
Laut Regierungsvertretern, die heute von Outlook Business zitiert wurden, wird das lang erwartete Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und Indien Anfang April 2026 vorläufig in Kraft treten, nachdem beide Parlamente letzte Woche die Ratifizierung abgeschlossen haben. Das 2.000 Seiten umfassende Abkommen senkt nicht nur Zölle drastisch, sondern enthält auch das umfangreichste Mobilitätskapitel, das Großbritannien seit dem Brexit ausgehandelt hat.
Wesentliche Bestimmungen umfassen:
• 90-tägige visumfreie Aufenthalte für kurzfristige Geschäftsbesucher, die Marktforschung, Messen oder Kundendienstleistungen durchführen;
• Vierjährige Visa für innerbetriebliche Versetzungen mit vereinfachter Dokumentation und ohne Sperrfrist;
• Gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen in den Bereichen Ingenieurwesen, Architektur und Buchhaltung;
• Ehepartner mit Arbeitserlaubnis ohne gesonderte Genehmigung.
Besonders wichtig: Die Bearbeitungszeiten sind für 95 % der berechtigten Anträge auf maximal 10 Kalendertage begrenzt – ein Standard, der die bestehenden Service-Level-Agreements für Skilled Worker-Visa in Großbritannien übertrifft. Beide Länder werden zudem spezielle FTA-Hotlines einrichten, um bei Problemen mit Entsendungen in Echtzeit zu unterstützen.
Mobilitätsexperten bezeichnen das Abkommen als „Game-Changer“ für britische Unternehmen mit Niederlassungen in Indien, weisen jedoch auf einige Einschränkungen hin: Die Vergünstigungen gelten nur für Mitarbeiter, die mindestens sechs Monate beim entsendenden Unternehmen beschäftigt sind, und die Gehaltsuntergrenzen orientieren sich weiterhin an der britischen Immigration Salary List. Zudem ist die Arbeitserlaubnis für Angehörige davon abhängig, dass der Hauptantragsteller mindestens den marktüblichen Lohn für die Position erhält.
HM Revenue & Customs wird in Kürze Leitlinien veröffentlichen, wie das FTA mit dem neuen Sozialversicherungsabkommen zusammenwirkt, das Arbeitgebern voraussichtlich rund 6.000 Pfund pro entsandtem Mitarbeiter und Jahr einsparen wird. Globale Mobilitätsteams sollten ihre Kostenmodelle aktualisieren und Informationsveranstaltungen für Führungskräfte planen, die Talente nach Inkrafttreten des Abkommens schnell einsetzen möchten.
Wesentliche Bestimmungen umfassen:
• 90-tägige visumfreie Aufenthalte für kurzfristige Geschäftsbesucher, die Marktforschung, Messen oder Kundendienstleistungen durchführen;
• Vierjährige Visa für innerbetriebliche Versetzungen mit vereinfachter Dokumentation und ohne Sperrfrist;
• Gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen in den Bereichen Ingenieurwesen, Architektur und Buchhaltung;
• Ehepartner mit Arbeitserlaubnis ohne gesonderte Genehmigung.
Besonders wichtig: Die Bearbeitungszeiten sind für 95 % der berechtigten Anträge auf maximal 10 Kalendertage begrenzt – ein Standard, der die bestehenden Service-Level-Agreements für Skilled Worker-Visa in Großbritannien übertrifft. Beide Länder werden zudem spezielle FTA-Hotlines einrichten, um bei Problemen mit Entsendungen in Echtzeit zu unterstützen.
Mobilitätsexperten bezeichnen das Abkommen als „Game-Changer“ für britische Unternehmen mit Niederlassungen in Indien, weisen jedoch auf einige Einschränkungen hin: Die Vergünstigungen gelten nur für Mitarbeiter, die mindestens sechs Monate beim entsendenden Unternehmen beschäftigt sind, und die Gehaltsuntergrenzen orientieren sich weiterhin an der britischen Immigration Salary List. Zudem ist die Arbeitserlaubnis für Angehörige davon abhängig, dass der Hauptantragsteller mindestens den marktüblichen Lohn für die Position erhält.
HM Revenue & Customs wird in Kürze Leitlinien veröffentlichen, wie das FTA mit dem neuen Sozialversicherungsabkommen zusammenwirkt, das Arbeitgebern voraussichtlich rund 6.000 Pfund pro entsandtem Mitarbeiter und Jahr einsparen wird. Globale Mobilitätsteams sollten ihre Kostenmodelle aktualisieren und Informationsveranstaltungen für Führungskräfte planen, die Talente nach Inkrafttreten des Abkommens schnell einsetzen möchten.
Quelle: Outlook Business
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