
Delta Air Lines gab am Dienstag bekannt, dass ab sofort Mitglieder des Kongresses nicht mehr die regulären Sicherheitskontrollen an US-Flughäfen umgehen dürfen, solange das Heimatschutzministerium (DHS) teilweise stillsteht. Diese Entscheidung – zunächst in einem internen Mitarbeiterrundschreiben bekannt geworden, das an Luftfahrt-Blogger durchgesickert war, und später gegenüber Journalisten bestätigt wurde – fällt, während die Wartezeiten an mehreren Flughäfen auf über drei Stunden ansteigen und die öffentliche Empörung über vermeintliche Privilegien für Abgeordnete wächst.
Bisher durften Fluggesellschaften Senatoren und Abgeordneten auf Dienstreisen den Zugang zu Crew- oder PreCheck-Schlangen ermöglichen. Delta erklärte, dass diese Sonderbehandlung „betrieblich nicht mehr tragbar“ sei, nachdem ICE-Beamte zur Unterstützung der Transportation Security Administration (TSA) abgezogen wurden, was zu unvorhersehbaren Schließungen von Kontrollspuren und Personalengpässen führte. Die Fluggesellschaft betonte, dass eine mögliche Wiedereinführung von dieser „normalen Personalsituation und Anweisungen des DHS“ abhängen werde.
Die Maßnahme hat auch symbolische Bedeutung. Verbraucherschutzorganisationen begrüßten die längst überfällige Gleichstellung und wiesen darauf hin, dass gewöhnliche Passagiere – darunter auch Geschäftsreisende – die Folgen in Form von verpassten Anschlussflügen und zusätzlichen Hotelkosten tragen. Für Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Kein Reisender, egal wie hochrangig, sollte während des Shutdowns auf bevorzugten Zugang hoffen. Unternehmen sollten ihre Reisebestimmungen anpassen, längere Umsteigezeiten einplanen und alternative Flughäfen nutzen, die den Passagierstrom besser bewältigen.
Der Vorfall verdeutlicht zudem die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen des Haushaltsstreits in Washington. Fluggesellschaften rechnen damit, dass die Krankheitsausfälle bei der TSA bis Anfang April 40 Prozent überschreiten könnten, was zu umfangreichen Flugplankürzungen führen würde. Sollte dies eintreten, könnten die kürzlich nach einer dreiwöchigen Pause wieder aktivierten Global Entry-Terminals erneut außer Betrieb gehen, was die Rückkehr von Vielfliegern aus dem Ausland erschwert. Unternehmen müssten dann möglicherweise auf virtuelle Meetings ausweichen oder wichtige Verhandlungen ins Ausland verlagern, bis wieder Stabilität herrscht.
Während Delta als erste große Fluggesellschaft das VIP-Vorrecht gestrichen hat, prüfen die Konkurrenten American Airlines und United Airlines ihre eigenen Regelungen. Das deutet auf eine mögliche einheitliche Branchenposition hin, die den Druck auf den Kongress erhöht, die Finanzierungsblockade zu beenden, die den DHS-Shutdown überhaupt erst ausgelöst hat.
Bisher durften Fluggesellschaften Senatoren und Abgeordneten auf Dienstreisen den Zugang zu Crew- oder PreCheck-Schlangen ermöglichen. Delta erklärte, dass diese Sonderbehandlung „betrieblich nicht mehr tragbar“ sei, nachdem ICE-Beamte zur Unterstützung der Transportation Security Administration (TSA) abgezogen wurden, was zu unvorhersehbaren Schließungen von Kontrollspuren und Personalengpässen führte. Die Fluggesellschaft betonte, dass eine mögliche Wiedereinführung von dieser „normalen Personalsituation und Anweisungen des DHS“ abhängen werde.
Die Maßnahme hat auch symbolische Bedeutung. Verbraucherschutzorganisationen begrüßten die längst überfällige Gleichstellung und wiesen darauf hin, dass gewöhnliche Passagiere – darunter auch Geschäftsreisende – die Folgen in Form von verpassten Anschlussflügen und zusätzlichen Hotelkosten tragen. Für Mobilitätsmanager ist die Botschaft klar: Kein Reisender, egal wie hochrangig, sollte während des Shutdowns auf bevorzugten Zugang hoffen. Unternehmen sollten ihre Reisebestimmungen anpassen, längere Umsteigezeiten einplanen und alternative Flughäfen nutzen, die den Passagierstrom besser bewältigen.
Der Vorfall verdeutlicht zudem die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen des Haushaltsstreits in Washington. Fluggesellschaften rechnen damit, dass die Krankheitsausfälle bei der TSA bis Anfang April 40 Prozent überschreiten könnten, was zu umfangreichen Flugplankürzungen führen würde. Sollte dies eintreten, könnten die kürzlich nach einer dreiwöchigen Pause wieder aktivierten Global Entry-Terminals erneut außer Betrieb gehen, was die Rückkehr von Vielfliegern aus dem Ausland erschwert. Unternehmen müssten dann möglicherweise auf virtuelle Meetings ausweichen oder wichtige Verhandlungen ins Ausland verlagern, bis wieder Stabilität herrscht.
Während Delta als erste große Fluggesellschaft das VIP-Vorrecht gestrichen hat, prüfen die Konkurrenten American Airlines und United Airlines ihre eigenen Regelungen. Das deutet auf eine mögliche einheitliche Branchenposition hin, die den Druck auf den Kongress erhöht, die Finanzierungsblockade zu beenden, die den DHS-Shutdown überhaupt erst ausgelöst hat.