
Nur wenige Wochen nach der vollständigen Einführung am 10. April 2026 sorgt das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union bereits für verpasste Flüge und stundenlange Warteschlangen bei Nicht-EU-Bürgern – darunter Tausende Amerikaner –, wie eine Untersuchung von Travel Yahoo vom 22. April zeigt. Das neue System erfasst bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und Gesichtsdaten, ersetzt Passstempel durch ein digitales Protokoll und überwacht automatisch die 90/180-Tage-Regel. Am Flughafen Mailand Linate verpassten Berichten zufolge 122 Passagiere ihren Anschlussflug, als die E-Gates ausfielen; ähnliche Engpässe wurden in Lissabon, Madrid-Barajas und Paris-Orly beobachtet. Fluggesellschaften raten US-Passagieren inzwischen, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein – eine Zeitspanne, die sonst nur für Langstreckenflüge empfohlen wird. Reiseversicherer melden, dass die Anzahl der Schadensmeldungen wegen verpasster Flüge in den ersten zehn Tagen des EES-Betriebs sich verdoppelt hat.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: US-Mitarbeiter auf Kurzzeiteinsätzen oder bei „Fly-in/Fly-out“-Projekten riskieren, die 90-Tage-Grenze zu überschreiten, wenn Ausreisedaten fehlerhaft erfasst werden. Ein falscher Überaufenthalt führt automatisch zur Verweigerung des Boardings beim nächsten Flug und kann Schengen-Visaanträge gefährden. Personalabteilungen sollten Reisende anweisen, Bordkarten aufzubewahren und die Pass-Scans an den Ausreisekiosken zu überprüfen. Zusätzlich erschwert die begleitende ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung sich nun bis Ende 2026 verzögert – die Situation mit einer weiteren administrativen Hürde im nächsten Jahr. Unternehmen müssen möglicherweise einen zusätzlichen Reisetag in ihre Pläne einbauen, um die Grenzformalitäten zu bewältigen, was Produktivitätsgewinne durch hybride Arbeitsmodelle schmälert.
EU-Beamte räumen Anfangsschwierigkeiten ein, betonen aber, dass sich das System verbessern wird, sobald Vielreisende die anfängliche biometrische Registrierung abgeschlossen haben. Bis dahin sollten US-Unternehmen mit längeren Zwischenstopps rechnen, Puffer in Projektzeitpläne einbauen und innerhalb des Schengen-Raums verstärkt auf Bahnverbindungen setzen, um mehrfache Grenzübertritte zu vermeiden.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: US-Mitarbeiter auf Kurzzeiteinsätzen oder bei „Fly-in/Fly-out“-Projekten riskieren, die 90-Tage-Grenze zu überschreiten, wenn Ausreisedaten fehlerhaft erfasst werden. Ein falscher Überaufenthalt führt automatisch zur Verweigerung des Boardings beim nächsten Flug und kann Schengen-Visaanträge gefährden. Personalabteilungen sollten Reisende anweisen, Bordkarten aufzubewahren und die Pass-Scans an den Ausreisekiosken zu überprüfen. Zusätzlich erschwert die begleitende ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung sich nun bis Ende 2026 verzögert – die Situation mit einer weiteren administrativen Hürde im nächsten Jahr. Unternehmen müssen möglicherweise einen zusätzlichen Reisetag in ihre Pläne einbauen, um die Grenzformalitäten zu bewältigen, was Produktivitätsgewinne durch hybride Arbeitsmodelle schmälert.
EU-Beamte räumen Anfangsschwierigkeiten ein, betonen aber, dass sich das System verbessern wird, sobald Vielreisende die anfängliche biometrische Registrierung abgeschlossen haben. Bis dahin sollten US-Unternehmen mit längeren Zwischenstopps rechnen, Puffer in Projektzeitpläne einbauen und innerhalb des Schengen-Raums verstärkt auf Bahnverbindungen setzen, um mehrfache Grenzübertritte zu vermeiden.
Quelle: Travel Yahoo