
Die US Citizenship and Immigration Services (USCIS) hat bekanntgegeben, dass die Erstregistrierung für das H-1B-Kontingent des Geschäftsjahres 2027 vom 4. bis 19. März 2026 stattfinden wird. In einer Pressemitteilung vom 30. Januar erinnerte die Behörde Arbeitgeber zudem an zwei wesentliche Änderungen, die insbesondere indische IT-Fachkräfte betreffen:
1. Gewichtete Lotterie: Ab dem 27. Februar tritt eine neue Regelung in Kraft, nach der jede Registrierung je nach angebotenem Lohnniveau zwischen einer und vier „Ziehungs-Chancen“ erhält. Jobs auf Level IV bekommen vier Einträge, Level I nur einen. Ziel ist es, die Auswahl zugunsten höher bezahlter und qualifizierterer Stellen zu verschieben und massenhafte Anmeldungen für Niedriglohnpositionen einzudämmen.
2. 100.000-Dollar-Petitionsgebühr: Wird eine Registrierung ausgewählt, fällt für die anschließende Petition eine einmalige Gebühr von 100.000 US-Dollar an, eingeführt durch eine Trump-Ära-Verordnung im September letzten Jahres. Diese Gebühr kommt zu den bereits bestehenden Betrugspräventions- und ACWIA-Abgaben hinzu, wodurch sich die Gesamtkosten für viele Arbeitgeber auf über 106.000 US-Dollar erhöhen.
Für in Indien ansässige Beratungsfirmen und US-Tochtergesellschaften ist die finanzielle Situation damit deutlich herausfordernder. Rechtsexperten schätzen, dass die Anzahl der Registrierungen um 25 bis 30 Prozent zurückgehen könnte, da Arbeitgeber verstärkt auf Senior-Positionen setzen und Gehaltsbudgets anpassen, um zusätzliche Lotterie-Chancen zu sichern. Start-ups und KMU ohne große finanzielle Reserven stehen vor der schwierigen Wahl: die Prämie zahlen oder die Rekrutierung nach Kanada oder Mexiko verlagern.
Compliance-Teams sollten vor dem 4. März USCIS-Organisationskonten einrichten oder aktualisieren, die Zuordnung der Lohnniveaus prüfen und Business-Case-Memos zur Rechtfertigung höherer Gehälter vorbereiten. Ausgewählte Antragsteller müssen ihre Petitionen innerhalb von 90 Tagen nach Benachrichtigung einreichen und die Gebühr entrichten, bevor USCIS den Fall akzeptiert.
Indische Staatsangehörige machen typischerweise 70 Prozent der H-1B-Empfänger aus, weshalb die Regeländerungen erhebliche Auswirkungen auf Indiens IT-Dienstleistungs-, Ingenieur- und Pharmasektoren haben. Es ist mit Lobbyarbeit von Branchenverbänden wie NASSCOM und US-Handelskammern zu rechnen, doch die Personalabteilungen sollten davon ausgehen, dass die Regeln für den Zyklus 2027 Bestand haben werden.
1. Gewichtete Lotterie: Ab dem 27. Februar tritt eine neue Regelung in Kraft, nach der jede Registrierung je nach angebotenem Lohnniveau zwischen einer und vier „Ziehungs-Chancen“ erhält. Jobs auf Level IV bekommen vier Einträge, Level I nur einen. Ziel ist es, die Auswahl zugunsten höher bezahlter und qualifizierterer Stellen zu verschieben und massenhafte Anmeldungen für Niedriglohnpositionen einzudämmen.
2. 100.000-Dollar-Petitionsgebühr: Wird eine Registrierung ausgewählt, fällt für die anschließende Petition eine einmalige Gebühr von 100.000 US-Dollar an, eingeführt durch eine Trump-Ära-Verordnung im September letzten Jahres. Diese Gebühr kommt zu den bereits bestehenden Betrugspräventions- und ACWIA-Abgaben hinzu, wodurch sich die Gesamtkosten für viele Arbeitgeber auf über 106.000 US-Dollar erhöhen.
Für in Indien ansässige Beratungsfirmen und US-Tochtergesellschaften ist die finanzielle Situation damit deutlich herausfordernder. Rechtsexperten schätzen, dass die Anzahl der Registrierungen um 25 bis 30 Prozent zurückgehen könnte, da Arbeitgeber verstärkt auf Senior-Positionen setzen und Gehaltsbudgets anpassen, um zusätzliche Lotterie-Chancen zu sichern. Start-ups und KMU ohne große finanzielle Reserven stehen vor der schwierigen Wahl: die Prämie zahlen oder die Rekrutierung nach Kanada oder Mexiko verlagern.
Compliance-Teams sollten vor dem 4. März USCIS-Organisationskonten einrichten oder aktualisieren, die Zuordnung der Lohnniveaus prüfen und Business-Case-Memos zur Rechtfertigung höherer Gehälter vorbereiten. Ausgewählte Antragsteller müssen ihre Petitionen innerhalb von 90 Tagen nach Benachrichtigung einreichen und die Gebühr entrichten, bevor USCIS den Fall akzeptiert.
Indische Staatsangehörige machen typischerweise 70 Prozent der H-1B-Empfänger aus, weshalb die Regeländerungen erhebliche Auswirkungen auf Indiens IT-Dienstleistungs-, Ingenieur- und Pharmasektoren haben. Es ist mit Lobbyarbeit von Branchenverbänden wie NASSCOM und US-Handelskammern zu rechnen, doch die Personalabteilungen sollten davon ausgehen, dass die Regeln für den Zyklus 2027 Bestand haben werden.
Quelle: The Times of India
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Indien.Mehr von Indien
Alle anzeigen
Karnataka Oberstes Gericht: Ausländer haben kein automatisches Recht auf Visaverlängerung
Flughafen Surat schließt sich Indiens Schnellspur-Einwanderungsnetzwerk mit biometrischer Registrierung an