
Das Flaggschiff der EU, das Ein- und Ausreisesystem (EES), stößt erneut auf Probleme: Die Europäische Kommission gibt nun zu, dass die vollständige Einführung sich bis September 2026 verzögern wird – vier Jahre später als ursprünglich geplant. Die österreichische FPÖ-Europaabgeordnete Petra Steger bezeichnete die Lage in einer Pressemitteilung vom 3. Februar als „völliges Versagen“ und warnte, dass die bereits laufende Teilinbetriebnahme zu stundenlangen Warteschlangen an Flughäfen und Landgrenzen führt.
Das EES ersetzt die Passstempel durch eine biometrische Registrierung aller Nicht-EU-Bürger, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen. Die Daten sollen automatisch in ETIAS und Überziehungswarnungen einfließen, doch mehrere Mitgliedstaaten berichten von Softwareabstürzen, sobald das Passagieraufkommen die Testparameter übersteigt. Der Flughafen Wien bestätigte, dass seine fünf Selbstbedienungskioske letzte Woche zweimal außer Betrieb genommen werden mussten, was eine manuelle Abfertigung der Langstreckenankünfte erforderte.
Steger forderte von EU-Innenkommissar Magnus Brunner – selbst Österreicher – einen Maßnahmenplan innerhalb von 30 Tagen. Zudem rief sie das österreichische Innenministerium dazu auf, Entschädigungen für zusätzliche Personalkosten einzufordern und die Haftungsstrafen für Fluggesellschaften auszusetzen, bis das System stabil läuft. Auch Geschäftsreisende zeigen sich frustriert: Multinationale Unternehmen mit Sitz in Österreich berichten seit dem schrittweisen Start im Oktober von verpassten Anschlussflügen und Vorfällen bei der Fürsorgepflicht.
Beratungsfirmen empfehlen Mobilitätsteams, reisende Mitarbeiter auf längere Transitzeiten an den Schengen-Außengrenzen – insbesondere in Wien, München und Zürich – vorzubereiten und großzügigere Anschlusszeiten einzuplanen. Arbeitgeber sollten zudem das Risiko von Visumsüberschreitungen im Blick behalten, da manuelle Stempel rechtlich weiterhin gültig sind, wenn die EES-Kioske ausfallen, was zu möglichen Unstimmigkeiten in den Reiseverläufen führen kann.
Die Kommission argumentiert, dass der schrittweise Ansatz technische Probleme behebe, ohne das System komplett abschalten zu müssen. Ein neues Software-Update ist für Mitte März geplant; bei Erfolg will Österreich die automatischen Gates am Flughafen Wien im April wieder in Betrieb nehmen. Bis dahin wird Geschäftsreisenden empfohlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Das EES ersetzt die Passstempel durch eine biometrische Registrierung aller Nicht-EU-Bürger, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen. Die Daten sollen automatisch in ETIAS und Überziehungswarnungen einfließen, doch mehrere Mitgliedstaaten berichten von Softwareabstürzen, sobald das Passagieraufkommen die Testparameter übersteigt. Der Flughafen Wien bestätigte, dass seine fünf Selbstbedienungskioske letzte Woche zweimal außer Betrieb genommen werden mussten, was eine manuelle Abfertigung der Langstreckenankünfte erforderte.
Steger forderte von EU-Innenkommissar Magnus Brunner – selbst Österreicher – einen Maßnahmenplan innerhalb von 30 Tagen. Zudem rief sie das österreichische Innenministerium dazu auf, Entschädigungen für zusätzliche Personalkosten einzufordern und die Haftungsstrafen für Fluggesellschaften auszusetzen, bis das System stabil läuft. Auch Geschäftsreisende zeigen sich frustriert: Multinationale Unternehmen mit Sitz in Österreich berichten seit dem schrittweisen Start im Oktober von verpassten Anschlussflügen und Vorfällen bei der Fürsorgepflicht.
Beratungsfirmen empfehlen Mobilitätsteams, reisende Mitarbeiter auf längere Transitzeiten an den Schengen-Außengrenzen – insbesondere in Wien, München und Zürich – vorzubereiten und großzügigere Anschlusszeiten einzuplanen. Arbeitgeber sollten zudem das Risiko von Visumsüberschreitungen im Blick behalten, da manuelle Stempel rechtlich weiterhin gültig sind, wenn die EES-Kioske ausfallen, was zu möglichen Unstimmigkeiten in den Reiseverläufen führen kann.
Die Kommission argumentiert, dass der schrittweise Ansatz technische Probleme behebe, ohne das System komplett abschalten zu müssen. Ein neues Software-Update ist für Mitte März geplant; bei Erfolg will Österreich die automatischen Gates am Flughafen Wien im April wieder in Betrieb nehmen. Bis dahin wird Geschäftsreisenden empfohlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Quelle: APA-OTS press release
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