
Verkehrsminister Alexis Vafeadis bestätigte am 2. Mai, dass Zypern die seit langem verzögerte 1,2-Milliarden-Euro-Neugestaltung der Marina von Larnaka und des angrenzenden Handelshafens vorantreiben wird. Dabei sollen die beiden Projekte nun parallel und nicht mehr als ein einziges Konzessionsvorhaben umgesetzt werden. Dieser Schritt folgt auf das Scheitern der Verhandlungen im vergangenen Jahr mit dem israelischen Unternehmen Kition Ocean Holdings, das unter dem ursprünglichen Design-Bau-Betriebsvertrag Schwierigkeiten hatte, die Finanzierung sicherzustellen.
Das überarbeitete Modell sieht vor, dass die Hafenbehörde Zyperns die Hafenmodernisierung leitet – mit der Erweiterung der Wellenbrecher, der Vertiefung der Liegeplätze auf 15 Meter und dem Bau eines schengen-konformen Passagierterminals. Ein noch auszuschreibendes privates Unternehmen wird hingegen die 600 Liegeplätze umfassende Freizeithafen-Marina und das angrenzende Immobilienprojekt errichten.
Beamte betonen, dass die Trennung der Projekte das Ausführungsrisiko verringert und dem Staat ermöglicht, auf 350 Millionen Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds für nachhaltigen Verkehr zurückzugreifen. Für Akteure im Mobilitätssektor ist die Ankündigung aus mehreren Gründen bedeutsam: Erstens erhalten Kreuzfahrtreedereien, die Larnaka als Start- und Zielhafen nutzen, bis 2029 ein eigenes Terminal mit automatisierten Grenzkontrolltoren, was die Einreisezeiten verkürzt. Zweitens wird erwartet, dass die Hafenmodernisierung einen Teil des Ro-Ro-Frachtverkehrs vom Hafen Limassol abzieht, was die Verkehrsbelastung mindert und die Wartezeiten für Lkw bei Firmenumzügen verkürzt.
Immobilienberater weisen darauf hin, dass die geplanten Serviced Apartments entlang der Marina-Promenade dringend benötigte Kurzzeitunterkünfte für Entsandte bieten, die auf ihre Aufenthaltserlaubnis warten. Allerdings sollten Umzugsbudgets Bauarbeitenlärm und vorübergehende Verkehrsbehinderungen rund um die Dekelia-Straße ab Herbst berücksichtigen.
Vafeadis betonte, dass das 20-jährige Warten auf ein modernes Eingangstor „endlich ein Ende hat“, während Gewerkschaften warnen, dass die Entkopplung die Verantwortung des Privatsektors verwässern könnte. Die Ausschreibungsunterlagen für die Marina-Konzession sollen bis September vorliegen.
Das überarbeitete Modell sieht vor, dass die Hafenbehörde Zyperns die Hafenmodernisierung leitet – mit der Erweiterung der Wellenbrecher, der Vertiefung der Liegeplätze auf 15 Meter und dem Bau eines schengen-konformen Passagierterminals. Ein noch auszuschreibendes privates Unternehmen wird hingegen die 600 Liegeplätze umfassende Freizeithafen-Marina und das angrenzende Immobilienprojekt errichten.
Beamte betonen, dass die Trennung der Projekte das Ausführungsrisiko verringert und dem Staat ermöglicht, auf 350 Millionen Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds für nachhaltigen Verkehr zurückzugreifen. Für Akteure im Mobilitätssektor ist die Ankündigung aus mehreren Gründen bedeutsam: Erstens erhalten Kreuzfahrtreedereien, die Larnaka als Start- und Zielhafen nutzen, bis 2029 ein eigenes Terminal mit automatisierten Grenzkontrolltoren, was die Einreisezeiten verkürzt. Zweitens wird erwartet, dass die Hafenmodernisierung einen Teil des Ro-Ro-Frachtverkehrs vom Hafen Limassol abzieht, was die Verkehrsbelastung mindert und die Wartezeiten für Lkw bei Firmenumzügen verkürzt.
Immobilienberater weisen darauf hin, dass die geplanten Serviced Apartments entlang der Marina-Promenade dringend benötigte Kurzzeitunterkünfte für Entsandte bieten, die auf ihre Aufenthaltserlaubnis warten. Allerdings sollten Umzugsbudgets Bauarbeitenlärm und vorübergehende Verkehrsbehinderungen rund um die Dekelia-Straße ab Herbst berücksichtigen.
Vafeadis betonte, dass das 20-jährige Warten auf ein modernes Eingangstor „endlich ein Ende hat“, während Gewerkschaften warnen, dass die Entkopplung die Verantwortung des Privatsektors verwässern könnte. Die Ausschreibungsunterlagen für die Marina-Konzession sollen bis September vorliegen.
Quelle: Politis
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