
Eine neue Welle europaweiter Flugverkehrsstörungen sorgte am 15. und 16. April in Italien für Tausende gestrandete Passagiere. Laut Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium kam es an den Flughäfen Rom Fiumicino, Mailand Malpensa, Bologna, Neapel und Venedig zu 356 Flugverspätungen und 54 kompletten Ausfällen. Das Reisefachportal Travel and Tour World berichtet, dass besonders Flüge von Lufthansa, KLM, United Airlines und mehreren Billigfluggesellschaften betroffen waren.
Die Verzögerungen resultierten aus einer Kombination mehrerer Faktoren: einem schrittweisen Arbeitskampf der französischen Flugsicherung, der zu längeren Flugrouten über Italien führte, einer ungleichmäßigen Umsetzung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES), das die Bodenzeiten bei Flugzeugwechseln verlängert, sowie Gewittern über Mitteleuropa. Obwohl sich die Lage bis in die frühen Morgenstunden des 17. April normalisierte, wirken die Rückstände noch am Wochenende nach, und die Airlines warnen vor anhaltenden Folgeeffekten.
Der Flughafenbetreiber ADR in Rom gab an, dass rund 18.000 Passagiere Anschlussflüge verpassten oder über Nacht umgeleitet wurden. Hotels in der Nähe von Fiumicino verzeichneten einen starken Anstieg der Auslastung, und Taxischlangen zogen sich bis zum Parkhaus, trotz zusätzlicher Busse, die von den örtlichen Behörden bereitgestellt wurden.
Die italienische Verbraucherorganisation Codacons weist darauf hin, dass gestrandete Passagiere unter EU261-Bestimmungen Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro haben könnten, sofern die Verspätungen im Verantwortungsbereich der Airlines liegen. Geschäftsreisende berichteten der Zeitung Il Corriere della Sera, dass Mitarbeiter, die zu Kundenterminen in Mailand und Turin unterwegs waren, auf Bahnverbindungen oder virtuelle Meetings umgeleitet wurden. Auch Logistikunternehmen beklagten Engpässe bei temperaturkontrollierten Frachtraumkapazitäten, da besonders häufig verspätete Langstrecken-Großraumflugzeuge betroffen waren.
Ein Treffen zwischen ENAC (Italiens Luftfahrtbehörde) und den wichtigsten Fluggesellschaften ist für den 18. April angesetzt, um Notfallpläne vor den Pfingst- und Sommerferien-Spitzen zu besprechen. Die Airlines drängen auf vorübergehende Ausnahmen, die den Einsatz größerer Flugzeuge auf nationalen Hauptstrecken ohne zusätzliche Slot-Anfragen erlauben würden. Gewerkschaften der Bodenabfertigung warnen jedoch, dass das System bereits jetzt an seine Grenzen stößt.
Die Verzögerungen resultierten aus einer Kombination mehrerer Faktoren: einem schrittweisen Arbeitskampf der französischen Flugsicherung, der zu längeren Flugrouten über Italien führte, einer ungleichmäßigen Umsetzung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES), das die Bodenzeiten bei Flugzeugwechseln verlängert, sowie Gewittern über Mitteleuropa. Obwohl sich die Lage bis in die frühen Morgenstunden des 17. April normalisierte, wirken die Rückstände noch am Wochenende nach, und die Airlines warnen vor anhaltenden Folgeeffekten.
Der Flughafenbetreiber ADR in Rom gab an, dass rund 18.000 Passagiere Anschlussflüge verpassten oder über Nacht umgeleitet wurden. Hotels in der Nähe von Fiumicino verzeichneten einen starken Anstieg der Auslastung, und Taxischlangen zogen sich bis zum Parkhaus, trotz zusätzlicher Busse, die von den örtlichen Behörden bereitgestellt wurden.
Die italienische Verbraucherorganisation Codacons weist darauf hin, dass gestrandete Passagiere unter EU261-Bestimmungen Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro haben könnten, sofern die Verspätungen im Verantwortungsbereich der Airlines liegen. Geschäftsreisende berichteten der Zeitung Il Corriere della Sera, dass Mitarbeiter, die zu Kundenterminen in Mailand und Turin unterwegs waren, auf Bahnverbindungen oder virtuelle Meetings umgeleitet wurden. Auch Logistikunternehmen beklagten Engpässe bei temperaturkontrollierten Frachtraumkapazitäten, da besonders häufig verspätete Langstrecken-Großraumflugzeuge betroffen waren.
Ein Treffen zwischen ENAC (Italiens Luftfahrtbehörde) und den wichtigsten Fluggesellschaften ist für den 18. April angesetzt, um Notfallpläne vor den Pfingst- und Sommerferien-Spitzen zu besprechen. Die Airlines drängen auf vorübergehende Ausnahmen, die den Einsatz größerer Flugzeuge auf nationalen Hauptstrecken ohne zusätzliche Slot-Anfragen erlauben würden. Gewerkschaften der Bodenabfertigung warnen jedoch, dass das System bereits jetzt an seine Grenzen stößt.
Quelle: Travel and Tour World
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