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Neue Mindestgehaltsgrenzen für alle arbeitgebergesponserten Fachkräftevisa treten jetzt in Kraft

Juli 7, 2026
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Neue Mindestgehaltsgrenzen für alle arbeitgebergesponserten Fachkräftevisa treten jetzt in Kraft
Australische Unternehmen, die ausländische Fachkräfte sponsern, mussten am 6. Juli mit höheren Einstiegskosten rechnen. Ein am 1. Juli in Kraft getretenes Gesetz wirkt sich nun auf die Einwanderungssysteme aus, wie über Nacht veröffentlichte Richtlinien bestätigen. Die vorübergehende Einkommensgrenze für qualifizierte Migranten (Temporary Skilled Migration Income Threshold, TSMIT) ist von 76.515 AUD auf 79.423 AUD gestiegen, während die Einkommensgrenzen für Kernkompetenzen (Core-Skills Income Threshold, CSIT) und Spezialkompetenzen (Specialist-Skills Income Threshold, SSIT) auf 79.423 AUD bzw. 146.576 AUD angehoben wurden.

Die Änderung betrifft jede neue Nominierung für die Kernbereiche der Unterklasse 482 (Skills-in-Demand-Visum), Unterklasse 186 (Employer Nomination Scheme) und Unterklasse 494 (Skilled Employer Sponsored Regional Visa). Bestehende Visuminhaber sind bei einem Arbeitgeberwechsel oder einer Verlängerung nicht von den neuen Mindestanforderungen ausgenommen; jede neue Nominierung muss die höheren Gehaltsgrenzen erfüllen, was eine vorausschauende Gehaltsplanung unerlässlich macht.

Migrationsberater bezeichnen die dreifache Erhöhung als die bedeutendste reale Gehaltsanpassung Australiens seit 2013. Da Sponsoren zudem den höheren Wert aus Marktgehalt oder Schwellenwert zahlen müssen, werden besonders Unternehmen aus Gastronomie, Einsteiger-Technologie und Einzelhandel die Auswirkungen zuerst spüren. Ein Restaurant in Brisbane, das bisher die 76.515 AUD für einen Sous-Chef erfüllte, muss nun entweder die Vergütung erhöhen oder die Nominierung zurückziehen.

Neue Mindestgehaltsgrenzen für alle arbeitgebergesponserten Fachkräftevisa treten jetzt in Kraft


Das Innenministerium argumentiert, die Erhöhung halte mit den durchschnittlichen wöchentlichen Bruttoverdiensten Schritt und schütze Einheimische vor Lohndumping. Arbeitgeberverbände warnen hingegen, dass wiederholte Anhebungen ohne effizientere Bearbeitung qualifizierte Fachkräfte in Länder wie Kanada oder die VAE treiben könnten.

Unternehmen mit Einstellungsrunden im Juli passen derzeit dringend ihre Angebotsbriefe an; Bewerber, die sich bereits im Prozess befinden, haben 12 Monate Zeit, um entscheidungsreife Anträge einzureichen, bevor Arbeitsvereinbarungen neu bewertet werden.

Praktischer Tipp: Planen Sie eine 5 %ige Reserve in den Gehaltsbudgets ein, stellen Sie sicher, dass Zulagen als „garantiertes Einkommen“ für die Schwellenwerte gelten, und dokumentieren Sie frühzeitig Nachweise zum Marktgehalt – Sachbearbeiter fordern bereits aktualisierte Arbeitsverträge an.
Quelle: This is Australia

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