
Der britische Gastgewerbe- und Immobilienkonzern Arora Group hat neue Details zu seinem privat finanzierten Ausbauprojekt Heathrow West vorgestellt. Das Unternehmen argumentiert, dass ein modularer Ansatz zusätzliche Startbahnkapazitäten Jahre früher und kostengünstiger liefern könnte als der Masterplan von Heathrow Airport Ltd. Das am 18. Mai veröffentlichte aktualisierte Konzept sieht eine neue 2.400 Meter lange Startbahn und ein Terminal 6 auf dem Gelände westlich des bestehenden Terminals 5 vor, mit einer späteren Verlängerung auf die volle Länge, sobald Nachfrage und Finanzierung dies erlauben.
Durch die Aufteilung der Bauarbeiten in Phasen kann Heathrow West Limited (HWL) vermeiden, die M25-Autobahn im ersten Bauabschnitt zu verlegen, die Anfangsinvestitionen senken und die Eröffnung auf das Jahr 2035 vorziehen. Terminal 6 soll zunächst bis zu 40 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen – etwa so viele wie heute Gatwick und Luton zusammen – und gleichzeitig das umliegende Grünland erhalten. Zum Designteam gehört der Ingenieurriese Bechtel, und das Konsortium plant, nach einer öffentlichen Anhörung Ende 2027 einen Antrag auf Baugenehmigung einzureichen.
Die Reaktionen der Fluggesellschaften sind positiv: Luis Gallego, CEO der International Airlines Group, bezeichnete den Entwurf als „glaubwürdig“, während Virgin Atlantic und IATA-Chef Willie Walsh die kostengünstige und passagierfreundliche Ausrichtung lobten. Surinder Arora, Gründer der Arora Group, forderte Regierung und Luftfahrtbehörde auf, einen formellen Rahmen zu schaffen, um konkurrierende Pläne auf Basis gemeinsamer Annahmen und unabhängiger Kostenprüfungen zu vergleichen.
Für globale Mobilitätsmanager würde die zusätzliche Kapazität am Flughafen Heathrow die derzeitige Slot-Knappheit lindern, die Flüge verteuert, die Streckenentwicklung einschränkt und die Attraktivität des UK als Standort für regionale Hauptsitze mindert. Eine gestaffelte Startbahn würde zudem die baubedingten Störungen über einen längeren Zeitraum verteilen und so jahrelange Turbulenzen im Flugplan reduzieren.
Dennoch muss der Vorschlag noch zahlreiche Planungs-, Umwelt- und Bürgerwiderstände überwinden und steht im Wettbewerb mit dem eigenen 49-Milliarden-Pfund-Plan für eine dritte Startbahn am Flughafen Heathrow. Sollte HWL die Genehmigung erhalten, könnten Firmenkunden ab Mitte der 2030er Jahre von einer erweiterten Slot-Verfügbarkeit in Spitzenzeiten und einer größeren Auswahl an Langstreckenfluggesellschaften profitieren, was flexiblere Buchungsrichtlinien und kosteneffizientere Verbindungen über den UK-Hub ermöglicht.
Durch die Aufteilung der Bauarbeiten in Phasen kann Heathrow West Limited (HWL) vermeiden, die M25-Autobahn im ersten Bauabschnitt zu verlegen, die Anfangsinvestitionen senken und die Eröffnung auf das Jahr 2035 vorziehen. Terminal 6 soll zunächst bis zu 40 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen – etwa so viele wie heute Gatwick und Luton zusammen – und gleichzeitig das umliegende Grünland erhalten. Zum Designteam gehört der Ingenieurriese Bechtel, und das Konsortium plant, nach einer öffentlichen Anhörung Ende 2027 einen Antrag auf Baugenehmigung einzureichen.
Die Reaktionen der Fluggesellschaften sind positiv: Luis Gallego, CEO der International Airlines Group, bezeichnete den Entwurf als „glaubwürdig“, während Virgin Atlantic und IATA-Chef Willie Walsh die kostengünstige und passagierfreundliche Ausrichtung lobten. Surinder Arora, Gründer der Arora Group, forderte Regierung und Luftfahrtbehörde auf, einen formellen Rahmen zu schaffen, um konkurrierende Pläne auf Basis gemeinsamer Annahmen und unabhängiger Kostenprüfungen zu vergleichen.
Für globale Mobilitätsmanager würde die zusätzliche Kapazität am Flughafen Heathrow die derzeitige Slot-Knappheit lindern, die Flüge verteuert, die Streckenentwicklung einschränkt und die Attraktivität des UK als Standort für regionale Hauptsitze mindert. Eine gestaffelte Startbahn würde zudem die baubedingten Störungen über einen längeren Zeitraum verteilen und so jahrelange Turbulenzen im Flugplan reduzieren.
Dennoch muss der Vorschlag noch zahlreiche Planungs-, Umwelt- und Bürgerwiderstände überwinden und steht im Wettbewerb mit dem eigenen 49-Milliarden-Pfund-Plan für eine dritte Startbahn am Flughafen Heathrow. Sollte HWL die Genehmigung erhalten, könnten Firmenkunden ab Mitte der 2030er Jahre von einer erweiterten Slot-Verfügbarkeit in Spitzenzeiten und einer größeren Auswahl an Langstreckenfluggesellschaften profitieren, was flexiblere Buchungsrichtlinien und kosteneffizientere Verbindungen über den UK-Hub ermöglicht.
Quelle: Passenger Terminal Today
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