
Österreichs wichtigste Bahnstrecke für Personen- und Güterverkehr – die Weststrecke zwischen Wien, Linz, Salzburg und der deutschen Grenze – erlitt am späten 17. Juli einen schweren Oberleitungsdefekt, der den Verkehr bis in den Morgen des 18. Juli hinein beeinträchtigte. Das Verkehrsleitzentrum der ÖBB bestätigte, dass eine gerissene Fahrleitung und eine daraus resultierende Störung im Stellwerk bei Linz–St. Valentin dazu führten, dass von den vier Gleisen nur noch eines voll funktionsfähig war. Fernverkehrszüge wie Railjet Xpress und ICE nach und von Deutschland konnten zwar weiterfahren, doch dutzende InterCity-, Regional- und Nachtzüge wurden gestrichen oder verkürzt.
Bis 10:17 Uhr am 18. Juli warnte der nationale Betreiber weiterhin vor erheblichen Verspätungen und riet Reisenden, Verbindungen kurz vor Abfahrt zu überprüfen. Zwischen Linz Hbf und St. Valentin verkehrt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen, während Westbahn und ÖBB vereinbart haben, die übliche Zugbindung aufzuheben, sodass Tickets bis mindestens 21. Juli bei beiden Anbietern gültig sind. Güterzüge werden, soweit Kapazitäten vorhanden sind, über die Pyhrnstrecke umgeleitet.
Die Weststrecke befördert täglich mehr als 500 Personenzüge sowie einen bedeutenden Anteil des nord-südlichen Güterverkehrs in Österreich; eine längere Störung trifft somit unmittelbar internationale Geschäftsreisende und Lieferketten zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Mittelosteuropa. Die Deutsche Bahn hat bereits Reisende aus München und Frankfurt auf verpasste Anschlussverbindungen in Wien und Salzburg hingewiesen, und Reiseveranstalter bemühen sich, ankommende Reisegruppen umzubuchen.
Die Infrastrukturteams arbeiten rund um die Uhr daran, neue Fahrleitungsdrähte zu verbinden und zu spannen sowie das betroffene Stellwerk zurückzusetzen. Laut ÖBB wurde der Schaden vermutlich durch extreme Temperaturschwankungen verursacht, die zu Drahtkontraktion und anschließendem Bruch führten – ein Problem, mit dem Bahnen in ganz Europa während der diesjährigen Hitzewellen zu kämpfen haben. Ein vollständiger Normalbetrieb wird „frühestens am späten Sonntag“ erwartet, doch bis zur Freigabe durch die Techniker gelten weiterhin Ersatzfahrpläne.
Multinationale Unternehmen mit Hauptsitz in Wien und Linz wurden angewiesen, ihren Mitarbeitern mehr Reisezeit einzuräumen oder auf virtuelle Meetings umzusteigen.
Bis 10:17 Uhr am 18. Juli warnte der nationale Betreiber weiterhin vor erheblichen Verspätungen und riet Reisenden, Verbindungen kurz vor Abfahrt zu überprüfen. Zwischen Linz Hbf und St. Valentin verkehrt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen, während Westbahn und ÖBB vereinbart haben, die übliche Zugbindung aufzuheben, sodass Tickets bis mindestens 21. Juli bei beiden Anbietern gültig sind. Güterzüge werden, soweit Kapazitäten vorhanden sind, über die Pyhrnstrecke umgeleitet.
Die Weststrecke befördert täglich mehr als 500 Personenzüge sowie einen bedeutenden Anteil des nord-südlichen Güterverkehrs in Österreich; eine längere Störung trifft somit unmittelbar internationale Geschäftsreisende und Lieferketten zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Mittelosteuropa. Die Deutsche Bahn hat bereits Reisende aus München und Frankfurt auf verpasste Anschlussverbindungen in Wien und Salzburg hingewiesen, und Reiseveranstalter bemühen sich, ankommende Reisegruppen umzubuchen.
Die Infrastrukturteams arbeiten rund um die Uhr daran, neue Fahrleitungsdrähte zu verbinden und zu spannen sowie das betroffene Stellwerk zurückzusetzen. Laut ÖBB wurde der Schaden vermutlich durch extreme Temperaturschwankungen verursacht, die zu Drahtkontraktion und anschließendem Bruch führten – ein Problem, mit dem Bahnen in ganz Europa während der diesjährigen Hitzewellen zu kämpfen haben. Ein vollständiger Normalbetrieb wird „frühestens am späten Sonntag“ erwartet, doch bis zur Freigabe durch die Techniker gelten weiterhin Ersatzfahrpläne.
Multinationale Unternehmen mit Hauptsitz in Wien und Linz wurden angewiesen, ihren Mitarbeitern mehr Reisezeit einzuräumen oder auf virtuelle Meetings umzusteigen.
Quelle: ÖBB Verkehrsmeldungen
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