
Bei einem Treffen am 4. Mai in Rom besprachen der italienische Botschafter Alessandro Gaudiano und der tschechische Verkehrsminister Ivan Bednárik gemeinsame Anträge für Fördermittel aus dem Connecting Europe Facility (CEF), um Hochgeschwindigkeitsverbindungen im Schienen- und Straßenverkehr zwischen beiden Ländern auszubauen. Laut einer ANSA-Notiz der Botschaft konzentrierten sich die Gespräche auf die Verlängerung des Baltisch-Adriatischen Korridors und die Angleichung technischer Standards für Züge mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h. Tschechien plant, 2027 mit dem Bau seiner ersten Inlands-Hochgeschwindigkeitsstrecke (Prag–Brünn) zu beginnen; die italienische Staatsbahn FS Group hat ihre Expertise im Design und bei Signalsystemen angeboten. Zudem wurden Optionen für durchgehende Fahrkarten geprüft, die Reisen von Mailand nach Prag bis 2033 auf unter sechs Stunden verkürzen könnten.
Wirtschaftlicher Hintergrund: Schnellere Passagier- und Frachtkapazitäten würden die Mobilität tschechischer Exporteure aus den Bereichen Automobil und Maschinenbau, die auf norditalienische Häfen angewiesen sind, grundlegend verändern. Logistikanalysten der ČSOB schätzen, dass jede zehnprozentige Verkürzung der Transitzeit zum Hafen von Triest den tschechischen Versendern jährlich 30 Millionen Euro einsparen könnte.
Nächste Schritte: Eine bilaterale Arbeitsgruppe wird vor der CEF-Ausschreibung im Juni ein Memorandum of Understanding ausarbeiten. Unternehmen mit starkem grenzüberschreitendem Verkehr – insbesondere Automobilhersteller mit Werken in Mladá Boleslav und Modena – sollten die Ausschreibungen für Fahrzeuge und Tunnelbaupakete aufmerksam verfolgen.
Wirtschaftlicher Hintergrund: Schnellere Passagier- und Frachtkapazitäten würden die Mobilität tschechischer Exporteure aus den Bereichen Automobil und Maschinenbau, die auf norditalienische Häfen angewiesen sind, grundlegend verändern. Logistikanalysten der ČSOB schätzen, dass jede zehnprozentige Verkürzung der Transitzeit zum Hafen von Triest den tschechischen Versendern jährlich 30 Millionen Euro einsparen könnte.
Nächste Schritte: Eine bilaterale Arbeitsgruppe wird vor der CEF-Ausschreibung im Juni ein Memorandum of Understanding ausarbeiten. Unternehmen mit starkem grenzüberschreitendem Verkehr – insbesondere Automobilhersteller mit Werken in Mladá Boleslav und Modena – sollten die Ausschreibungen für Fahrzeuge und Tunnelbaupakete aufmerksam verfolgen.
Quelle: ANSA