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Regierung hält die dauerhafte Migrationsobergrenze für 2025-26 bei 185.000 Plätzen

Jan. 3, 2026
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Regierung hält die dauerhafte Migrationsobergrenze für 2025-26 bei 185.000 Plätzen
Eine interne Informationsnotiz, die am 31. Dezember spät veröffentlicht und am 2. Januar verteilt wurde, bestätigt, dass Australien die Obergrenze für das permanente Migrationsprogramm im Programmjahr 2025-26 bei 185.000 Visa belassen wird. Damit widersetzt sich die Regierung Forderungen der Opposition, die Zahlen um 25 Prozent zu kürzen. Rund 70 Prozent der Plätze werden erneut dem Fachkräftebereich zugewiesen, was den Kurswechsel der Regierung hin zur Talentgewinnung, der 2023 begann, weiter festigt.

Innerhalb dieser festen Gesamtzahl werden die Behörden schärfere Kriterien anwenden – höhere Anforderungen an Englischkenntnisse, Gehaltsschwellen und engere Berufskataloge –, um die Ergebnisse auf drei Schwerpunktbereiche auszurichten: Gesundheits- und Altenpflege, Ingenieurwesen im Bereich erneuerbare Energien sowie fortschrittliche Fertigung. Die Quoten für die Nominierung durch Bundesstaaten, die diese neuen Prioritäten widerspiegeln, werden im Februar veröffentlicht, sobald aktualisierte Bevölkerungsprognosen vorliegen.

Regierung hält die dauerhafte Migrationsobergrenze für 2025-26 bei 185.000 Plätzen


Für Arbeitgeber bedeutet die stabile Obergrenze Planungssicherheit, allerdings zu höheren Einstellungskosten. Die Einkommensgrenze für arbeitgebergesponserte Visa (Core Skills Income Threshold) stieg am 1. Juli 2025 auf über 76.000 AUD und wird voraussichtlich vor Jahresmitte erneut ansteigen. Regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die bereits mit knappen Budgets arbeiten, müssen ihre Finanzplanung überdenken und den Rekrutierungsprozess beschleunigen.

Mobilitätsmanager sollten die Nachweise für den Arbeitsmarkttest überprüfen, Berufsbeschränkungen aktualisieren und inländische Bewerber ermutigen, ihre Kompetenzbewertungen frühzeitig abzuschließen. Canberra hat zudem eine mögliche Anpassung der Verteilung zwischen Fachkräfte- und Familienstrom zur Jahresmitte offen gelassen, was bedeutet, dass sich die Zuteilungen bei einer Abschwächung der Arbeitsmarktlage verschieben könnten.

Abschließend deutete das Innenministerium an, dass bis Juli 2026 ein vereinfachtes „Talent & Innovation“-Punktesystem eingeführt werden könnte, das spezialisierte Wege wie das Global Talent-Visum zusammenführt. Arbeitgeber, die Forschung & Entwicklung oder Deep-Tech-Talente suchen, könnten so einen schnelleren und flexibleren Zugang erhalten, falls diese neue Visakategorie realisiert wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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