
Während der landesweite Streik im italienischen Luftverkehr Schlagzeilen macht, steht der 18-stündige EasyJet-Crew-Streik im Mittelpunkt der Frustration von Geschäftsreisenden. Die Fluggesellschaft, die ein Drittel des innergemeinschaftlichen Verkehrs am Flughafen Mailand-Linate abwickelt, sieht sich wachsenden EC-261-Entschädigungsforderungen gegenüber, nachdem Gewerkschaften dem Management Verzögerungen bei den Lohnverhandlungen vorgeworfen haben. Die Verbraucherplattform AirHelp schätzt, dass bis zu 42.000 Passagiere Anspruch auf Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro haben könnten, sofern Flüge mehr als drei Stunden verspätet ankommen und keine „außergewöhnlichen Umstände“ vorliegen. Geschäftsreisende sollten daher Bordkarten, Buchungsbelege und Ankunftszeit-Screenshots sorgfältig aufbewahren, um Erstattungsansprüche geltend machen zu können.
AirHelp weist zudem auf versteckte Folgewirkungen hin: Durch reduziertes Bodenpersonal verzögert sich selbst bei durchgeführten Flügen die Gepäckabfertigung, was enge Anschlussverbindungen bei Reisen über Italien hinaus gefährdet. Unternehmen mit Hub-and-Spoke-Meeting-Strukturen – typisch für Beratungs- und Pharmafirmen – sollten daher bis mindestens 16. Juni größere Zeitpuffer einplanen, bis sich die Flugzeugrotationen stabilisieren.
EasyJet betont, dass die Verhandlungen nächste Woche fortgesetzt werden, doch die Kabinengewerkschaften warnen vor einer „eskalierenden Aktion“, falls die Lohnangebote hinter der von der Konkurrenz Ryanair durchgesetzten inflationsgebundenen Erhöhung von 7 Prozent zurückbleiben. Für Arbeitgeber mit einem großen italienischen Mitarbeiterstamm ist die Situation ein Weckruf, Reise-Risikoklauseln in Entsendungsverträgen zu überprüfen und sicherzustellen, dass während Streikperioden rund um die Uhr erreichbare Support-Hotlines bereitstehen.
AirHelp weist zudem auf versteckte Folgewirkungen hin: Durch reduziertes Bodenpersonal verzögert sich selbst bei durchgeführten Flügen die Gepäckabfertigung, was enge Anschlussverbindungen bei Reisen über Italien hinaus gefährdet. Unternehmen mit Hub-and-Spoke-Meeting-Strukturen – typisch für Beratungs- und Pharmafirmen – sollten daher bis mindestens 16. Juni größere Zeitpuffer einplanen, bis sich die Flugzeugrotationen stabilisieren.
EasyJet betont, dass die Verhandlungen nächste Woche fortgesetzt werden, doch die Kabinengewerkschaften warnen vor einer „eskalierenden Aktion“, falls die Lohnangebote hinter der von der Konkurrenz Ryanair durchgesetzten inflationsgebundenen Erhöhung von 7 Prozent zurückbleiben. Für Arbeitgeber mit einem großen italienischen Mitarbeiterstamm ist die Situation ein Weckruf, Reise-Risikoklauseln in Entsendungsverträgen zu überprüfen und sicherzustellen, dass während Streikperioden rund um die Uhr erreichbare Support-Hotlines bereitstehen.
Quelle: AirHelp
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