
Passagiere, die am 8. Juli die Abflugtafeln am Flughafen Zürich-Kloten überprüften, wurden von einer Flut gelber und roter Warnhinweise begrüßt. Der Branchenbeobachter FlightAware zählte zwischen 06:00 und 12:00 Uhr 135 verspätete Abflüge und fünf vollständige Flugausfälle. Die Störungen betrafen eine breite Palette von Fluggesellschaften – darunter Air Baltic, Austrian Airlines, British Airways und Qatar Airways – und wirkten sich auf Verbindungen nach Nordamerika, Asien und den Nahen Osten aus. Flughafenvertreter machten eine Kombination aus morgendlichen Gewittern über dem Plateau und daraus resultierenden Verkehrsflussbeschränkungen der Flugsicherung in Süddeutschland verantwortlich.
Da Zürich sowohl als Gateway als auch als Drehkreuz für SWISS und Partner der Lufthansa Group fungiert, führen selbst kurze Verzögerungen bei Kurzstreckenflügen schnell zu Kettenreaktionen: Eine verspätete A320-Rotation nach Frankfurt kann Anschlussreisende nach São Paulo oder Johannesburg festhalten. Für Geschäftsreisemanager ist die Störung eine Erinnerung daran, dass der europäische Sommerflugplan kaum Puffer bietet. SWISS hat bereits einen Mangel an Cockpitpersonal – ein Grund, warum mehr als 300 Flüge im Juli und August gestrichen wurden – und Skyguide, der Schweizer Flugsicherungsanbieter, kämpft mit Radar-Softwareproblemen, die erst vor zwei Wochen zu einer teilweisen Abschaltung führten.
Hinzu kommen aktive Gewitterzellen und die Aussicht auf Streiks bei der französischen Flugsicherung, wodurch die Pünktlichkeitsrate in Zürich innerhalb weniger Stunden von 85 % auf kaum 60 % fallen kann. Nach der EU-Verordnung 261 haben Reisende, deren Flug mehr als drei Stunden verspätet startet, unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 €, sofern die Verspätung nicht ausschließlich wetterbedingt ist. Verantwortliche für die Mobilität sollten daher ihre Mitarbeiter ermutigen, Bordkarten aufzubewahren und schriftliche Begründungen von den Gate-Mitarbeitern einzufordern. Bei Verzögerungen aufgrund von Personal- oder technischen Engpässen sind die Airlines verpflichtet, Mahlzeiten und gegebenenfalls Hotelunterkünfte bereitzustellen.
Praktische Tipps: Mitarbeiter sollten, wenn möglich, den ersten Flug des Tages buchen, mindestens drei Stunden Puffer für Anschlussflüge einplanen und sich für Airline-Apps registrieren, die Echtzeit-Informationen zu Gate-Änderungen liefern. Die eigene App des Flughafens Zürich bietet inzwischen auch prognostizierte Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen – ein nützliches Tool, um Reisende bei kurzfristigen Umleitungen zu unterstützen.
Da Zürich sowohl als Gateway als auch als Drehkreuz für SWISS und Partner der Lufthansa Group fungiert, führen selbst kurze Verzögerungen bei Kurzstreckenflügen schnell zu Kettenreaktionen: Eine verspätete A320-Rotation nach Frankfurt kann Anschlussreisende nach São Paulo oder Johannesburg festhalten. Für Geschäftsreisemanager ist die Störung eine Erinnerung daran, dass der europäische Sommerflugplan kaum Puffer bietet. SWISS hat bereits einen Mangel an Cockpitpersonal – ein Grund, warum mehr als 300 Flüge im Juli und August gestrichen wurden – und Skyguide, der Schweizer Flugsicherungsanbieter, kämpft mit Radar-Softwareproblemen, die erst vor zwei Wochen zu einer teilweisen Abschaltung führten.
Hinzu kommen aktive Gewitterzellen und die Aussicht auf Streiks bei der französischen Flugsicherung, wodurch die Pünktlichkeitsrate in Zürich innerhalb weniger Stunden von 85 % auf kaum 60 % fallen kann. Nach der EU-Verordnung 261 haben Reisende, deren Flug mehr als drei Stunden verspätet startet, unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 €, sofern die Verspätung nicht ausschließlich wetterbedingt ist. Verantwortliche für die Mobilität sollten daher ihre Mitarbeiter ermutigen, Bordkarten aufzubewahren und schriftliche Begründungen von den Gate-Mitarbeitern einzufordern. Bei Verzögerungen aufgrund von Personal- oder technischen Engpässen sind die Airlines verpflichtet, Mahlzeiten und gegebenenfalls Hotelunterkünfte bereitzustellen.
Praktische Tipps: Mitarbeiter sollten, wenn möglich, den ersten Flug des Tages buchen, mindestens drei Stunden Puffer für Anschlussflüge einplanen und sich für Airline-Apps registrieren, die Echtzeit-Informationen zu Gate-Änderungen liefern. Die eigene App des Flughafens Zürich bietet inzwischen auch prognostizierte Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen – ein nützliches Tool, um Reisende bei kurzfristigen Umleitungen zu unterstützen.
Quelle: Travel and Tour World