
Die Gemeinderäte im österreichischen Wipptal unterstützen eine von Bürgern organisierte Demonstration, die am 30. Mai für acht Stunden die A13 Brenner Autobahn, die parallel verlaufende B182 und die Ellbögener Landesstraße sperren wird. Die Protestaktion, die letzte Woche offiziell genehmigt wurde und am 4. Mai vom ORF Tirol thematisiert wurde, soll auf den aus Sicht der Anwohner untragbaren Anstieg des Schwerverkehrs über den Alpenpass aufmerksam machen. Karl Mühlsteiger, Bürgermeister von Gries am Brenner und Initiator der Aktion, berichtet, dass das Lkw-Aufkommen trotz eines Jahrzehnts von Nachtfahrverboten und sektoralen Fahrbeschränkungen an Wochenenden wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht hat – etwa 2,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Die Anwohner klagen über rund um die Uhr andauernden Lärm, Feinstaubbelastung und Verkehrsüberlastungen auf den Dorfstraßen, sobald die Autobahn verstopft ist.
Die geplante Sperrung fällt auf ein langes Wochenende in mehreren deutschen Bundesländern, was bei Logistikunternehmen und Busbetreibern auf der Italien-Deutschland-Route Besorgnis auslöst. Die Tiroler Landesregierung empfiehlt den Transporteuren, auf die Tauern- oder Gotthard-Route auszuweichen, die jedoch längere Strecken und höhere Mautkosten bedeuten. Für österreichische Exporteure, insbesondere die Maschinenbaucluster in Salzburg und Oberösterreich, die auf Just-in-Time-Lieferungen nach Lombardei und Bayern angewiesen sind, könnte die Blockade zu Lieferverzögerungen oder einem Umstieg auf die Schiene führen. Die Kapazitäten der ÖBB-Rollenden Landstraße auf der Strecke Wörgl–Trient sind bereits nahezu ausgelastet, weshalb Spediteure frühzeitig Plätze reservieren müssen.
Mobilitätsmanager, deren Mitarbeiter am 30. Mai zwischen Innsbruck und Südtirol pendeln, sollten Umleitungen einplanen und mindestens drei Stunden zusätzliche Fahrzeit einkalkulieren. Sollte die Demonstration die erhoffte große Beteiligung erreichen, könnte dies Tirol in seinem langjährigen Streit mit Italien und Deutschland um eine dauerhafte alpine Transitbeschränkung stärken.
Die geplante Sperrung fällt auf ein langes Wochenende in mehreren deutschen Bundesländern, was bei Logistikunternehmen und Busbetreibern auf der Italien-Deutschland-Route Besorgnis auslöst. Die Tiroler Landesregierung empfiehlt den Transporteuren, auf die Tauern- oder Gotthard-Route auszuweichen, die jedoch längere Strecken und höhere Mautkosten bedeuten. Für österreichische Exporteure, insbesondere die Maschinenbaucluster in Salzburg und Oberösterreich, die auf Just-in-Time-Lieferungen nach Lombardei und Bayern angewiesen sind, könnte die Blockade zu Lieferverzögerungen oder einem Umstieg auf die Schiene führen. Die Kapazitäten der ÖBB-Rollenden Landstraße auf der Strecke Wörgl–Trient sind bereits nahezu ausgelastet, weshalb Spediteure frühzeitig Plätze reservieren müssen.
Mobilitätsmanager, deren Mitarbeiter am 30. Mai zwischen Innsbruck und Südtirol pendeln, sollten Umleitungen einplanen und mindestens drei Stunden zusätzliche Fahrzeit einkalkulieren. Sollte die Demonstration die erhoffte große Beteiligung erreichen, könnte dies Tirol in seinem langjährigen Streit mit Italien und Deutschland um eine dauerhafte alpine Transitbeschränkung stärken.
Quelle: ORF Tirol
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