
Am 5. Juli 2026 veröffentlichte das Innenministerium ein Diskussionspapier, das die größte Reform des General Skilled Migration (GSM) Punkte-Tests seit 2012 skizziert, und lud Arbeitgeber, Bundesstaaten, Branchenverbände sowie Migrationsfachleute zur Stellungnahme ein. Die öffentliche Konsultation, die im Mai-Haushalt angekündigt wurde, läuft bis Ende September. Ein Gesetzentwurf wird für Dezember erwartet, mit einem geplanten Inkrafttreten am 1. Juli 2027.
Zu den zentralen Themen gehören die Anhebung der Mindestpunktzahl für Einladungen von 65 auf voraussichtlich 70 Punkte, die Einführung von Bonuspunkten für Gehälter über der Schwelle für Spezialisten-Einkommen sowie die Abschaffung von Bonuspunkten für australische Studien, das Professional Year und NAATI-Community-Sprachen. Auch die Gewichtung von Alter und Englischkenntnissen wird überprüft, was auf eine stärkere Fokussierung auf jüngere, hochqualifizierte und besser verdienende Migranten hindeutet.
Das First Migration Service Centre betont, dass sich rechtlich noch nichts geändert hat: Aktuell eingereichte Expressions of Interest werden weiterhin nach dem bestehenden Schedule 6D bewertet, und Einladungen, die vor dem 30. Juni 2027 erteilt werden, sind durch Übergangsregelungen geschützt. Bewerbern, deren Wettbewerbsfähigkeit stark von gefährdeten Bonuspunkten abhängt, wird jedoch geraten, Einladungen möglichst bald zu sichern.
Arbeitgeberverbände wie der Business Council of Australia unterstützen die an Gehälter geknüpften Punkte, da diese besser mit Produktivität korrelieren. Die internationale Bildungsbranche hingegen kämpft vehement gegen die Abschaffung der studienbezogenen Bonuspunkte, die Australien für ausländische Studierende attraktiv machen. Die Bundesstaaten befürchten, dass höhere Schwellenwerte die regionalen Nominierungsprogramme schwächen könnten, die bereits durch Kürzungen im Haushalt belastet sind.
Die Interessengruppen haben neun Wochen Zeit, um die Gestaltung des nächsten Generationen-Punkte-Tests Australiens mitzubestimmen – ein Zeitfenster, das die Wettbewerbsfähigkeit der Fachkräftezuwanderung für das kommende Jahrzehnt maßgeblich prägen könnte.
Zu den zentralen Themen gehören die Anhebung der Mindestpunktzahl für Einladungen von 65 auf voraussichtlich 70 Punkte, die Einführung von Bonuspunkten für Gehälter über der Schwelle für Spezialisten-Einkommen sowie die Abschaffung von Bonuspunkten für australische Studien, das Professional Year und NAATI-Community-Sprachen. Auch die Gewichtung von Alter und Englischkenntnissen wird überprüft, was auf eine stärkere Fokussierung auf jüngere, hochqualifizierte und besser verdienende Migranten hindeutet.
Das First Migration Service Centre betont, dass sich rechtlich noch nichts geändert hat: Aktuell eingereichte Expressions of Interest werden weiterhin nach dem bestehenden Schedule 6D bewertet, und Einladungen, die vor dem 30. Juni 2027 erteilt werden, sind durch Übergangsregelungen geschützt. Bewerbern, deren Wettbewerbsfähigkeit stark von gefährdeten Bonuspunkten abhängt, wird jedoch geraten, Einladungen möglichst bald zu sichern.
Arbeitgeberverbände wie der Business Council of Australia unterstützen die an Gehälter geknüpften Punkte, da diese besser mit Produktivität korrelieren. Die internationale Bildungsbranche hingegen kämpft vehement gegen die Abschaffung der studienbezogenen Bonuspunkte, die Australien für ausländische Studierende attraktiv machen. Die Bundesstaaten befürchten, dass höhere Schwellenwerte die regionalen Nominierungsprogramme schwächen könnten, die bereits durch Kürzungen im Haushalt belastet sind.
Die Interessengruppen haben neun Wochen Zeit, um die Gestaltung des nächsten Generationen-Punkte-Tests Australiens mitzubestimmen – ein Zeitfenster, das die Wettbewerbsfähigkeit der Fachkräftezuwanderung für das kommende Jahrzehnt maßgeblich prägen könnte.
Quelle: First Migration Service Centre
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