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Indien benennt 11 neue Einreisepunkte für e-Visa, darunter neun Landgrenzen

Sept. 19, 2026
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Indien benennt 11 neue Einreisepunkte für e-Visa, darunter neun Landgrenzen
Indiens Innenministerium hat still und heimlich die größte eintägige Erweiterung des e-Visa-Programms seit 2014 vorgenommen und 11 neue internationale Einreisepunkte hinzugefügt – die meisten davon Grenzübergänge zu Land –, wie eine Mitteilung zeigt, die erstmals am 18. September 2026 vom Reisefachportal TravelersToday veröffentlicht wurde. Damit steigt die Gesamtzahl der e-Visa-fähigen Einreisestellen auf 88. Erstmals wird damit auch formeller Landzugang für Drittstaatsangehörige an wichtigen Kontrollpunkten wie Attari (Indien–Pakistan) und Agartala (Indien–Bangladesch) ermöglicht. Zwei mittelgroße Flughäfen – Bhopal und Tirupati – wurden ebenfalls aufgenommen, was Geschäftsreisenden mehr Flexibilität bei der Anreise nach Zentral- und Südindien bietet.

In der Praxis können Reisende die neuen Grenzübergänge auf dem offiziellen Portal indianvisaonline.gov.in derzeit noch nicht auswählen, was zu einer vorübergehenden Diskrepanz zwischen Politik und Technik führt. Fluggesellschaften und Busunternehmen orientieren sich weiterhin an der veröffentlichten Auswahlliste, wenn sie die Berechtigung prüfen. Mobilitätsteams sollten daher Passagiere anweisen, vorerst einen bestehenden Einreisepunkt zu wählen, bis das Portal aktualisiert wird.

Indien benennt 11 neue Einreisepunkte für e-Visa, darunter neun Landgrenzen


Die Aufnahme von Attari ist symbolisch bedeutsam – es ist die einzige Straßenverbindung zwischen Indien und Pakistan –, doch der Grenzübergang bleibt seit Mai 2025 nach dem Anschlag in Pahalgam geschlossen. Fünf der neun Landübergänge liegen an der Grenze zu Bangladesch und eröffnen eine praktische Schleife für multinationale Projektteams, die in beiden Märkten tätig sind. Zwei Grenzübergänge an der Grenze zu Bhutan (Jaigaon und Darranga) sowie einer an der Grenze zu Myanmar (Moreh) vervollständigen die Liste.

Für globale Mobilitätsmanager signalisiert diese politische Änderung Indiens Absicht, die Einreisemöglichkeiten zu diversifizieren und die Überlastung der Flughäfen zu verringern. Die operative Umsetzung könnte jedoch noch einige Wochen dauern. Unternehmen sollten die Portaländerungen täglich beobachten und Reisende darauf hinweisen, dass die Auswahl eines noch nicht unterstützten Einreisepunkts den Antrag ungültig macht.
Quelle: TravelersToday

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