
Grenzüberschreitende Bahnreisende zwischen Österreich und Norditalien müssen weiterhin mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen, da die vollständige Sperrung der Strecke Tarvisio Boscoverde–Carnia in die letzte Phase geht. Die ÖBB und der italienische Infrastrukturbetreiber RFI erneuern Gleise und Signaltechnik auf der Pontebbana-Route, was vom 22. August bis zum Abend des 20. September 2026 eine Komplettsperrung erfordert. Die internationalen Tageszüge von Wien nach Venedig und Triest enden nun in Villach, wo Reisende auf direkte Charterbusse über die Alpen umsteigen müssen, um südlich von Carnia wieder in den Zug einzusteigen. Die Nightjet-Schlafwagen zwischen Wien oder München und Bologna oder Venedig werden über den Brenner umgeleitet, was bis zu drei Stunden mehr Fahrzeit bedeutet und die Halte in Villach, Udine und Tarvisio auslässt.
Die ÖBB-Informationsseite beschreibt ein komplexes, farblich gekennzeichnetes Ersatznetz aus Express- und Regionalbussen, von denen einige Fahrradanhänger mitführen, andere jedoch keine Fahrradmitnahme ermöglichen. Geschäftsreisenden wird empfohlen, Plätze in den begrenzten „Direktbus“-Verbindungen zu reservieren und zusätzliche Zeit für Passkontrollen bei der Einreise nach Italien einzuplanen, da die Polizei während der Bauarbeiten verstärkt stichprobenartige Kontrollen durchführt.
Auch der Güterverkehr ist stark betroffen. Spediteure, die hochwertige Elektronik aus den Werken in Venetien nach Mitteleuropa transportieren, müssen Container über den Brenner umleiten oder den Abschnitt Tarvisio per Lkw befördern, was Kosten erhöht und Just-in-Time-Lieferpläne gefährdet. Die Logistikberatung T-Port schätzt Mehrkosten von rund 700 Euro pro Anhänger für die Umleitung.
Der Bahnverkehr soll am 21. September frühmorgens wieder aufgenommen werden, doch warnt die ÖBB, dass aufgrund der Kalibrierung der neuen Technik noch mehrere Tage lang Geschwindigkeitsbeschränkungen bestehen können. Unternehmen mit Sendungen oder Personalbewegungen in der kommenden Woche sollten die ÖBB-App Scotty weiterhin im Blick behalten und ihre Reisepläne bei Verzögerungen durch Nachtarbeiten anpassen.
Die ÖBB-Informationsseite beschreibt ein komplexes, farblich gekennzeichnetes Ersatznetz aus Express- und Regionalbussen, von denen einige Fahrradanhänger mitführen, andere jedoch keine Fahrradmitnahme ermöglichen. Geschäftsreisenden wird empfohlen, Plätze in den begrenzten „Direktbus“-Verbindungen zu reservieren und zusätzliche Zeit für Passkontrollen bei der Einreise nach Italien einzuplanen, da die Polizei während der Bauarbeiten verstärkt stichprobenartige Kontrollen durchführt.
Auch der Güterverkehr ist stark betroffen. Spediteure, die hochwertige Elektronik aus den Werken in Venetien nach Mitteleuropa transportieren, müssen Container über den Brenner umleiten oder den Abschnitt Tarvisio per Lkw befördern, was Kosten erhöht und Just-in-Time-Lieferpläne gefährdet. Die Logistikberatung T-Port schätzt Mehrkosten von rund 700 Euro pro Anhänger für die Umleitung.
Der Bahnverkehr soll am 21. September frühmorgens wieder aufgenommen werden, doch warnt die ÖBB, dass aufgrund der Kalibrierung der neuen Technik noch mehrere Tage lang Geschwindigkeitsbeschränkungen bestehen können. Unternehmen mit Sendungen oder Personalbewegungen in der kommenden Woche sollten die ÖBB-App Scotty weiterhin im Blick behalten und ihre Reisepläne bei Verzögerungen durch Nachtarbeiten anpassen.
Quelle: ÖBB / The Local Austria
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