
Ein am 12. Februar veröffentlichter Bericht von Moody’s Ratings kommt zu dem Schluss, dass Indiens exportorientierter IT-Sektor auch dann widerstandsfähig bleibt, wenn die USA unter der aktuellen Regierung eine Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar für das H-1B-Visum sowie gewichtete Auswahlkriterien einführen. Obwohl die Reformen die Betriebskosten um geschätzte 100 bis 250 Millionen US-Dollar erhöhen, entspricht dies laut der Agentur kaum 1 % des Umsatzes der Branche. (timesofindia.indiatimes.com)
Große Outsourcing-Unternehmen wie TCS, Infosys und Wipro erzielen EBITA-Margen von 19 bis 26 %, was ihnen Spielraum gibt, den Schock abzufedern. Kleinere Firmen könnten jedoch Schwierigkeiten bekommen und ihre Nearshoring-Aktivitäten beschleunigen oder mehr lokale Mitarbeiter in den USA einstellen. Moody’s weist darauf hin, dass vor Ort in den USA erbrachte Dienstleistungen bereits nur etwa 10 % von Indiens Software-Exporten im Wert von 205 Milliarden US-Dollar ausmachen, gegenüber 17 % im Jahr 2017 – ein Trend, der sich voraussichtlich fortsetzt, da der Einsatz von generativer KI den Bedarf an visaabhängigen Positionen verringert.
Mobility-Manager sollten für Anträge im Geschäftsjahr 2027 mit höheren Kosten rechnen und eine Bevorzugung von Bewerbern mit fortgeschrittenen Abschlüssen in der gewichteten Lotterie erwarten. Einige Unternehmen prüfen als Absicherung Kanadas Global Talent Stream und das Scale-Up-Visum des Vereinigten Königreichs.
Politische Analysten warnen, dass anhaltende Gebührenerhöhungen indische Talente zu alternativen Zielen treiben könnten, was die Wettbewerbsfähigkeit der USA in den Bereichen KI und Cloud schwächen würde. Andererseits könnte Indien von der Rückkehr von Fachkräften und erhöhten ausländischen Direktinvestitionen in Global Capability Centres profitieren, da Unternehmen Arbeitsplätze auf den Subkontinent verlagern.
Für indische Absolventen ist die Botschaft zwiespältig: Das H-1B-Visum bleibt ein Weg, ist aber teurer und selektiver geworden; alternative Mobilitätswege wie das UK IYPS und die Work-and-Holiday-Lotterie in Australien könnten an Interesse gewinnen.
Große Outsourcing-Unternehmen wie TCS, Infosys und Wipro erzielen EBITA-Margen von 19 bis 26 %, was ihnen Spielraum gibt, den Schock abzufedern. Kleinere Firmen könnten jedoch Schwierigkeiten bekommen und ihre Nearshoring-Aktivitäten beschleunigen oder mehr lokale Mitarbeiter in den USA einstellen. Moody’s weist darauf hin, dass vor Ort in den USA erbrachte Dienstleistungen bereits nur etwa 10 % von Indiens Software-Exporten im Wert von 205 Milliarden US-Dollar ausmachen, gegenüber 17 % im Jahr 2017 – ein Trend, der sich voraussichtlich fortsetzt, da der Einsatz von generativer KI den Bedarf an visaabhängigen Positionen verringert.
Mobility-Manager sollten für Anträge im Geschäftsjahr 2027 mit höheren Kosten rechnen und eine Bevorzugung von Bewerbern mit fortgeschrittenen Abschlüssen in der gewichteten Lotterie erwarten. Einige Unternehmen prüfen als Absicherung Kanadas Global Talent Stream und das Scale-Up-Visum des Vereinigten Königreichs.
Politische Analysten warnen, dass anhaltende Gebührenerhöhungen indische Talente zu alternativen Zielen treiben könnten, was die Wettbewerbsfähigkeit der USA in den Bereichen KI und Cloud schwächen würde. Andererseits könnte Indien von der Rückkehr von Fachkräften und erhöhten ausländischen Direktinvestitionen in Global Capability Centres profitieren, da Unternehmen Arbeitsplätze auf den Subkontinent verlagern.
Für indische Absolventen ist die Botschaft zwiespältig: Das H-1B-Visum bleibt ein Weg, ist aber teurer und selektiver geworden; alternative Mobilitätswege wie das UK IYPS und die Work-and-Holiday-Lotterie in Australien könnten an Interesse gewinnen.
Quelle: The Times of India