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Alberta bringt mit dem neuen Gesetzesentwurf 26 Einwanderungsbetrug unter die Lupe

Apr. 4, 2026
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Alberta bringt mit dem neuen Gesetzesentwurf 26 Einwanderungsbetrug unter die Lupe
Nach der ersten Lesung von Albertas Gesetzesentwurf 26 am 1. April 2026 erklären Einwanderungsanwälte in Calgary, dass die Betrugsbekämpfung zur „obersten Priorität“ geworden ist, da die Provinz nun von Arbeitgebern verlangt, sich vor dem Zugang zu den bundesstaatlichen Programmen für vorübergehende ausländische Arbeitskräfte registrieren zu lassen. Der Gesetzesentwurf 26 – offiziell das Gesetz zur Arbeitsmobilität und fairen Registrierung – ermöglicht es, Vermittler und Arbeitgeber bei Falschangaben mit Geldstrafen von bis zu 100.000 kanadischen Dollar zu belegen und erlaubt provinzielle Prüfungen der Arbeitsmarkt-Auswirkungsprüfungen (LMIA). Obwohl das Gesetz keine Obergrenze für ausländische Arbeitskräfte festlegt, erhöht es die Compliance-Anforderungen für Unternehmen in Alberta, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, erheblich. Für globale Mobilitätsteams bedeutet dies vor allem neue Sorgfaltspflichten: Arbeitgeber müssen Nachweise über ihre Rekrutierungsbemühungen führen und ausländischen Arbeitskräften vor deren Ankunft von der Provinz geprüfte Arbeitsverträge vorlegen. Bei Nichteinhaltung drohen Lizenzsperren, die laufende Einsätze gefährden können. Der Einwanderungsanwalt aus Calgary, Raj Shory, weist darauf hin, dass die Betrugspräventionsmaßnahmen anfangs zu Verzögerungen bei der LMIA-Bearbeitung führen könnten, da sich sowohl Arbeitgeber als auch die Provinz an die neuen Registrierungsanforderungen gewöhnen müssen. Unternehmen sollten bestehende Verträge mit Drittvermittlern überprüfen und Kontrollmechanismen vor dem Inkrafttreten des Gesetzes, das für später im Frühjahr erwartet wird, einführen. Für bereits in Alberta tätige Arbeitskräfte dürfte die Umstellung kaum spürbar sein, während Bewerber im Ausland mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen müssen, da die Behörden die Arbeitgeberunterlagen künftig genauer prüfen.
Quelle: CityNews Calgary

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