
Reisende am stark frequentierten Grenzübergang Shehyni–Medyka zwischen der Ukraine und Polen müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen, nachdem die polnischen Grenzbehörden nächtliche Reparaturen an den Busspuren auf der Medyka-Seite angekündigt haben. Die Westregionale Direktion des ukrainischen Grenzschutzdienstes warnte am 14. Juni, dass ab Montag, dem 15. Juni, die Kapazität für Busse, die nach Polen einreisen, auf nur acht Fahrzeuge pro 12-Stunden-Schicht sinken wird. Der Übergang bleibt zwar geöffnet, jedoch wird nur eine Spur während der Asphaltfräsarbeiten und dem Austausch der Entwässerungssysteme in Betrieb sein.
Die Arbeiten fallen in die Hauptreisezeit: Im vergangenen Jahr passierten bis zu 200 Busse täglich die Grenze, die Migranten, Touristen und humanitäre Helfer transportierten. Alternative Grenzübergänge – Korczowa–Krakovets und Hrebenne–Rava-Ruska – melden bereits an Wochenenden Wartezeiten von über fünf Stunden, was zu längeren Staus führen dürfte. Für Firmenmobilitätsteams lautet die Empfehlung daher klar: Reisen der Mitarbeiter umplanen, Übernachtungen einplanen oder wenn möglich auf Zugverbindungen über Przemyśl ausweichen.
Spediteure, die Ersatzteile und wertvolle Fracht per Charterbus transportieren, sollten ihre Just-in-Time-Lieferfenster überprüfen. Arbeitgeber ukrainischer Zeitarbeitskräfte sollten zudem darauf hinweisen, dass sich Ankunftszeiten an polnischen Arbeitsstätten während der Reparaturphase um 24 bis 48 Stunden verzögern können.
Polnische und ukrainische Zollbehörden haben zugesichert, für humanitäre Konvois eine Express-„E-Warteschlange“ einzurichten, allerdings ist eine Online-Voranmeldung Pflicht. Wird diese versäumt, kann die CMR-Versicherung bei Verderb von verderblichen Gütern in der Warteschlange erlöschen.
Die Behörden gehen davon aus, dass die Arbeiten vor dem 1. Juli abgeschlossen sein werden, doch Beobachter erinnern daran, dass frühere Reparaturen an derselben Stelle wegen starken Regens um eine Woche verzögert wurden. Mobilitätsmanager sollten daher bis mindestens zur ersten Juliwoche Notfallpläne bereithalten.
Der Vorfall verdeutlicht einen größeren Trend: Während Polen stark in automatisierte Grenzkontrollen für Pkw- und Bahnreisende investiert hat, bleibt die Infrastruktur für Busse – ein entscheidender Faktor für die Mobilität von Arbeitsmigranten – ein Engpass. Unternehmen, die auf ukrainisches Personal angewiesen sind, sollten sich für das im nationalen Wiederaufbauplan angekündigte Modernisierungsprogramm der Busspuren einsetzen, dessen Ausschreibung noch in diesem Jahr erwartet wird.
Die Arbeiten fallen in die Hauptreisezeit: Im vergangenen Jahr passierten bis zu 200 Busse täglich die Grenze, die Migranten, Touristen und humanitäre Helfer transportierten. Alternative Grenzübergänge – Korczowa–Krakovets und Hrebenne–Rava-Ruska – melden bereits an Wochenenden Wartezeiten von über fünf Stunden, was zu längeren Staus führen dürfte. Für Firmenmobilitätsteams lautet die Empfehlung daher klar: Reisen der Mitarbeiter umplanen, Übernachtungen einplanen oder wenn möglich auf Zugverbindungen über Przemyśl ausweichen.
Spediteure, die Ersatzteile und wertvolle Fracht per Charterbus transportieren, sollten ihre Just-in-Time-Lieferfenster überprüfen. Arbeitgeber ukrainischer Zeitarbeitskräfte sollten zudem darauf hinweisen, dass sich Ankunftszeiten an polnischen Arbeitsstätten während der Reparaturphase um 24 bis 48 Stunden verzögern können.
Polnische und ukrainische Zollbehörden haben zugesichert, für humanitäre Konvois eine Express-„E-Warteschlange“ einzurichten, allerdings ist eine Online-Voranmeldung Pflicht. Wird diese versäumt, kann die CMR-Versicherung bei Verderb von verderblichen Gütern in der Warteschlange erlöschen.
Die Behörden gehen davon aus, dass die Arbeiten vor dem 1. Juli abgeschlossen sein werden, doch Beobachter erinnern daran, dass frühere Reparaturen an derselben Stelle wegen starken Regens um eine Woche verzögert wurden. Mobilitätsmanager sollten daher bis mindestens zur ersten Juliwoche Notfallpläne bereithalten.
Der Vorfall verdeutlicht einen größeren Trend: Während Polen stark in automatisierte Grenzkontrollen für Pkw- und Bahnreisende investiert hat, bleibt die Infrastruktur für Busse – ein entscheidender Faktor für die Mobilität von Arbeitsmigranten – ein Engpass. Unternehmen, die auf ukrainisches Personal angewiesen sind, sollten sich für das im nationalen Wiederaufbauplan angekündigte Modernisierungsprogramm der Busspuren einsetzen, dessen Ausschreibung noch in diesem Jahr erwartet wird.
Quelle: Ukrainian National News (UNN)
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