Wartungsarbeiten beeinträchtigen den östlichen Bahnrings von Brüssel an den kommenden drei Wochenenden
Die Passkontrollschlangen am Flughafen Brüssel dauern über zwei Stunden – EU-Ein- und Ausreisesystem überfordert den Spitzenverkehr im Sommer
Belgien begrenzt Bearbeitungszeit für Einmalgenehmigungen ab 2027 auf 90 Tage
Neueste Nachrichten
Belgisches „Sommerabkommen“ mildert geplante Erhöhung der Luftverkehrssteuer ab
Die belgische Bundesregierung hat beschlossen, die Luftverkehrsabgabe für Flüge über 500 km auf 7 € anzuheben, statt wie zuvor angekündigt auf 10 €. Die moderate Erhöhung entlastet Fluggesellschaften und Firmenreisekosten, bedeutet aber dennoch einen Kostenanstieg von 40 % gegenüber dem aktuellen Satz von 5 € und tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
STIB-Sommerarbeiten: Straßenbahnlinien 7, 10 und 35 bis zu vier Wochen unterbrochen
• Vom 27. Juli bis zum 30. August wird die STIB die Straßenbahnlinien 7, 10 und 35 in Nordost-Brüssel teilweise einstellen oder verkürzen, um Gleiserneuerungen und Dammreparaturen durchzuführen. • Ersatz-Shuttlebusse und verlängerte Buslinien 47/56 sorgen dafür, dass Docks Bruxsel, Heysel und Neder-Over-Heembeek weiterhin erreichbar bleiben, jedoch müssen Fahrgäste mit längeren Fahrzeiten rechnen. • Die einmonatigen Bauarbeiten fallen mit dem Festivalverkehr und Umzügen von Expats zusammen; Mobilitätsteams in Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter informieren, Umzugspläne anpassen und die Echtzeit-Tools der STIB im Blick behalten.
Belgischer Asylminister halbiert Aufnahmekapazität in Brüssel und streicht 700 Betten
Die Bundesregierung wird 700 der 2.000 bundesfinanzierten Asylbetten in Brüssel streichen, mit der Begründung von Kosteneinsparungen und kürzeren Wartezeiten. Regionale Behörden und NGOs warnen, dass diese Maßnahme gefährdete Migranten auf die Straße treiben und die lokalen Dienste überlasten könnte, was wiederum Risiken für Arbeitgeber mit sich bringt, die auf schnelle Asylentscheidungen angewiesen sind.
Stipendiat aus Gaza durch Belgiens Präsenzpflicht bei Visa-Anträgen blockiert
Ein Arzt aus Gaza, der ein Stipendium der belgischen Regierung erhalten hat, kann seinen Studienplatz nicht antreten, da Belgien darauf besteht, dass D-Visumanträge persönlich eingereicht werden – was im Gazastreifen unmöglich ist. Sechs weitere Studierende befinden sich in derselben Lage. Universitäten und ein Gerichtsurteil fordern eine Online-Antragstellung, doch die Außen- und Migrationsministerien lehnen dies mit Verweis auf Sicherheitsüberprüfungen ab. Der Fall zeigt, wie starre Visabestimmungen die Mobilität von Talenten behindern und übt politischen Druck auf Belgien aus, Einwanderungskontrolle und Entwicklungsziele in Einklang zu bringen.
EU veröffentlicht neuen Aktionsplan zur Förderung fairer Mobilität und sozialer Rechte
Die Mitteilung der Europäischen Kommission vom 22. Juli zum Säule der sozialen Rechte setzt neue Prioritäten, die grenzüberschreitend tätige Arbeitnehmer und ihre belgischen Arbeitgeber direkt betreffen: aktualisierte Regeln zur Koordinierung von Sozialleistungen, eine Taskforce für KI und Arbeit sowie neue Kennzahlen zur Arbeitsqualität. Belgische Unternehmen sollten sich auf Änderungen bei übertragbaren Renten, den Gehaltsschwellen für die Blaue Karte und elektronischen Meldepflichten einstellen und sich an den bevorstehenden Konsultationen beteiligen.
