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Landesweiter Signalstörfall verursacht Zugverspätungen im gesamten Vereinigten Königreich und beeinträchtigt Verbindungen zu Flughäfen und Geschäftsreisen

Mai 20, 2026
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Landesweiter Signalstörfall verursacht Zugverspätungen im gesamten Vereinigten Königreich und beeinträchtigt Verbindungen zu Flughäfen und Geschäftsreisen
Ein Kommunikationsausfall in mehreren Stellwerken von Network Rail am Dienstag, den 19. Mai, legte Teile des britischen Schienennetzes für mehr als vier Stunden lahm und brachte Tausende Pendler sowie internationale Reisende in Schwierigkeiten, Flughäfen und Stadtzentren zu erreichen. National Rail gab kurz nach 13:00 Uhr BST die erste Warnung heraus und meldete Ausfälle der Funkverbindung, die es den Lokführern unmöglich machten, mit den Stellwerkern zu kommunizieren. Obwohl die Techniker das System bis zum frühen Nachmittag wiederherstellten, verhängten Zugbetreiber wie Avanti West Coast, Great Western Railway, LNER, TransPennine Express und die Elizabeth Line weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen, bis sich die Staus auflösten. National Rail prognostizierte Folgeverspätungen und Ausfälle bis mindestens 18:00 Uhr, wobei einige Verbindungen während des abendlichen Berufsverkehrs ganz ausfielen.

Landesweiter Signalstörfall verursacht Zugverspätungen im gesamten Vereinigten Königreich und beeinträchtigt Verbindungen zu Flughäfen und Geschäftsreisen


Die Auswirkungen auf Geschäftsreisende waren sofort spürbar. Die Elizabeth Line – mittlerweile der am schnellsten wachsende Zugang zum Flughafen Heathrow – meldete anhaltende Verspätungen, die einige Passagiere zwangen, auf den teureren Heathrow Express umzusteigen oder sich im ohnehin durch den Wochenmitte-Frachtverkehr belasteten Straßenverkehr zu stauen. Die Flughäfen Manchester und Gatwick setzten Notfall-Busshuttles für Passagiere ein, deren Anschlussverbindungen gestrichen wurden, während mehrere Firmenreisebüros „Reisestörungs“-Hinweise an Kunden herausgaben, die Mitarbeiter verlegten oder ausländische Gäste empfingen.

Der Vorfall zeigt erneut, dass das britische Eisenbahn-Funknetz, das seit 2014 schrittweise eingeführt wurde, weiterhin eine Schwachstelle für die Mobilität der Fahrgäste darstellt. Vertreter der Rail Delivery Group wiesen darauf hin, dass das geplante Digital-Signalisierungs-Upgrade im Wert von 1,2 Milliarden Pfund – das noch in diesem Jahr auf der East Coast Main Line eingeführt werden soll – für mehr Redundanz sorgen wird, die flächendeckende Abdeckung aber erst Anfang der 2030er Jahre erreicht sein wird. Für multinationale Arbeitgeber lautet die kurzfristige Lehre: der Wert dynamischer Reiseverfolgung und multimodaler Ausweichpläne. Mobilitätsteams sollten ihre Mitarbeiter ermutigen, sich für SMS-Benachrichtigungen der Bahnunternehmen anzumelden, zugelassene Taxiunternehmen außerhalb Londons bereithalten und – wo möglich – flexible Flugtickets buchen, die bei Problemen im Nahverkehr ohne Umbuchungsgebühren umgebucht werden können.
Quelle: The Independent

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