
In einer Mitteilung am späten Nachmittag des 30. Juni hat die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) den undurchsichtigen Punkte-basierten Mechanismus für Einweggenehmigungen (OWPs) abgeschafft, der jahrzehntelang galt, und durch ein einheitliches, transparentes Zulassungssystem ersetzt. Ab dem 1. Juli 2026 werden Anträge anhand klar definierter Kategorien für Familienzusammenführung bewertet – etwa Ehepartner, die länger als drei Jahre getrennt sind, minderjährige Kinder, die zu ihren Eltern ziehen, und pflegebedürftige Senioren – statt nach einer geheimen Punktetabelle. Die Grenzwerte werden weiterhin alle sechs Monate veröffentlicht, doch die Gewichtung von Alter, Bildung und Trennungsdauer wird für Antragsteller nicht mehr verborgen.
Hongkong vergibt täglich 150 OWPs, also rund 55.000 pro Jahr, wobei die Quote selten vollständig ausgeschöpft wird, da die Genehmigungen bislang unsicher waren. Einwanderungsanwälte erwarten, dass die neuen Regeln die Entscheidungszeiten verkürzen und Rechtsstreitigkeiten reduzieren, da die Anspruchsvoraussetzungen nun an objektive Kriterien gebunden sind. Festlandbewohner, die zuvor knapp unter den nicht veröffentlichten Punkteschwellen lagen – insbesondere verwitwete Eltern und erwachsene Kinder – erhalten mit den klareren Familienzusammenführungskriterien eine zweite Chance.
Für Arbeitgeber in Hongkong könnte die Reform die illegale Beschäftigung verringern, da Familien nicht mehr jahrelang mit Besuchervisa in der Schwebe bleiben müssen. Zudem könnte der Druck auf Fachkräfte-Zulassungsprogramme nachlassen, da qualifizierte Festlandprofis, die mit einem OWP einreisen, automatisch eine Arbeitserlaubnis erhalten, ohne ein separates Beschäftigungsvisum zu benötigen.
Der klarere Weg wird voraussichtlich dazu führen, dass Antragsteller ihren Umzug früher planen, was die Prognosen für Wohnraum und Schulplätze für internationale Mobilitätsteams verbessert. Unternehmen sollten sich auf einen moderaten Anstieg bei der Anmeldung von Angehörigen in betrieblichen Kranken- und Umzugspaketen ab Anfang 2027 einstellen. Personalverantwortliche werden empfohlen, ihre Onboarding-Materialien zu aktualisieren, da neue OWP-Inhaber sofort bei Ankunft eine Hongkonger Identitätskarte erhalten, was die Gehaltsabrechnung und MPF-Verfahren erleichtert. Firmen mit Mitarbeitern, deren Ehepartner vom Festland stammen, sollten die Regeländerungen schnell kommunizieren, damit Familien ihre aufgeschobenen Wiedervereinigungspläne neu prüfen können.
Hongkong vergibt täglich 150 OWPs, also rund 55.000 pro Jahr, wobei die Quote selten vollständig ausgeschöpft wird, da die Genehmigungen bislang unsicher waren. Einwanderungsanwälte erwarten, dass die neuen Regeln die Entscheidungszeiten verkürzen und Rechtsstreitigkeiten reduzieren, da die Anspruchsvoraussetzungen nun an objektive Kriterien gebunden sind. Festlandbewohner, die zuvor knapp unter den nicht veröffentlichten Punkteschwellen lagen – insbesondere verwitwete Eltern und erwachsene Kinder – erhalten mit den klareren Familienzusammenführungskriterien eine zweite Chance.
Für Arbeitgeber in Hongkong könnte die Reform die illegale Beschäftigung verringern, da Familien nicht mehr jahrelang mit Besuchervisa in der Schwebe bleiben müssen. Zudem könnte der Druck auf Fachkräfte-Zulassungsprogramme nachlassen, da qualifizierte Festlandprofis, die mit einem OWP einreisen, automatisch eine Arbeitserlaubnis erhalten, ohne ein separates Beschäftigungsvisum zu benötigen.
Der klarere Weg wird voraussichtlich dazu führen, dass Antragsteller ihren Umzug früher planen, was die Prognosen für Wohnraum und Schulplätze für internationale Mobilitätsteams verbessert. Unternehmen sollten sich auf einen moderaten Anstieg bei der Anmeldung von Angehörigen in betrieblichen Kranken- und Umzugspaketen ab Anfang 2027 einstellen. Personalverantwortliche werden empfohlen, ihre Onboarding-Materialien zu aktualisieren, da neue OWP-Inhaber sofort bei Ankunft eine Hongkonger Identitätskarte erhalten, was die Gehaltsabrechnung und MPF-Verfahren erleichtert. Firmen mit Mitarbeitern, deren Ehepartner vom Festland stammen, sollten die Regeländerungen schnell kommunizieren, damit Familien ihre aufgeschobenen Wiedervereinigungspläne neu prüfen können.
Quelle: South China Morning Post