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Engpässe bei Arbeitserlaubnissen für IT-Fachkräfte in Spanien: Neue Risikokarte zeigt Verzögerungen bei Konsulaten und TIE-Ausstellungen auf

Mai 30, 2026
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Engpässe bei Arbeitserlaubnissen für IT-Fachkräfte in Spanien: Neue Risikokarte zeigt Verzögerungen bei Konsulaten und TIE-Ausstellungen auf
Die globale Mobilitätsplattform Jobbatical hat eine detaillierte „Risikokarte“ zum Verfahren für Intra-Corporate Transfer (ICT)-Genehmigungen in Spanien veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass die gesetzliche 20-Tage-Entscheidungsfrist bei der Abteilung für Großunternehmen und strategische Gruppen (UGE-CE) selten das eigentliche Hindernis darstellt. Die am 29. Mai veröffentlichte und am 30. Mai 2026 aktualisierte Studie verdeutlicht, dass Apostillen, Sozialversicherungsbescheinigungen und knappe Konsulatstermine die Gesamtbearbeitungszeit für Mitarbeitende aus Indien, Brasilien und Südostasien auf bis zu 14 Wochen verlängern können.

Nach der Ankunft in Spanien steht Neuankömmlingen ein weiteres Nadelöhr bevor: die Terminvergabe für die biometrische Erfassung zur TIE (Tarjeta de Identidad de Extranjero) innerhalb von 30 Tagen. Die Büros in Madrid und Barcelona sind Berichten zufolge mehrere Wochen im Voraus ausgebucht, was es den Entsandten erschwert, Bankkonten zu eröffnen oder Mietverträge abzuschließen. Jobbatical warnt, dass verpasste TIE-Fristen die von der UGE genehmigte Aufenthaltserlaubnis ungültig machen und eine erneute Antragstellung erforderlich machen können.

Engpässe bei Arbeitserlaubnissen für IT-Fachkräfte in Spanien: Neue Risikokarte zeigt Verzögerungen bei Konsulaten und TIE-Ausstellungen auf


Der Bericht weist zudem auf einen Anstieg von „Requerimientos“ – Aufforderungen zur Nachreichung zusätzlicher Dokumente – hin, die die 20-Tage-Frist der UGE-CE pausieren und in der Regel 10 bis 15 Arbeitstage zusätzlich verursachen. Häufige Gründe sind unvollständige Unternehmensabschlüsse und fehlende Nachweise über die dreimonatige Zugehörigkeit des Mitarbeiters zur Unternehmensgruppe, eine Regelung, die im Dezember 2025 verschärft wurde.

Arbeitgeber werden geraten, die Legalisierung der Dokumente parallel zur UGE-Antragstellung zu beginnen, die Konsulatsterminportale täglich zu überwachen und TIE-Termine über das spanische Online-Extranjería-System frühzeitig zu reservieren, sobald die Flugtermine feststehen. Unternehmen mit häufigen Versetzungen können Risiken minimieren, indem sie den weniger bekannten „In-Country-Switch“-Weg wählen, der es Mitarbeitern, die sich bereits mit gültigem Visum in Spanien aufhalten, erlaubt, die Konsulatsphase komplett zu umgehen.

Da Spanien im Wettbewerb mit Italien und Portugal um hochqualifizierte Fachkräfte steht, drohen lange Bearbeitungszeiten trotz steuerlicher Vorteile wie dem Beckham-Gesetz die Attraktivität zu schmälern. HR-Teams sollten realistische Onboarding-Termine planen und die neuen Jobbatical-Zeiträume an die Geschäftsleitung kommunizieren, um kostspielige Projektverzögerungen zu vermeiden.
Quelle: Jobbatical Blog

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