
Nach jahrelangen Diskussionen hat das Department of Homeland Security am 17. Juli eine 314-seitige endgültige Regelung veröffentlicht, die die bisher offene „Duration of Status“ (D/S) für F-1-Studierende, J-1-Austauschbesucher und I-Medienvertreter abschafft. NAFSA, die führende Hochschulvereinigung, veröffentlichte am 23. Juli ein Umsetzungspapier, das die praktischen Auswirkungen für Universitäten und betriebliche Weiterbildungsprogramme erläutert. Die Regelung tritt am 15. September 2026 in Kraft und wird grundlegend verändern, wie internationale Studierende und Wissenschaftler ihren legalen Status in den USA aufrechterhalten.
Nach dem neuen System stellt der U.S. Customs and Border Protection eine I-94-Karte mit einem festen „Admit-Until Date“ aus, das an das Ende des akademischen Programms gebunden ist und maximal vier Jahre beträgt (bzw. 24 Monate bei Englisch-Sprachkursen). Studierende, die mehr Zeit benötigen, müssen vor Ablauf dieses Datums eine Verlängerung per Formular I-539 beantragen – inklusive biometrischer Erfassung – oder ausreisen und mit einem neuen Visum erneut einreisen. Die Nachfrist nach Abschluss des Studiums verkürzt sich von 60 auf 30 Tage, und Wechsel der Hochschule, Fachrichtung oder „seitliche“ Studiengänge unterliegen strengen neuen Beschränkungen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem den Wegfall der automatischen, unbegrenzten F-1-Arbeitserlaubnis während der Cap-Gap-Phasen und der Optional Practical Training (OPT)-Übergangszeiten. Personalabteilungen müssen nun das jeweilige I-94-Datum jedes Mitarbeiters genau überwachen und rechtzeitig Verlängerungen beantragen. Universitäten rechnen mit einem Anstieg der Fälle für Designated School Officials (DSO) um 20 bis 30 % und warnen, dass kleinere Einrichtungen Compliance-Aufgaben möglicherweise auslagern – ein potenzielles neues Geschäftsfeld für Immigrationsdienstleister.
Das DHS argumentiert, dass feste Fristen Visa-Überziehungen reduzieren und das Studentenprogramm an andere Nicht-Einwanderungskategorien angleichen werden. Kritiker befürchten hingegen, dass die Regelung Talente im MINT-Bereich abschreckt und zu einem bürokratischen Engpass bei der USCIS führt, die bereits eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von neun Monaten für I-539-Anträge hat. Mehrere Hochschulverbände prüfen rechtliche Schritte, raten ihren Mitgliedern aber überwiegend, sich auf die fristgerechte Umsetzung vorzubereiten.
Praktische Empfehlungen: interne Tracking-Systeme überprüfen, Angebots- und Werbematerialien anpassen, zusätzliche Gebühren einplanen und F-1-Studierende über die verkürzte 30-Tage-Nachfrist informieren. Mobility-Manager sollten zudem künftige DHS-Anweisungen im Blick behalten, ob Premium Processing auf I-539-Verlängerungen ausgeweitet wird – eine Option, die die gravierendsten Auswirkungen der Regelung abmildern könnte.
Nach dem neuen System stellt der U.S. Customs and Border Protection eine I-94-Karte mit einem festen „Admit-Until Date“ aus, das an das Ende des akademischen Programms gebunden ist und maximal vier Jahre beträgt (bzw. 24 Monate bei Englisch-Sprachkursen). Studierende, die mehr Zeit benötigen, müssen vor Ablauf dieses Datums eine Verlängerung per Formular I-539 beantragen – inklusive biometrischer Erfassung – oder ausreisen und mit einem neuen Visum erneut einreisen. Die Nachfrist nach Abschluss des Studiums verkürzt sich von 60 auf 30 Tage, und Wechsel der Hochschule, Fachrichtung oder „seitliche“ Studiengänge unterliegen strengen neuen Beschränkungen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem den Wegfall der automatischen, unbegrenzten F-1-Arbeitserlaubnis während der Cap-Gap-Phasen und der Optional Practical Training (OPT)-Übergangszeiten. Personalabteilungen müssen nun das jeweilige I-94-Datum jedes Mitarbeiters genau überwachen und rechtzeitig Verlängerungen beantragen. Universitäten rechnen mit einem Anstieg der Fälle für Designated School Officials (DSO) um 20 bis 30 % und warnen, dass kleinere Einrichtungen Compliance-Aufgaben möglicherweise auslagern – ein potenzielles neues Geschäftsfeld für Immigrationsdienstleister.
Das DHS argumentiert, dass feste Fristen Visa-Überziehungen reduzieren und das Studentenprogramm an andere Nicht-Einwanderungskategorien angleichen werden. Kritiker befürchten hingegen, dass die Regelung Talente im MINT-Bereich abschreckt und zu einem bürokratischen Engpass bei der USCIS führt, die bereits eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von neun Monaten für I-539-Anträge hat. Mehrere Hochschulverbände prüfen rechtliche Schritte, raten ihren Mitgliedern aber überwiegend, sich auf die fristgerechte Umsetzung vorzubereiten.
Praktische Empfehlungen: interne Tracking-Systeme überprüfen, Angebots- und Werbematerialien anpassen, zusätzliche Gebühren einplanen und F-1-Studierende über die verkürzte 30-Tage-Nachfrist informieren. Mobility-Manager sollten zudem künftige DHS-Anweisungen im Blick behalten, ob Premium Processing auf I-539-Verlängerungen ausgeweitet wird – eine Option, die die gravierendsten Auswirkungen der Regelung abmildern könnte.
Quelle: NAFSA
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