
Die spanische Hotelbranche erhöht den Druck auf das Innenministerium nach einem weiteren Wochenende mit stundenlangen Passkontrollschlangen an den Flughäfen Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga-Costa del Sol. In einer am 12. Januar veröffentlichten Erklärung warnte der spanische Hotel- und Tourismusverband CEHAT, dass die Verzögerungen zunehmend „strukturell“ werden und den Ruf Spaniens als meistbesuchtes Reiseziel Europas gefährden könnten.
Jorge Marichal, Präsident von CEHAT, erklärte, dass internationale Ankünfte – insbesondere aus Großbritannien, Spaniens größtem Tourismussektor seit dem Brexit – regelmäßig Wartezeiten von 45 bis 90 Minuten an automatischen Kontrollstellen und Polizeischaltern erleben. Der Verband macht den Mangel an Policía Nacional-Beamten, die unregelmäßige Einführung des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) sowie inkonsistente Notfallpläne bei Spitzenankünften verantwortlich.
CEHAT hat die Regierung offiziell aufgefordert, vor Ostern zusätzliches Personal einzusetzen, die vollständige Installation des EES zu beschleunigen und Echtzeitdaten zu Warteschlangen zu veröffentlichen, damit die Flughäfen ihre Personalplanung flexibel anpassen können. Zudem fordert der Verband den Flughafenbetreiber AENA auf, bei Ausfall der automatischen Kontrollstellen zusätzliche manuelle Schalter zu öffnen und mehr spezielle Spuren für Familien und mobilitätseingeschränkte Passagiere einzurichten.
Lange Warteschlangen sind mehr als nur ein Ärgernis: Hoteliers betonen, dass sie zu verpassten Anschlussverbindungen, verspäteten Check-ins und negativen Online-Bewertungen führen, was die Betriebskosten erhöht. Angesichts der Besucherzahlen, die inzwischen die Vorkrisenwerte übersteigen, warnt CEHAT, dass anhaltende Probleme beim ersten Eindruck zahlungskräftige Reisende zu konkurrierenden Mittelmeerzielen mit reibungsloseren Grenzprozessen treiben könnten.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen gilt daher eine doppelte Empfehlung: Erstens sollten längere Wartezeiten bei der Planung von Dienstreisen nach Spanien in den kommenden Wochen berücksichtigt werden. Zweitens sollten Ankündigungen von AENA und dem Innenministerium genau verfolgt werden – die vor dem Sommer 2026 angekündigten Verbesserungen könnten die erforderlichen Pufferzeiten für Einreiseformalitäten schrittweise verringern.
Jorge Marichal, Präsident von CEHAT, erklärte, dass internationale Ankünfte – insbesondere aus Großbritannien, Spaniens größtem Tourismussektor seit dem Brexit – regelmäßig Wartezeiten von 45 bis 90 Minuten an automatischen Kontrollstellen und Polizeischaltern erleben. Der Verband macht den Mangel an Policía Nacional-Beamten, die unregelmäßige Einführung des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) sowie inkonsistente Notfallpläne bei Spitzenankünften verantwortlich.
CEHAT hat die Regierung offiziell aufgefordert, vor Ostern zusätzliches Personal einzusetzen, die vollständige Installation des EES zu beschleunigen und Echtzeitdaten zu Warteschlangen zu veröffentlichen, damit die Flughäfen ihre Personalplanung flexibel anpassen können. Zudem fordert der Verband den Flughafenbetreiber AENA auf, bei Ausfall der automatischen Kontrollstellen zusätzliche manuelle Schalter zu öffnen und mehr spezielle Spuren für Familien und mobilitätseingeschränkte Passagiere einzurichten.
Lange Warteschlangen sind mehr als nur ein Ärgernis: Hoteliers betonen, dass sie zu verpassten Anschlussverbindungen, verspäteten Check-ins und negativen Online-Bewertungen führen, was die Betriebskosten erhöht. Angesichts der Besucherzahlen, die inzwischen die Vorkrisenwerte übersteigen, warnt CEHAT, dass anhaltende Probleme beim ersten Eindruck zahlungskräftige Reisende zu konkurrierenden Mittelmeerzielen mit reibungsloseren Grenzprozessen treiben könnten.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen gilt daher eine doppelte Empfehlung: Erstens sollten längere Wartezeiten bei der Planung von Dienstreisen nach Spanien in den kommenden Wochen berücksichtigt werden. Zweitens sollten Ankündigungen von AENA und dem Innenministerium genau verfolgt werden – die vor dem Sommer 2026 angekündigten Verbesserungen könnten die erforderlichen Pufferzeiten für Einreiseformalitäten schrittweise verringern.
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