
Bei einem Treffen am 17. September in Peking vereinbarten Liang Nan, Vize-Administrator der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAC), und Yousef Hashim Aziz, stellvertretender Generaldirektor der Generalen Zivilluftfahrtbehörde der VAE, die Verhandlungen über zusätzliche Luftverkehrsrechte zwischen beiden Ländern zu beschleunigen. Obwohl die derzeitige bilaterale Kapazität fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat, sehen beide Seiten weiterhin unbefriedigte Nachfrage im Bereich Fracht- und Premium-Geschäftsreisen. Laut CAAC-Statistiken hat sich der chinesische Passagierverkehr in den Golfstaaten auf 92 % des Niveaus von 2019 erholt, angetrieben durch wiederauflebende Energie-, Bau- und Einzelhandelsbeziehungen. Die Fluggesellschaften der VAE setzen sich für erweiterte Drittlandverkehrsrechte ein, die es ihnen ermöglichen würden, Passagiere mit einem einzigen Ticket weiter nach Europa zu befördern, während chinesische Airlines zusätzliche Slots am Dubai World Central für den E-Commerce-Transport fordern. Liang betonte, dass Peking eine „gegenseitig vorteilhafte Streckenausweitung“ unterstützt, sofern Sicherheit und Gegenseitigkeit gewährleistet sind. Die beiden Regulierungsbehörden werden eine gemeinsame Arbeitsgruppe einrichten, um neue Frequenzen und Codeshare-Genehmigungen vor dem Winterflugplan-Stichtag am 29. Oktober abzuschließen. Brancheninsider rechnen mit mindestens fünf zusätzlichen wöchentlichen Flügen für Emirates und Etihad sowie neuen Nonstop-Verbindungen ab Chengdu und Wuhan. Für Mobilitätsplaner in Unternehmen bedeutet die Aussicht auf mehr Nonstop-Optionen kürzere Reisezeiten von Tür zu Tür und potenziell niedrigere Tarife auf den China–Nahost–Afrika-Routen. Gleichzeitig unterstreicht dies Chinas umfassenderes Bestreben, die wirtschaftlichen Beziehungen zu den Mitgliedern des Golf-Kooperationsrats durch verbesserte zwischenmenschliche Verbindungen zu vertiefen.
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