälert. Mehrere Mobility-Teams raten inzwischen, bei Ankunftszeiten einen Puffer von vier Stunden einzuplanen und Bordkarten als Nachweis bei eventuellen Überziehungen aufzubewahren.
Während ACI die Sicherheitsziele des EES weiterhin unterstützt, fordert der Verband die Europäische Kommission und eu-LISA auf, die Einführung zu verlangsamen, mehr Grenzbeamte einzusetzen und die mobile Registrierungslösung zu beschleunigen.
Sollten innerhalb weniger Wochen keine Änderungen erfolgen, warnen französische Geschäftsreisende vor einem „Grenzchaos“, das Investoren abschrecken und Frankreichs Ruf vor den großen Sportereignissen 2026 beschädigen könnte.
Laut ACI liegen die Ursachen in technischen Problemen, häufigen Systemausfällen und einem Mangel an voll funktionsfähigen Selbstbedienungskiosken. Personalmangel verschärft die Lage zusätzlich, während die angekündigte mobile Vorregistrierungs-App noch immer auf sich warten lässt. Die Vereinigung warnt vor einem „systemischen Zusammenbruch“, wenn der Anteil der registrierten Reisenden am 9. Januar auf 35 % steigt.
Für Unternehmen sind die Auswirkungen bereits spürbar: Führungskräfte verpassen Anschlussflüge, Crews überschreiten ihre Dienstzeitgrenzen, und Kurzzeitvisa-Inhaber bleiben in langen Einwanderungsschlangen stecken, was die erlaubten 90 Tage im Schengen-Raum schmälert. Mehrere Mobility-Teams raten inzwischen, bei Ankunftszeiten einen Puffer von vier Stunden einzuplanen und Bordkarten als Nachweis bei eventuellen Überziehungen aufzubewahren.
Während ACI die Sicherheitsziele des EES weiterhin unterstützt, fordert der Verband die Europäische Kommission und eu-LISA auf, die Einführung zu verlangsamen, mehr Grenzbeamte einzusetzen und die mobile Registrierungslösung zu beschleunigen.
Sollten innerhalb weniger Wochen keine Änderungen erfolgen, warnen französische Geschäftsreisende vor einem „Grenzchaos“, das Investoren abschrecken und Frankreichs Ruf vor den großen Sportereignissen 2026 beschädigen könnte.
Quelle: Aviation24