
Daten von Statistik Flandern, veröffentlicht am 16. April, zeigen, dass die Beschäftigungsquote in der Region für 20- bis 64-Jährige im Jahr 2025 auf 77,3 % gestiegen ist – nach 76,9 % im Vorjahr – und damit den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1999 erreicht hat. Besonders bemerkenswert ist, dass Personen, die außerhalb der EU geboren wurden, eine Beschäftigungsquote von 65,6 % vorweisen, wodurch die Lücke zu in Belgien geborenen Arbeitnehmern (79 %) kleiner wird. Dies unterstreicht die Bedeutung der wirtschaftlichen Migration für den Arbeitsmarkt in Flandern.
Bei der Aufschlüsselung der Zahlen erreichen hochqualifizierte Einwohner eine Beschäftigungsquote von 90 %, während geringqualifizierte Arbeitnehmer mit 53 % deutlich zurückbleiben. Auch die Geschlechterkluft bleibt bestehen: 80,4 % der Männer sind erwerbstätig gegenüber 74,3 % der Frauen. Dennoch war der Zustrom qualifizierter Drittstaatsangehöriger in Branchen von Biotechnologie bis Logistik entscheidend, um den chronischen Fachkräftemangel abzumildern – trotz der ab 2026 verschärften regionalen Arbeitserlaubnisregelungen.
Für Mobilitätsmanager enthalten die Zahlen eine doppelte Botschaft: Erstens ist Belgien – das bereits ein selektiveres Single-Permit-System testet – weiterhin stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen; zweitens wird der Wettbewerb um diese Talente zunehmen, da Flandern die Arbeitserlaubnisse für geringqualifizierte Arbeitskräfte auslaufen lässt und Arbeitgeberquoten einführt. Unternehmen sollten ihre zukünftigen Qualifikationsbedarfe prüfen und EU Blue Card oder innerbetriebliche Versetzungen als Alternativen für Positionen in Betracht ziehen, die künftig nicht mehr unter die regionalen Listen fallen.
Die Daten befeuern auch die politische Debatte vor den Regionalwahlen 2026. Oppositionsparteien kritisieren, dass der Beschäftigungsanstieg die Unterbeschäftigung und prekäre Arbeitsverhältnisse bei Migranten verschleiere, während die Regierungskoalition höhere Teilnahmeraten als Rechtfertigung für die jüngsten Gebührenerhöhungen bei der Einbürgerung und strengere Einkommensanforderungen bei der Familienzusammenführung anführt. Es ist zu erwarten, dass die Arbeitsmigrationspolitik bei den bevorstehenden Parlamentsanhörungen zur Erreichung einer Beschäftigungsquote von 80 % bis 2030 im Mittelpunkt steht.
Praktisch gesehen sollten sich Personalabteilungen auf intensivere Arbeitsmarktprüfungen und umfangreichere Dokumentationsanforderungen in Flandern einstellen. Eine frühzeitige Abstimmung mit den regionalen Behörden und transparente Umzugspakete werden entscheidend sein, um Arbeitserlaubnisse vor Inkrafttreten der neuen Obergrenzen am 1. Januar 2027 zu sichern.
Bei der Aufschlüsselung der Zahlen erreichen hochqualifizierte Einwohner eine Beschäftigungsquote von 90 %, während geringqualifizierte Arbeitnehmer mit 53 % deutlich zurückbleiben. Auch die Geschlechterkluft bleibt bestehen: 80,4 % der Männer sind erwerbstätig gegenüber 74,3 % der Frauen. Dennoch war der Zustrom qualifizierter Drittstaatsangehöriger in Branchen von Biotechnologie bis Logistik entscheidend, um den chronischen Fachkräftemangel abzumildern – trotz der ab 2026 verschärften regionalen Arbeitserlaubnisregelungen.
Für Mobilitätsmanager enthalten die Zahlen eine doppelte Botschaft: Erstens ist Belgien – das bereits ein selektiveres Single-Permit-System testet – weiterhin stark auf ausländische Fachkräfte angewiesen; zweitens wird der Wettbewerb um diese Talente zunehmen, da Flandern die Arbeitserlaubnisse für geringqualifizierte Arbeitskräfte auslaufen lässt und Arbeitgeberquoten einführt. Unternehmen sollten ihre zukünftigen Qualifikationsbedarfe prüfen und EU Blue Card oder innerbetriebliche Versetzungen als Alternativen für Positionen in Betracht ziehen, die künftig nicht mehr unter die regionalen Listen fallen.
Die Daten befeuern auch die politische Debatte vor den Regionalwahlen 2026. Oppositionsparteien kritisieren, dass der Beschäftigungsanstieg die Unterbeschäftigung und prekäre Arbeitsverhältnisse bei Migranten verschleiere, während die Regierungskoalition höhere Teilnahmeraten als Rechtfertigung für die jüngsten Gebührenerhöhungen bei der Einbürgerung und strengere Einkommensanforderungen bei der Familienzusammenführung anführt. Es ist zu erwarten, dass die Arbeitsmigrationspolitik bei den bevorstehenden Parlamentsanhörungen zur Erreichung einer Beschäftigungsquote von 80 % bis 2030 im Mittelpunkt steht.
Praktisch gesehen sollten sich Personalabteilungen auf intensivere Arbeitsmarktprüfungen und umfangreichere Dokumentationsanforderungen in Flandern einstellen. Eine frühzeitige Abstimmung mit den regionalen Behörden und transparente Umzugspakete werden entscheidend sein, um Arbeitserlaubnisse vor Inkrafttreten der neuen Obergrenzen am 1. Januar 2027 zu sichern.
Quelle: Belga News Agency
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