
Britische Urlauber, die am 31. Mai bis zu sechs Stunden am Hafen von Dover in der Schlange standen, geben einen deutlichen Vorgeschmack darauf, was spanische Flughäfen im Juli und August erwarten könnte. Die französische Grenzpolizei – zuständig für die Schengen-Ausreisekontrollen auf britischem Boden – hat zweimal Notfallklauseln aktiviert, die es den Mitgliedstaaten erlauben, die Erfassung biometrischer Daten auszusetzen, wenn die Warteschlangen unüberschaubar werden. Dieselbe Ausnahme ist an Spaniens Flughäfen möglich, wurde bisher jedoch nur kurzzeitig in Madrid-Barajas und Palma de Mallorca angewendet. Die Europäische Kommission bestätigte kürzlich, dass diese sechs Stunden langen „Abschaltungen“ auch hintereinander erfolgen können und zudem ein saisonaler Aussetzungszeitraum von bis zu 90 Tagen möglich ist.
Für spanische Tourismusbehörden ist der Vorfall in Dover ein weiteres Indiz dafür, dass die Technik hinter dem Entry/Exit-System (EES) bei Spitzenbelastungen noch immer an ihre Grenzen stößt – eine Sorge, da Spanien zwischen Mitte Juli und Mitte September mit fast 4 Millionen britischen Besuchern rechnet. Branchenverbände wie Exceltur plädieren dafür, Teilabschaltungen proaktiv zu planen – etwa während der frühen Morgen- und späten Abendankünfte, wenn mehrere Flüge aus Großbritannien landen. Das würde den Betreibern Planungssicherheit geben und verhindern, dass Bilder von endlosen Warteschlangen in den sozialen Medien potenzielle Last-Minute-Buchungen abschrecken.
Fluggesellschaften warnen unterdessen, dass die manuelle Passkontrolle die Boardingzeiten verlängert und das Risiko birgt, Startzeiten zu verpassen, was sowohl für Airlines als auch Passagiere zusätzliche Kosten verursacht. Firmen mit Mobilitätsverantwortlichen sollten die Mitteilungen von AENA und dem Innenministerium im Auge behalten, um frühzeitig über mögliche spanische EES-Ausnahmen informiert zu sein. Reisende mit Global Entry- oder Privium-Karten sollten beachten, dass der Fast-Track bei biometrischen Kontrollen entfällt, wenn das EES offline ist – dann gilt für alle die manuelle Stempelung. Unternehmen, die Just-in-Time-Lieferketten über die Dover-Spanien-Straßenverbindungen betreiben, sollten bis zur vollständigen Integration der biometrischen Systeme bei Eurotunnel und Eurostar später in diesem Jahr zusätzliche Transitzeiten einplanen.
Für spanische Tourismusbehörden ist der Vorfall in Dover ein weiteres Indiz dafür, dass die Technik hinter dem Entry/Exit-System (EES) bei Spitzenbelastungen noch immer an ihre Grenzen stößt – eine Sorge, da Spanien zwischen Mitte Juli und Mitte September mit fast 4 Millionen britischen Besuchern rechnet. Branchenverbände wie Exceltur plädieren dafür, Teilabschaltungen proaktiv zu planen – etwa während der frühen Morgen- und späten Abendankünfte, wenn mehrere Flüge aus Großbritannien landen. Das würde den Betreibern Planungssicherheit geben und verhindern, dass Bilder von endlosen Warteschlangen in den sozialen Medien potenzielle Last-Minute-Buchungen abschrecken.
Fluggesellschaften warnen unterdessen, dass die manuelle Passkontrolle die Boardingzeiten verlängert und das Risiko birgt, Startzeiten zu verpassen, was sowohl für Airlines als auch Passagiere zusätzliche Kosten verursacht. Firmen mit Mobilitätsverantwortlichen sollten die Mitteilungen von AENA und dem Innenministerium im Auge behalten, um frühzeitig über mögliche spanische EES-Ausnahmen informiert zu sein. Reisende mit Global Entry- oder Privium-Karten sollten beachten, dass der Fast-Track bei biometrischen Kontrollen entfällt, wenn das EES offline ist – dann gilt für alle die manuelle Stempelung. Unternehmen, die Just-in-Time-Lieferketten über die Dover-Spanien-Straßenverbindungen betreiben, sollten bis zur vollständigen Integration der biometrischen Systeme bei Eurotunnel und Eurostar später in diesem Jahr zusätzliche Transitzeiten einplanen.
Quelle: Hotminute