
Ein zweiter arktischer Front namens „Sturm Goretti“ fegte am 7. Januar über Westeuropa hinweg, was zur Einstellung von mehr als 600 Flügen am Flughafen Amsterdam Schiphol führte und Notfall-Flugstreichungen an den Flughäfen Paris-CDG und Orly auslöste. Der Flughafen Brüssel blieb vom stärksten Schneefall verschont, sagte jedoch Dutzende Flüge ab und setzte Lieferanten wegen eines möglichen Mangels an Enteisungsflüssigkeiten vom Typ I und IV in Alarmbereitschaft, nachdem KLM auf sinkende Vorräte in den Niederlanden hingewiesen hatte.
Frankreich verhängte vorübergehend ein Fahrverbot für Lastwagen und Schulbusse auf den nördlichen Straßen, während die niederländischen Behörden die Bevölkerung aufforderten, von zu Hause aus zu arbeiten. In Belgien aktivierte das Bundesministerium für Mobilität seine nationale Krisenzentrale, wodurch regionale Flughäfen und Autobahnbehörden Salz- und Glykolreserven gemeinsam verwalten können. Das Logistikunternehmen Lineas warnte vor Verzögerungen im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr zum Hafen Antwerpen, was die Sorgen um Just-in-Time-Lieferketten für Automobilwerke in Flandern verstärkt.
Für multinationale Unternehmen, deren Führungskräfte zwischen EU-Hauptstädten pendeln, ist die gleichzeitige Störung an mehreren Verkehrsknotenpunkten schädlicher als ein lokales Ereignis. Reise-Management-Firmen empfehlen eine Priorisierung der Reiserouten: Kritische Einsätze sollten über Flughäfen südlich des Wettergürtels – Madrid, Mailand oder Zürich – geleitet werden, während nicht dringende Reisen verschoben werden.
Die Situation verdeutlicht ein systemisches Risiko: Europas Versorgungskette für Enteisungsmittel ist überraschend dünn. Nur vier große Glykolproduzenten beliefern den Kontinent, wobei der Vertrieb auf die Niederlande und Deutschland konzentriert ist. Nach Engpässen im letzten Winter hat der Flughafen Brüssel seine Tankkapazität vor Ort um 20 % erhöht, doch Brancheninsider warnen, dass eine einwöchige Kältewelle die Reserven dennoch erschöpfen könnte.
Frankreich verhängte vorübergehend ein Fahrverbot für Lastwagen und Schulbusse auf den nördlichen Straßen, während die niederländischen Behörden die Bevölkerung aufforderten, von zu Hause aus zu arbeiten. In Belgien aktivierte das Bundesministerium für Mobilität seine nationale Krisenzentrale, wodurch regionale Flughäfen und Autobahnbehörden Salz- und Glykolreserven gemeinsam verwalten können. Das Logistikunternehmen Lineas warnte vor Verzögerungen im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr zum Hafen Antwerpen, was die Sorgen um Just-in-Time-Lieferketten für Automobilwerke in Flandern verstärkt.
Für multinationale Unternehmen, deren Führungskräfte zwischen EU-Hauptstädten pendeln, ist die gleichzeitige Störung an mehreren Verkehrsknotenpunkten schädlicher als ein lokales Ereignis. Reise-Management-Firmen empfehlen eine Priorisierung der Reiserouten: Kritische Einsätze sollten über Flughäfen südlich des Wettergürtels – Madrid, Mailand oder Zürich – geleitet werden, während nicht dringende Reisen verschoben werden.
Die Situation verdeutlicht ein systemisches Risiko: Europas Versorgungskette für Enteisungsmittel ist überraschend dünn. Nur vier große Glykolproduzenten beliefern den Kontinent, wobei der Vertrieb auf die Niederlande und Deutschland konzentriert ist. Nach Engpässen im letzten Winter hat der Flughafen Brüssel seine Tankkapazität vor Ort um 20 % erhöht, doch Brancheninsider warnen, dass eine einwöchige Kältewelle die Reserven dennoch erschöpfen könnte.
Quelle: Reuters
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