EU legt neue mobilitätsfreundliche Agenda im Rahmen der Europäischen Säule sozialer Rechte fest
Die Mitteilung der Kommission vom 22. Juli zur Europäischen Säule sozialer Rechte kündigt neue Maßnahmen an, um grenzüberschreitende Arbeit zu erleichtern, Künstliche Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen und die Belastungen durch die Lebenshaltungskosten abzumildern. Belgische Arbeitgeber und Expatriates können sich auf vereinfachte Verfahren beim Export von Sozialleistungen, die vollständige Einführung von EESSI sowie mögliche neue Mindestlohnschutzmaßnahmen für entsandte Arbeitnehmer einstellen. Mobilitätsmanager sollten sich auf aktualisierte Compliance- und Budgetierungsregeln vorbereiten.
Flandern nennt 300 Maßnahmen zur Lärmminderung am Flughafen Brüssel vor neuer Genehmigung
Die flämische Regierung hat eine umfangreiche Liste mit über 300 Vorschlägen erstellt – von Anreizen für leisere Flugzeuge bis hin zu möglichen nächtlichen Flugverboten – um den Fluglärm rund um den Flughafen Brüssel zu reduzieren. Dieses Maßnahmenpaket wird im kommenden Jahr im Rahmen des EU-„Balanced-Approach“-Verfahrens, das einer neuen Umweltgenehmigung vorausgeht, weiter gestrafft. Mögliche endgültige Einschränkungen könnten Flugpläne, Frachtkapazitäten und die Reisekomfort für belgische Unternehmen beeinträchtigen.
Arbeitsgruppe der EU für konsularische Angelegenheiten trifft sich in Brüssel zur Fertigstellung gemeinsamer Krisenreaktionspläne
Die EU-Konsularchefs trafen sich am 22. Juli in Brüssel, um eine gemeinsame Notfallvorlage zu finalisieren, die den Mitgliedstaaten ermöglicht, Ressourcen bei Evakuierungen und größeren Krisen zu teilen. Belgien, ein starker Befürworter, integriert seine eigenen B-FAST-Einheiten und das Reiseregistrierungssystem in das Programm. Der kommende Rahmen wird Evakuierungen und die Ausstellung von Notreisedokumenten für im Ausland lebende Belgier und Geschäftsreisende transparenter und planbarer machen.
Belgien halbiert spezielles Empfangsprogramm in Brüssel und streicht 700 Asylplätze
Am 22. Juli kündigte Belgien an, 700 der 2.000 bundesfinanzierten Asylbetten in Brüssel abzubauen, mit Verweis auf geringere Nachfrage und Haushaltsdisziplin. Die Brüsseler Minister verurteilen den einseitigen Schritt und warnen vor einem Anstieg der Obdachlosigkeit. Die Entscheidung verringert die Notfallkapazitäten in der Hauptstadt und könnte Unternehmensverlagerungen oder humanitäre Patenschaftsprogramme erschweren, die auf lokale Aufnahmeplätze angewiesen sind.
Coreper II geht Anfangsschwierigkeiten des Ein- und Ausreisesystems vor der Sommerspitze an
Bei der Sitzung am 22. Juli stimmten die EU-Botschafter einer Durchführungsentscheidung zu, die eine vorübergehende „Light-Touch“-Nutzung des neuen Ein- und Ausreisesystems erlaubt, um die Warteschlangen an Flughäfen zu verkürzen. Belgien, das am Flughafen Zaventem mit einem Mangel an Terminals zu kämpfen hat, wird die Maßnahme nach Zustimmung des Rates anwenden, um die Grenzübertrittszeiten im Sommer für Geschäftsreisende und Entsandte zu erleichtern.
Visa-Streit lässt Stipendiaten aus Gaza nicht zu belgischen Universitäten reisen
Die persönliche Visumspflicht Belgiens hat mindestens sieben Stipendiaten aus Gaza, darunter einen Arzt, der zum ITM in Antwerpen reisen sollte, die Einreise ins Land verwehrt. Universitäten, Gerichte und Minister diskutieren derzeit, ob Visumanträge auch aus der Ferne akzeptiert werden können – ein Konflikt zwischen Sicherheitsvorschriften und internationalen Bildungszusagen.
