
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) hat den bislang detailliertesten Rahmen für die Genehmigung von Anträgen auf dauerhaften Aufenthalt („Ding-Ju“) von Festlandbewohnern veröffentlicht, die in Hongkong oder Macau leben möchten. Ab dem 1. Juli 2026 tritt ein neues, standardisiertes Verfahren in Kraft. Das Rundschreiben mit der Nummer 2026-3 fasst zahlreiche unterschiedliche lokale Praktiken in vier landesweit einheitliche Kategorien zusammen. Paare, die mindestens drei Jahre getrennt gelebt haben, können nun gemeinsam mit minderjährigen Kindern in eine der beiden Sonderverwaltungsregionen (SAR) ziehen; Minderjährige unter 18 Jahren dürfen beiden Elternteilen folgen, die bereits ein Aufenthaltsrecht besitzen; erwachsene Kinder im Alter von 18 bis 59 Jahren können umziehen, um ältere Eltern über 60 Jahre zu pflegen, sofern diese keine weiteren Kinder in den SAR haben; und Eltern über 60 ohne Kinder auf dem Festland können zu erwachsenen Nachkommen ziehen, die bereits in Hongkong oder Macau sesshaft sind.
Die Anträge unterliegen weiterhin einer jährlichen Quote, doch die Sicherheitsbehörden wurden angewiesen, humanitären Fällen Vorrang einzuräumen und die Bearbeitung „effizient und transparent“ zu gestalten, so die Mitteilung. Für die Mobility-Manager in Hongkongs Unternehmen ist diese Klarstellung von großer Bedeutung. Unter dem alten System variierten Bearbeitungszeiten und Dokumentationsanforderungen stark je nach Provinz, was für Festlandmitarbeiter, die in die Hongkonger Zentrale oder regionale Positionen versetzt wurden, Unsicherheit bedeutete. Die neuen Richtlinien dürften die Bearbeitungszeiten verkürzen – Branchenexperten schätzen, dass die Genehmigungen von 8–12 Monaten auf nur 4–6 Monate sinken könnten – und so Unternehmen eine bessere Planung von Einsätzen und Familienumzügen ermöglichen.
Arbeitgeber sollten jedoch die Mindestaufenthaltsregeln beachten: Nach Erteilung der Aufenthaltserlaubnis muss der Inhaber innerhalb von 90 Tagen in die SAR einreisen und darf in den ersten drei Jahren nicht länger als 180 Tage innerhalb eines 12-Monats-Zeitraums abwesend sein, sonst kann die Erlaubnis widerrufen werden. Einwanderungsanwälte weisen zudem auf Auswirkungen für andere Visaklassen hin. Viele Festland-Profis nutzen derzeit die General Employment Policy (GEP) oder das Admission Scheme for Mainland Talents & Professionals (ASMTP) in Hongkong, die jedoch keinen automatischen Weg für ältere Eltern bieten. Die klarere Familienzusammenführungsregelung könnte Hongkong-Einsätze insbesondere in Branchen wie Finanzen und Technologie attraktiver machen, wo Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, Schlüsselkräfte ohne familiäre Sicherheit zur Umsiedlung zu bewegen.
Die Ankündigung erfolgt kurz vor dem 29. Jahrestag der Übergabe der HKSAR und im selben Monat, in dem Hongkong die „seamless e-Channel“ automatisierten Grenzkontrollstellen eingeführt hat. Zusammen signalisieren diese politischen Maßnahmen Pekings Absicht, die administrative Kontrolle zu verschärfen und gleichzeitig legitime Personenströme zwischen Festland und SARs zu erleichtern. Mobility-Teams sollten ihre Umzugshandbücher umgehend aktualisieren, HR-Partner zu den vier Kategorien schulen und die Quotenverwendung ab dem 1. Juli genau beobachten.
Die Anträge unterliegen weiterhin einer jährlichen Quote, doch die Sicherheitsbehörden wurden angewiesen, humanitären Fällen Vorrang einzuräumen und die Bearbeitung „effizient und transparent“ zu gestalten, so die Mitteilung. Für die Mobility-Manager in Hongkongs Unternehmen ist diese Klarstellung von großer Bedeutung. Unter dem alten System variierten Bearbeitungszeiten und Dokumentationsanforderungen stark je nach Provinz, was für Festlandmitarbeiter, die in die Hongkonger Zentrale oder regionale Positionen versetzt wurden, Unsicherheit bedeutete. Die neuen Richtlinien dürften die Bearbeitungszeiten verkürzen – Branchenexperten schätzen, dass die Genehmigungen von 8–12 Monaten auf nur 4–6 Monate sinken könnten – und so Unternehmen eine bessere Planung von Einsätzen und Familienumzügen ermöglichen.
Arbeitgeber sollten jedoch die Mindestaufenthaltsregeln beachten: Nach Erteilung der Aufenthaltserlaubnis muss der Inhaber innerhalb von 90 Tagen in die SAR einreisen und darf in den ersten drei Jahren nicht länger als 180 Tage innerhalb eines 12-Monats-Zeitraums abwesend sein, sonst kann die Erlaubnis widerrufen werden. Einwanderungsanwälte weisen zudem auf Auswirkungen für andere Visaklassen hin. Viele Festland-Profis nutzen derzeit die General Employment Policy (GEP) oder das Admission Scheme for Mainland Talents & Professionals (ASMTP) in Hongkong, die jedoch keinen automatischen Weg für ältere Eltern bieten. Die klarere Familienzusammenführungsregelung könnte Hongkong-Einsätze insbesondere in Branchen wie Finanzen und Technologie attraktiver machen, wo Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, Schlüsselkräfte ohne familiäre Sicherheit zur Umsiedlung zu bewegen.
Die Ankündigung erfolgt kurz vor dem 29. Jahrestag der Übergabe der HKSAR und im selben Monat, in dem Hongkong die „seamless e-Channel“ automatisierten Grenzkontrollstellen eingeführt hat. Zusammen signalisieren diese politischen Maßnahmen Pekings Absicht, die administrative Kontrolle zu verschärfen und gleichzeitig legitime Personenströme zwischen Festland und SARs zu erleichtern. Mobility-Teams sollten ihre Umzugshandbücher umgehend aktualisieren, HR-Partner zu den vier Kategorien schulen und die Quotenverwendung ab dem 1. Juli genau beobachten.
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