
Urlaubsabflüge vom Flughafen Václav Havel Prag gerieten am Morgen des 28. Dezember in Chaos, nachdem das brandneue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union seinen ersten größeren Ausfall erlitt. Ein routinemäßiges nächtliches Software-Update konnte nicht geladen werden, wodurch alle 36 biometrischen Terminals für Drittstaatsangehörige einfrohren. Da keine zertifizierten Backup-E-Gates verfügbar waren, musste die tschechische Ausländerpolizei auf manuelles Passstempeln zurückgreifen, was die Abfertigungszeiten sofort vervierfachte.
Vor allem Langstreckenflüge waren betroffen: Etihads Flug EY-62 nach Abu Dhabi und Korean Airs KE-936 nach Seoul verpassten ihre Abflugzeiten, was eine Kettenreaktion von verpassten Anschlussflügen im gesamten Schengen-Raum auslöste. Der Airports Council International schätzt, dass die Fluggesellschaften während des dreistündigen Engpasses mehr als 180.000 Euro an Verspätungs- und Umbuchungskosten verloren, während die Bodenabfertiger mit der Verfügbarkeit von Parkpositionen in der Hochphase des Weihnachtsreiseverkehrs kämpften.
Der Vorfall verdeutlicht die Anlaufschwierigkeiten des EES, das seit Oktober 2025 für Nicht-EU-Reisende verpflichtend ist. Obwohl Inhaber tschechischer Langzeitvisa von der Registrierung ausgenommen sind, müssen Geschäftsreisende, entsandte Arbeitnehmer und Familienangehörige nun sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise biometrisch erfasst werden. Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen, für alle Abflüge ab Prag mindestens eine Stunde zusätzliche Zeit einzuplanen, bis das System stabil läuft.
Die Flughafenleitung hat eine sofortige forensische Überprüfung durch die EU-Agentur eu-LISA angeordnet und beschleunigt die Einstellung von 60 temporären „Grenzassistenten“ sowie die Installation von 20 zusätzlichen Terminals vor dem Geschäftsreiseansturm Ende Januar. Sollten die Maßnahmen nicht ausreichen, könnten Mobilitätsmanager gezwungen sein, Führungskräfte über benachbarte Drehkreuze in München oder Wien umzuleiten, bis das Vertrauen in die digitale Grenzkontrolle in Prag wiederhergestellt ist.
Experten raten Reisenden derzeit, die Gültigkeit ihrer Visa sorgfältig zu prüfen, gedruckte Nachweise über Weiterflugtickets und Hotelbuchungen mitzuführen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Visa-Facilitation-Plattformen, die Echtzeit-Änderungen an Grenzregelungen überwachen, können helfen, sich ändernde Anforderungen frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Last-Minute-Überraschungen zu minimieren.
Vor allem Langstreckenflüge waren betroffen: Etihads Flug EY-62 nach Abu Dhabi und Korean Airs KE-936 nach Seoul verpassten ihre Abflugzeiten, was eine Kettenreaktion von verpassten Anschlussflügen im gesamten Schengen-Raum auslöste. Der Airports Council International schätzt, dass die Fluggesellschaften während des dreistündigen Engpasses mehr als 180.000 Euro an Verspätungs- und Umbuchungskosten verloren, während die Bodenabfertiger mit der Verfügbarkeit von Parkpositionen in der Hochphase des Weihnachtsreiseverkehrs kämpften.
Der Vorfall verdeutlicht die Anlaufschwierigkeiten des EES, das seit Oktober 2025 für Nicht-EU-Reisende verpflichtend ist. Obwohl Inhaber tschechischer Langzeitvisa von der Registrierung ausgenommen sind, müssen Geschäftsreisende, entsandte Arbeitnehmer und Familienangehörige nun sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise biometrisch erfasst werden. Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen, für alle Abflüge ab Prag mindestens eine Stunde zusätzliche Zeit einzuplanen, bis das System stabil läuft.
Die Flughafenleitung hat eine sofortige forensische Überprüfung durch die EU-Agentur eu-LISA angeordnet und beschleunigt die Einstellung von 60 temporären „Grenzassistenten“ sowie die Installation von 20 zusätzlichen Terminals vor dem Geschäftsreiseansturm Ende Januar. Sollten die Maßnahmen nicht ausreichen, könnten Mobilitätsmanager gezwungen sein, Führungskräfte über benachbarte Drehkreuze in München oder Wien umzuleiten, bis das Vertrauen in die digitale Grenzkontrolle in Prag wiederhergestellt ist.
Experten raten Reisenden derzeit, die Gültigkeit ihrer Visa sorgfältig zu prüfen, gedruckte Nachweise über Weiterflugtickets und Hotelbuchungen mitzuführen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Visa-Facilitation-Plattformen, die Echtzeit-Änderungen an Grenzregelungen überwachen, können helfen, sich ändernde Anforderungen frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Last-Minute-Überraschungen zu minimieren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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