
Italienische Gewerkschaften, die Bahn-, Straßenverkehrs- und Hafenarbeiter vertreten, haben zu einem landesweiten sechstägigen Streik von Montag, 20. April, bis Samstag, 25. April, aufgerufen. Laut einer Kundenwarnung von DHL, die am 15. April veröffentlicht wurde, wird der Ausstand voraussichtlich den nationalen Straßentransport, intermodale Bahnverbindungen sowie Containerterminals in Genua, La Spezia, Gioia Tauro und Triest beeinträchtigen. Logistikunternehmen warnen, dass das Timing – zeitgleich mit dem Beginn des europäischen Sommer-Hochlaufs der Lagerbestände – weitreichende Auswirkungen auf Lieferketten haben wird, die auf Just-in-Time-Lieferungen über Italiens „Südliches Tor“ angewiesen sind.
Obwohl Luftfrachtabfertiger offiziell nicht beteiligt sind, befürchten Spediteure, dass es zu Folgeengpässen an den Flughäfen Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino kommen könnte, da Versender dringende Sendungen auf Luftfracht umleiten. Der italienische Straßengüterverband ANITA warnt, dass sich an den Grenzen am Brennerpass und in Ventimiglia Staus von über 20 Kilometern Länge bilden könnten, falls die Bahnkapazitäten eingeschränkt werden. Die Rail Cargo Group, die Trailer auf der Verona–München-Strecke befördert, hat bereits Buchungen für die 17. Kalenderwoche gestoppt und Kunden geraten, alternative Routen über Slowenien oder die Schweiz in Betracht zu ziehen.
Multinationale Unternehmen mit Produktionsstandorten in Norditalien aktivieren Notfallpläne. Ein Automobilzulieferer der ersten Ebene in Modena teilte Global Mobility News mit, dass er kritische Komponenten vorab in Werken in Stuttgart und Lyon lagern und Expat-Ingenieure anweisen wird, bei Verzögerungen im Materialeingang remote zu arbeiten. Auch Mobility-Manager raten Mitarbeitern mit für Ende April geplanten Haushaltsumzügen, die Abreisedaten vorzuziehen oder Sendungen zwischen See- und Luftfracht aufzuteilen.
Nach italienischem Recht muss der Streik 48 Stunden im Voraus bestätigt werden; eine kurzfristige Vermittlung könnte die Dauer verkürzen. Experten empfehlen Unternehmen dennoch, mit Verzögerungen bei der Zollabfertigung bis in die Folgewoche zu rechnen, insbesondere bei ADR-Gütern, die nicht einfach über Passagierflüge umgeleitet werden können. Arbeitgeber sollten reisende Mitarbeiter auf mögliche Einschränkungen im Fernverkehr der Bahn und eine begrenzte Verfügbarkeit von Miet-Lkw während des Streiks hinweisen.
Obwohl Luftfrachtabfertiger offiziell nicht beteiligt sind, befürchten Spediteure, dass es zu Folgeengpässen an den Flughäfen Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino kommen könnte, da Versender dringende Sendungen auf Luftfracht umleiten. Der italienische Straßengüterverband ANITA warnt, dass sich an den Grenzen am Brennerpass und in Ventimiglia Staus von über 20 Kilometern Länge bilden könnten, falls die Bahnkapazitäten eingeschränkt werden. Die Rail Cargo Group, die Trailer auf der Verona–München-Strecke befördert, hat bereits Buchungen für die 17. Kalenderwoche gestoppt und Kunden geraten, alternative Routen über Slowenien oder die Schweiz in Betracht zu ziehen.
Multinationale Unternehmen mit Produktionsstandorten in Norditalien aktivieren Notfallpläne. Ein Automobilzulieferer der ersten Ebene in Modena teilte Global Mobility News mit, dass er kritische Komponenten vorab in Werken in Stuttgart und Lyon lagern und Expat-Ingenieure anweisen wird, bei Verzögerungen im Materialeingang remote zu arbeiten. Auch Mobility-Manager raten Mitarbeitern mit für Ende April geplanten Haushaltsumzügen, die Abreisedaten vorzuziehen oder Sendungen zwischen See- und Luftfracht aufzuteilen.
Nach italienischem Recht muss der Streik 48 Stunden im Voraus bestätigt werden; eine kurzfristige Vermittlung könnte die Dauer verkürzen. Experten empfehlen Unternehmen dennoch, mit Verzögerungen bei der Zollabfertigung bis in die Folgewoche zu rechnen, insbesondere bei ADR-Gütern, die nicht einfach über Passagierflüge umgeleitet werden können. Arbeitgeber sollten reisende Mitarbeiter auf mögliche Einschränkungen im Fernverkehr der Bahn und eine begrenzte Verfügbarkeit von Miet-Lkw während des Streiks hinweisen.
Quelle: DHL Important Information Alert
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