
Das polnische Amt für Ausländer hat die Nutzer seines neuen Fallbearbeitungsmoduls (MOS 2.0) darauf hingewiesen, dass die Plattform am 7. Mai zwischen 16:00 und 17:00 Uhr aufgrund von Wartungsarbeiten des externen Internetdienstanbieters vorübergehend nicht verfügbar sein könnte. Das Bulletin, veröffentlicht in Polnisch, Englisch, Ukrainisch und Russisch, betont, dass die Unterbrechung nur kurz sein wird und nicht als gesetzlicher „IT-Ausfall“ gilt, der automatisch Fristverlängerungen für Anträge bewirken würde. MOS 2.0 – landesweit am 27. April eingeführt – hat die Papieranträge für nahezu alle Aufenthaltstitelkategorien ersetzt. Arbeitgeber und Antragsteller müssen ihre Einreichungen nun mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder dem Vertrauensprofil unterzeichnen und Scans der erforderlichen Dokumente hochladen. Seit dem Start wurden laut internen Zahlen der Behörde bereits mehr als 18.000 Anträge bearbeitet. Die geplante Ausfallzeit ist die erste angekündigte Störung seit dem Start und dient als erster Test der Notfallregelungen des Portals. Personalverantwortliche, die mit bald ablaufenden Aufenthaltstiteln zu tun haben, wird empfohlen, ihre Anträge entweder vor 15:30 Uhr einzureichen oder bis zur Systemstabilisierung nach 17:00 Uhr zu warten. Die Behörde bestätigte, dass Zeitstempel, die vor dem Schließen der Sitzung generiert wurden, auch dann gültig bleiben, wenn die Gebührenzahlung erst später am Abend erfolgt. Für die Zukunft kündigte das Amt für Ausländer an, bei Ausfällen von mehr als 60 Minuten mindestens 48 Stunden im Voraus zu informieren und bis Juli eine SMS-Benachrichtigungsfunktion einzuführen, um Antragsteller in Echtzeit auf dem Laufenden zu halten.