Große Straßenbauarbeiten an der Auffahrt der E19 gefährden den Zugang zum Flughafen bis September
Vom 10. August bis zum 26. September wird die E19-Ausfahrt bei Machelen umfassend saniert, was die Kapazität der Hauptzufahrt zum Flughafen Brüssel stark einschränkt. Die Behörden rechnen mit erheblichen Staus, die insbesondere bei der Abholung von Passagieren und zeitkritischen Frachtlieferungen zu Problemen führen können. Unternehmen sollten ihre Transferpläne zum Flughafen anpassen oder auf alternative Zufahrtswege ausweichen.
Papierausweise nicht mehr gültig: Italiener und Griechen in Belgien ab 3. August mit Reiseverbot gewarnt
Ab dem 3. August 2026 werden alte Papier-Ausweise aus Italien und Griechenland für Reisen nicht mehr akzeptiert. Der Flughafen Charleroi warnte am 22. Juli, dass Passagieren mit veralteten Dokumenten das Boarding verweigert wird, was während der Ferienzeit Tausende Italiener und Griechen in Belgien festhalten könnte. Reisende müssen die biometrische elektronische Identitätskarte vorlegen; eine belgische Aufenthaltskarte reicht nicht aus. Arbeitgeber und Mobilitätsmanager sollten betroffene Mitarbeiter informieren und ausreichend Zeit für die Ausstellung der neuen Karten einplanen.
Papierausweise nicht mehr gültig: Italiener und Griechen in Belgien vor Sommerreiseverbot gewarnt
Ab dem 3. August verbietet die EU die Nutzung alter italienischer und griechischer Personalausweise aus Papier für internationale Reisen. Belgische Flughäfen warnten bereits am 22. Juli, dass Inhaber dieser Ausweise während der Hauptreisezeit Gefahr laufen, gestrandet zu sein, wenn sie nicht auf biometrische Karten umsteigen. Unternehmen sollten betroffene Mitarbeiter informieren und die Überprüfung der Arbeitserlaubnis entsprechend anpassen.
Bewerbungsfenster für das Kommissionspraktikum öffnet sich und erweitert den Zugang für Berufsschulabsolventen und Bewerber außerhalb des Landes
Vom 22. Juli bis zum 4. September nimmt die Kommission Bewerbungen für die nächste Praktikumsrunde entgegen und öffnet erstmals auch für Berufsausgebildete die Tür. Dieser Schritt kommt international mobilen jungen Fachkräften in Belgien zugute und bietet Unternehmen eine neue, kostengünstige Möglichkeit für Entwicklungsaufträge auf EU-Ebene.
Schienenverbindung Gent–Brüssel nach morgendlicher Sperrung wiederhergestellt
Ein Personenschaden auf der Strecke führte am 22. Juli zur Sperrung der Hauptstrecke Gent-Brüssel, was Umleitungen und Verspätungen für Tausende Pendler und Fluggäste verursachte, bis der Betrieb mittags wieder aufgenommen wurde. Die Störung verdeutlicht die Notwendigkeit von Notfallplänen für die wichtigste Bahnverbindung Belgiens in der geschäftigen Sommersaison.
Europäische Kommission blockiert „Save Europe Act“, der Moratorium für nicht-westliche Einwanderung vorsah
Die Europäische Kommission hat am 22. Juli die Europäische Bürgerinitiative „Save Europe Act“ abgelehnt, die einen Stopp der nicht-westlichen Einwanderung forderte. Mit Verweis auf vertragsrechtliche Antidiskriminierungsgrundsätze blockierte die Kommission die Initiative bereits bei der Registrierung und verhinderte so die Unterschriftensammlung. Dieser Schritt soll mögliche Störungen der Arbeitsmobilität innerhalb der EU vermeiden und unterstreicht die Rolle Brüssels als Wächter über populistische Einwanderungsforderungen.
Vorfall am Flughafen Brüssel verdeutlicht Haftungsfragen beim Tiertransport nach Katzenverlust
Eine Hauskatze verschwand während der Entladung am Flughafen Brüssel, was eine öffentliche Suchaktion auslöste und Fragen zur Haftung der Fluggesellschaft aufwarf. Der Vorfall vom 22. Juli verdeutlicht die Risiken beim Transport lebender Tiere und könnte zu einer verstärkten behördlichen Überprüfung führen. Mobilitätsplaner werden dazu angehalten, die Abläufe bei Transporteuren und Betreuern zu überprüfen und in sicherere Transportboxen für mitreisende Haustiere zu investieren.