
Um Mitternacht am 23. Dezember startete der lang erwartete Pilotversuch „Südwärts-Reisen für Fahrzeuge aus Guangdong“ (STGV). Damit dürfen ausgewählte Privatwagen aus Guangzhou, Zhuhai, Zhongshan und Jiangmen erstmals über die Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke (HZMB) hinaus ins Straßennetz der Sonderverwaltungszone fahren. Die tägliche Quotenanzahl ist bewusst klein gehalten – 100 Fahrzeuge pro Tag mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von drei Tagen –, um den Behörden Zeit zu geben, Verkehrsaufkommen, Sicherheit und Versicherungsdaten zu überwachen, bevor das Programm ausgeweitet wird.
Die Fahrer mussten sich Anfang des Monats einer computergestützten Auslosung unterziehen, eine 15-Punkte-Inspektion auf dem Festland bestehen, ein HKSAR-„FT“-Kennzeichen anbringen, eine Drittparteien-Haftpflichtversicherung in Hongkong abschließen und ein HKeToll-Konto für automatische Tunnelgebühren einrichten. Alle Dokumente werden elektronisch ausgestellt, und die Grenzbeamten auf beiden Seiten führen vollständig digitale Kontrollen durch, um die Abfertigungszeit an der Brücke unter zehn Minuten zu halten.
Wirtschaftsverbände loben das Programm als Durchbruch für die Mobilität in der Greater Bay Area. Festland-Manager, die bisher für Meetings oder Messen in Central auf Chauffeure oder grenzüberschreitende Busse angewiesen waren, können nun selbst fahren, was die Hin- und Rückfahrt um Stunden verkürzt und den Transport von Produktmustern ermöglicht, die im öffentlichen Verkehr nicht erlaubt sind. Auch Einzelhändler in den New Territories erwarten einen Umsatzanstieg, wobei Regierungsökonomen schätzen, dass jede Fahrzeuggruppe pro Besuch zwischen 6.000 und 9.000 HK$ in die lokale Wirtschaft einbringt.
Derzeit ist die Nutzung durch Pendler an Werktagen noch gering, doch Handelskammern setzen sich bereits für eine Erhöhung der Quoten und eine Ausweitung auf die verbleibenden sieben Städte Guandong bis Mitte 2026 ein, sofern der Pilot reibungslos verläuft. Verkehrsplaner beobachten genau mögliche Auswirkungen an sensiblen Engpässen wie dem Cross-Harbour-Tunnel und dem stark frequentierten Knotenpunkt Kowloon Tong.
Unternehmen, die das Programm nutzen wollen, sollten sicherstellen, dass der eingetragene Fahrzeughalter mit dem Fahrer an der Grenze übereinstimmt, Tunnelzeiten frühzeitig buchen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass Gefahrgut auch in Privatfahrzeugen verboten ist.
Die Fahrer mussten sich Anfang des Monats einer computergestützten Auslosung unterziehen, eine 15-Punkte-Inspektion auf dem Festland bestehen, ein HKSAR-„FT“-Kennzeichen anbringen, eine Drittparteien-Haftpflichtversicherung in Hongkong abschließen und ein HKeToll-Konto für automatische Tunnelgebühren einrichten. Alle Dokumente werden elektronisch ausgestellt, und die Grenzbeamten auf beiden Seiten führen vollständig digitale Kontrollen durch, um die Abfertigungszeit an der Brücke unter zehn Minuten zu halten.
Wirtschaftsverbände loben das Programm als Durchbruch für die Mobilität in der Greater Bay Area. Festland-Manager, die bisher für Meetings oder Messen in Central auf Chauffeure oder grenzüberschreitende Busse angewiesen waren, können nun selbst fahren, was die Hin- und Rückfahrt um Stunden verkürzt und den Transport von Produktmustern ermöglicht, die im öffentlichen Verkehr nicht erlaubt sind. Auch Einzelhändler in den New Territories erwarten einen Umsatzanstieg, wobei Regierungsökonomen schätzen, dass jede Fahrzeuggruppe pro Besuch zwischen 6.000 und 9.000 HK$ in die lokale Wirtschaft einbringt.
Derzeit ist die Nutzung durch Pendler an Werktagen noch gering, doch Handelskammern setzen sich bereits für eine Erhöhung der Quoten und eine Ausweitung auf die verbleibenden sieben Städte Guandong bis Mitte 2026 ein, sofern der Pilot reibungslos verläuft. Verkehrsplaner beobachten genau mögliche Auswirkungen an sensiblen Engpässen wie dem Cross-Harbour-Tunnel und dem stark frequentierten Knotenpunkt Kowloon Tong.
Unternehmen, die das Programm nutzen wollen, sollten sicherstellen, dass der eingetragene Fahrzeughalter mit dem Fahrer an der Grenze übereinstimmt, Tunnelzeiten frühzeitig buchen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass Gefahrgut auch in Privatfahrzeugen verboten ist.
Quelle: VisaHQ