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Bundesrichter stoppt DHS-Regel, die internationale Studenten auf vier Jahre Aufenthalt beschränkt

Sept. 15, 2026
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Bundesrichter stoppt DHS-Regel, die internationale Studenten auf vier Jahre Aufenthalt beschränkt
Am Vorabend der Umsetzung erließ der US-Bezirksrichter F. Dennis Saylor IV am 14. September eine landesweite einstweilige Verfügung, die eine DHS-Verordnung blockiert, die die „Dauer des Status“ durch feste Zeitlimits ersetzen sollte – vier Jahre für die meisten F-1-Studierenden und 240 Tage für ausländische Journalisten. Das Gericht stellte fest, dass die Regel wahrscheinlich gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstößt und „katastrophale“ Schäden für Universitäten, Forschungsergebnisse und die US-Wirtschaft verursachen würde. Die Kläger, darunter große Gewerkschaften im Hochschulbereich und NAFSA, argumentierten, dass die Zeitbegrenzungen die akademische Realität ignorierten: Ph.D.-Programme dauern oft länger als vier Jahre, und Verlängerungsverfahren seien nicht praktikabel. Für die Mobilität in Unternehmen verhindert das Urteil eine sofortige Störung von Tausenden STEM-Nachwuchskräften, die OPT- und H-1B-Einstellungen versorgen. Wäre die Regel in Kraft getreten, hätten Arbeitgeber mit neuer Unsicherheit bezüglich der Enddaten der Arbeitserlaubnis zu kämpfen gehabt, was die Projektbesetzung und langfristige Nachfolgeplanung erschwert hätte. Universitäten begrüßten die Entscheidung und wiesen darauf hin, dass die internationalen Einschreibungen diesen Herbst bereits um fast 10 Prozent zurückgegangen sind. Das DHS könnte Berufung einlegen, doch die meisten Beobachter erwarten einen langwierigen Rechtsstreit, der die Angelegenheit möglicherweise über die Zwischenwahlen 2026 hinaus verzögern wird. Bis dahin werden F-1- und J-1-Besucher weiterhin für die „Dauer des Status“ zugelassen, und bestehende Programm-Enddaten auf I-20/DS-2019 bleiben maßgeblich. Mobilitätsmanager sollten dennoch ihre Compliance-Systeme überprüfen, um eine rechtzeitige SEVIS-Meldung sicherzustellen und sich auf mögliche zukünftige politische Änderungen vorbereiten.
Quelle: The Washington Post

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