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Hunderte Flüge im Australien-Neuseeland-Korridor verspätet oder gestrichen

Dez. 29, 2025
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Hunderte Flüge im Australien-Neuseeland-Korridor verspätet oder gestrichen
Schwere Folgeauswirkungen am 28. Dezember führten zu erheblichen Störungen an Australiens drei verkehrsreichsten Flughäfen – Sydney, Melbourne Tullamarine und Brisbane. Technische Probleme und Personalmangel zwangen Air New Zealand und Jetstar dazu, mehr als ein Dutzend Flüge zu streichen und hunderte weitere zu verzögern. Laut Daten von FlightAware, berichtet vom Branchenportal *Travel and Tour World*, verzeichnete Sydney 3 Flugausfälle und 95 Verspätungen, Melbourne 1 Ausfall und 120 Verspätungen, Brisbane 1 Ausfall und 90 Verspätungen. Auch auf der anderen Seite des Tasmanischen Meeres sorgten ähnliche Probleme in Auckland, Wellington und Christchurch für Tausende gestrandete Sommerurlauber.

Obwohl das Wetter unproblematisch war, werden Arbeitskräftemangel im Bodenservice, Kettenreaktionen bei Flugzeugrotationen und ein IT-Fehler im Crew-Planungssystem von Air New Zealand als Ursachen genannt. Jetstar, das im Sommerbetrieb an seiner Kapazitätsgrenze arbeitet, hatte kaum Reserveflugzeuge, um den Flugplan nach den Verzögerungen wieder einzuholen. Auch Qantas und Virgin mussten Passagiere umplanen, nachdem Anschlussflüge nicht erreicht wurden.

Hunderte Flüge im Australien-Neuseeland-Korridor verspätet oder gestrichen


Für Geschäftsreisende und Mobility-Manager zeigt das Ausmaß der Störungen, wie wenig Puffer in den trans-Tasmanischen Flugplänen während der Hauptreisezeit vorhanden ist. Verpasste Anschlüsse können zu mehrtägigen Verzögerungen führen, wenn Mitarbeiter zwischen australischen Hauptquartieren und neuseeländischen Projektstandorten pendeln. Unternehmen wird empfohlen: (1) flexible Tarife mit gebührenfreien Umbuchungsmöglichkeiten zu buchen; (2) Schlüsselpersonal auf getrennten Buchungen (PNRs) zu halten, um Engpässe bei Gruppenumbuchungen zu vermeiden; und (3) Reisende daran zu erinnern, Belege aufzubewahren, um nicht erstattungsfähige Hotel- oder Verpflegungskosten bei Versicherungen oder Airlines geltend machen zu können.

Tourismusverbände befürchten, dass anhaltende Unregelmäßigkeiten die wirtschaftlichen Vorteile des Australien-Neuseeland-Urlaubsverkehrs schmälern könnten. Hotels in Sydney und Queenstown berichten bereits von verspäteten Check-ins und verkürzten Aufenthalten. Flughäfen prüfen derzeit Notfall-Personalpläne und erwägen eine vorübergehende Lockerung von Nachtflugverboten, um Rückstaus abzubauen, falls die Verzögerungen in die erste Januarwoche hinein andauern.

Positiv stimmt, dass beide Regierungen für 2026 Kapazitätserweiterungen planen: Qantas will 60.000 zusätzliche Sitzplätze anbieten, Air New Zealand führt auf wichtigen Strecken wieder Großraumflugzeuge ein. Bis dahin sollten Reiseverantwortliche die Airline-Apps in Echtzeit beobachten und Pufferzeiten in die Reisepläne der Mitarbeiter einbauen.
Quelle: Travel and Tour World

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