
Ontario hat abrupt alle neun Einwanderungsprogramme des Ontario Immigrant Nominee Program (OINP) eingestellt, was Tausende ausländische Arbeitskräfte, internationale Studierende und Arbeitgeber ohne klaren Weg zur dauerhaften Niederlassung zurücklässt. Die Änderung der Vorschriften, die am 30. Mai rechtskräftig wurde, aber erst am 1. und 2. Juni breit bekannt wurde, hebt die Programme für ausländische Arbeitskräfte, internationale Studierende, gefragte Fachkräfte, Master- und PhD-Absolventen, Human Capital Priorities, frankophone Fachkräfte, Facharbeiter und Unternehmer auf. Die Provinzregierung hat bislang keine Ersatzregelungen veröffentlicht. Ein im Dezember 2025 vorgelegtes Konsultationspapier schlug vier Nachfolgeprogramme vor – zwei Arbeitgeber-Jobangebot-Kategorien, unterteilt nach National Occupational Classification (NOC) TEER-Stufen, einen Prioritätsbereich Gesundheitswesen, ein Unternehmerprogramm und einen neuen Bereich für außergewöhnliche Talente – doch keines davon wurde finalisiert.
Bis neue Regelungen in Kraft treten, fehlt Ontario ein funktionierender Mechanismus zur Nominierung von Neuankömmlingen für die dauerhafte Niederlassung, und Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) kann keine provinziellen Nominierungen aus Ontario bearbeiten. Kurzfristig hat dies erhebliche Auswirkungen auf Arbeitgeber und Mobility-Manager. Bewerber, die bereits Anträge in den nun eingestellten Kategorien eingereicht haben, werden nach den alten Kriterien bewertet, während alle noch nicht eingereichten Profile warten müssen. Arbeitgeber, die auf eine OINP-Nominierung setzen, um Inhaber von Arbeitserlaubnissen in dauerhafte Aufenthaltsberechtigte umzuwandeln, müssen Notfallpläne entwickeln – etwa den Wechsel zum föderalen Express Entry-System oder zu Nominierungsprogrammen anderer Provinzen – bis Ontario die Aufnahme wieder öffnet. Auch internationale Absolventen, die in Ontario bleiben wollen, stehen vor Unsicherheiten, insbesondere jene, deren Post-Graduation-Arbeitserlaubnis 2026 ausläuft.
Unternehmens-Mobility-Teams sollten: (1) Mitarbeiter in Ontario mit laufenden OINP-Absichten überprüfen, (2) die Fachabteilungen über alternative Wege und Zeitpläne informieren und (3) die OINP-Seite „Programm-Updates“ täglich beobachten, da das Einwanderungsministerium neue Programme nun ohne vollständige regulatorische Änderungen starten kann. Da Ontario traditionell die größte Anzahl provinzieller Nominierungen erhält (9.750 Plätze für 2025), könnte die Lücke schnell Druck auf föderale und andere Provinzprogramme ausüben. Mittelfristig wird erwartet, dass Ontario gezieltere Auswahlverfahren einführt, bei denen Kandidaten nach Region, Beruf oder anderen Arbeitsmarktbedürfnissen eingeladen werden – ähnlich den jüngsten Änderungen in British Columbia und Alberta. Bis dahin sollten Unternehmen mit längeren Verbleibzeiten und verstärktem Wettbewerb um begrenzte Nominierungsplätze in anderen Programmen rechnen.
Bis neue Regelungen in Kraft treten, fehlt Ontario ein funktionierender Mechanismus zur Nominierung von Neuankömmlingen für die dauerhafte Niederlassung, und Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) kann keine provinziellen Nominierungen aus Ontario bearbeiten. Kurzfristig hat dies erhebliche Auswirkungen auf Arbeitgeber und Mobility-Manager. Bewerber, die bereits Anträge in den nun eingestellten Kategorien eingereicht haben, werden nach den alten Kriterien bewertet, während alle noch nicht eingereichten Profile warten müssen. Arbeitgeber, die auf eine OINP-Nominierung setzen, um Inhaber von Arbeitserlaubnissen in dauerhafte Aufenthaltsberechtigte umzuwandeln, müssen Notfallpläne entwickeln – etwa den Wechsel zum föderalen Express Entry-System oder zu Nominierungsprogrammen anderer Provinzen – bis Ontario die Aufnahme wieder öffnet. Auch internationale Absolventen, die in Ontario bleiben wollen, stehen vor Unsicherheiten, insbesondere jene, deren Post-Graduation-Arbeitserlaubnis 2026 ausläuft.
Unternehmens-Mobility-Teams sollten: (1) Mitarbeiter in Ontario mit laufenden OINP-Absichten überprüfen, (2) die Fachabteilungen über alternative Wege und Zeitpläne informieren und (3) die OINP-Seite „Programm-Updates“ täglich beobachten, da das Einwanderungsministerium neue Programme nun ohne vollständige regulatorische Änderungen starten kann. Da Ontario traditionell die größte Anzahl provinzieller Nominierungen erhält (9.750 Plätze für 2025), könnte die Lücke schnell Druck auf föderale und andere Provinzprogramme ausüben. Mittelfristig wird erwartet, dass Ontario gezieltere Auswahlverfahren einführt, bei denen Kandidaten nach Region, Beruf oder anderen Arbeitsmarktbedürfnissen eingeladen werden – ähnlich den jüngsten Änderungen in British Columbia und Alberta. Bis dahin sollten Unternehmen mit längeren Verbleibzeiten und verstärktem Wettbewerb um begrenzte Nominierungsplätze in anderen Programmen rechnen.
Quelle: CIC News / BAL Immigration News
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