
Der nationale Mindestlohn Brasiliens wurde zum 1. Januar 2026 durch das Dekret 12.797/2025 auf 1.621 R$ pro Monat erhöht, was einer Steigerung von 6,7 % gegenüber 2025 entspricht. Obwohl die Meldung in erster Linie national von Bedeutung ist, hat die Änderung unmittelbare Auswirkungen auf multinationale Unternehmen, die ausländische Mitarbeiter mit lokalen Verträgen beschäftigen oder Mindestgehälter zahlen müssen, die an den Mindestlohn gekoppelt sind. Mehrere Arbeitserlaubniskategorien – darunter das beliebte VITEM V für lokale Einstellungen und das Trainee-Visum – verlangen Löhne von mindestens dem Doppelten des Mindestlohns oder einem marktüblichen Gehalt, je nachdem, welcher Wert höher ist. Mobility-Manager sollten daher ausstehende Anträge und bevorstehende Verlängerungen überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den neuen Anforderungen entsprechen.
Die Regierung erinnerte Arbeitgeber am 5. Januar daran, dass das brasilianische eSocial-System die Gehälter nicht automatisch anpasst; die Personalabteilungen müssen jeden Vertrag im Portal vor Abschluss der Januar-Abrechnung manuell aktualisieren. Unterlassungen können Bußgelder nach sich ziehen und unerwünschte Kontrollen durch die Arbeitsaufsicht provozieren. Multinationale Unternehmen, die Schattenabrechnungen für kurzfristige Entsendungen nutzen, sollten zudem Lieferantenverträge und Zulagen für entsandte Mitarbeiter überprüfen, da Essensgutscheine, Fahrtkostenzuschüsse und Gewinnbeteiligungen häufig an den Mindestlohn gekoppelt sind.
Über die Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen hinaus verschiebt die neue Lohnuntergrenze auch die Basis für Lebenshaltungs- und Erschwerniszulagen, die oft in Entsendungsverträgen verankert sind. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit weiteren Anpassungen, die Inflation und BIP-Wachstum berücksichtigen. Unternehmen sollten daher Indexierungsklauseln in ihre Verträge aufnehmen, um jährliche Neuverhandlungen zu vermeiden.
Ausländische Führungskräfte, die in Brasilien direkt Haushaltspersonal beschäftigen – was bei C-Level-Expatriates häufig der Fall ist – müssen ebenfalls ihre Daten im eSocial Doméstico-Portal aktualisieren, um Strafen zu vermeiden. Das Arbeitsministerium hat angekündigt, dass die Kontrollen im Jahr 2026 besonders auf Unterzahlungen bei Arbeitszeit und Lohn achten werden, insbesondere im Bereich der Hausarbeit und ausgelagerter Dienstleistungen.
Praktischer Tipp: Budgetverantwortliche sollten pro Mitarbeiter mit etwa 100 bis 150 R$ monatlich zusätzlich kalkulieren, um gesetzliche Sozialleistungen abzudecken, die mit dem Mindestlohn steigen (FGTS, 13. Monatsgehalt und Urlaubsvergütung). Eine frühzeitige Anpassung verhindert Verzögerungen bei der Bearbeitung, wenn Bundespolizei oder Arbeitsministerium während der Arbeitserlaubnisverlängerungen die Gehaltsdaten prüfen.
Die Regierung erinnerte Arbeitgeber am 5. Januar daran, dass das brasilianische eSocial-System die Gehälter nicht automatisch anpasst; die Personalabteilungen müssen jeden Vertrag im Portal vor Abschluss der Januar-Abrechnung manuell aktualisieren. Unterlassungen können Bußgelder nach sich ziehen und unerwünschte Kontrollen durch die Arbeitsaufsicht provozieren. Multinationale Unternehmen, die Schattenabrechnungen für kurzfristige Entsendungen nutzen, sollten zudem Lieferantenverträge und Zulagen für entsandte Mitarbeiter überprüfen, da Essensgutscheine, Fahrtkostenzuschüsse und Gewinnbeteiligungen häufig an den Mindestlohn gekoppelt sind.
Über die Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen hinaus verschiebt die neue Lohnuntergrenze auch die Basis für Lebenshaltungs- und Erschwerniszulagen, die oft in Entsendungsverträgen verankert sind. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit weiteren Anpassungen, die Inflation und BIP-Wachstum berücksichtigen. Unternehmen sollten daher Indexierungsklauseln in ihre Verträge aufnehmen, um jährliche Neuverhandlungen zu vermeiden.
Ausländische Führungskräfte, die in Brasilien direkt Haushaltspersonal beschäftigen – was bei C-Level-Expatriates häufig der Fall ist – müssen ebenfalls ihre Daten im eSocial Doméstico-Portal aktualisieren, um Strafen zu vermeiden. Das Arbeitsministerium hat angekündigt, dass die Kontrollen im Jahr 2026 besonders auf Unterzahlungen bei Arbeitszeit und Lohn achten werden, insbesondere im Bereich der Hausarbeit und ausgelagerter Dienstleistungen.
Praktischer Tipp: Budgetverantwortliche sollten pro Mitarbeiter mit etwa 100 bis 150 R$ monatlich zusätzlich kalkulieren, um gesetzliche Sozialleistungen abzudecken, die mit dem Mindestlohn steigen (FGTS, 13. Monatsgehalt und Urlaubsvergütung). Eine frühzeitige Anpassung verhindert Verzögerungen bei der Bearbeitung, wenn Bundespolizei oder Arbeitsministerium während der Arbeitserlaubnisverlängerungen die Gehaltsdaten prüfen.
Quelle: VisaHQ
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