
Zukünftige Pflegekräfte, die auf Kanadas Home Care Worker Pilots setzen, müssen einen Rückschlag hinnehmen: Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) hat bestätigt, dass die Programme „bis auf Weiteres“ geschlossen bleiben. Ein internes Bulletin vom 19. Dezember 2025 kündigte bereits eine Pause an, doch ein Update vom 2. Januar 2026 macht deutlich, dass die Aufnahme nicht wie geplant im März wieder startet.
Die beiden Pilotprogramme – Home Child-Care Provider und Home Support Worker – waren beliebte Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung und füllten zusammen jährlich 5.500 Plätze. Die hohe Nachfrage führte jedoch zu einem Rückstau von über 18.000 Anträgen, wodurch die Wartezeiten auf mehr als 24 Monate anstiegen. IRCC erklärt, die Pause solle den Sachbearbeitern ermöglichen, den Rückstau abzubauen und die Zulassungen an die reduzierten Quoten für die Wirtschaftsklasse 2026 anzupassen.
Der Stopp beseitigt eine der wenigen bundesweiten Möglichkeiten für ausländische Pflegekräfte, ohne kanadische Berufserfahrung einen Status zu erlangen. Interessenvertretungen warnen, dass Familien, die häusliche Pflege für ältere oder behinderte Angehörige benötigen, besonders in ländlichen Regionen mit akuten Arbeitskräftemangel konfrontiert sein werden, da dort die Programme der Provinznominierung selten Pflegekräfte ansprechen. Arbeitgeber müssen nun auf das Temporary Foreign Worker Program zurückgreifen – mit den damit verbundenen Kosten für die Labour Market Impact Assessment (LMIA) und längeren Bearbeitungszeiten – oder im Inland rekrutieren.
Experten erwarten, dass Ottawa im Laufe des Jahres 2026 einen neu gestalteten Pflegekräfteweg vorstellt, der stärker auf Bewerber innerhalb Kanadas und eine strengere Arbeitgeberkontrolle setzt. Bis dahin können ausländische Kandidaten auf provinziellen Optionen wie Albertas neuem Health-Care Aide Pilot ausweichen oder sich über reguläre LMIA-Programme bewerben, wobei die Kontingente für TEER 4- und 5-Berufe jedoch verschärft wurden.
Unternehmen, die bereits Pflegekräfte in Kanada beschäftigen, sollten die Ablaufdaten der Arbeitserlaubnisse ihrer Mitarbeiter genau im Blick behalten und Verlängerungen frühzeitig beantragen, da mit einem Anstieg der Verlängerungsanträge zu rechnen ist.
Die beiden Pilotprogramme – Home Child-Care Provider und Home Support Worker – waren beliebte Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung und füllten zusammen jährlich 5.500 Plätze. Die hohe Nachfrage führte jedoch zu einem Rückstau von über 18.000 Anträgen, wodurch die Wartezeiten auf mehr als 24 Monate anstiegen. IRCC erklärt, die Pause solle den Sachbearbeitern ermöglichen, den Rückstau abzubauen und die Zulassungen an die reduzierten Quoten für die Wirtschaftsklasse 2026 anzupassen.
Der Stopp beseitigt eine der wenigen bundesweiten Möglichkeiten für ausländische Pflegekräfte, ohne kanadische Berufserfahrung einen Status zu erlangen. Interessenvertretungen warnen, dass Familien, die häusliche Pflege für ältere oder behinderte Angehörige benötigen, besonders in ländlichen Regionen mit akuten Arbeitskräftemangel konfrontiert sein werden, da dort die Programme der Provinznominierung selten Pflegekräfte ansprechen. Arbeitgeber müssen nun auf das Temporary Foreign Worker Program zurückgreifen – mit den damit verbundenen Kosten für die Labour Market Impact Assessment (LMIA) und längeren Bearbeitungszeiten – oder im Inland rekrutieren.
Experten erwarten, dass Ottawa im Laufe des Jahres 2026 einen neu gestalteten Pflegekräfteweg vorstellt, der stärker auf Bewerber innerhalb Kanadas und eine strengere Arbeitgeberkontrolle setzt. Bis dahin können ausländische Kandidaten auf provinziellen Optionen wie Albertas neuem Health-Care Aide Pilot ausweichen oder sich über reguläre LMIA-Programme bewerben, wobei die Kontingente für TEER 4- und 5-Berufe jedoch verschärft wurden.
Unternehmen, die bereits Pflegekräfte in Kanada beschäftigen, sollten die Ablaufdaten der Arbeitserlaubnisse ihrer Mitarbeiter genau im Blick behalten und Verlängerungen frühzeitig beantragen, da mit einem Anstieg der Verlängerungsanträge zu rechnen ist.
Quelle: UNA Immigration News Digest