
Alphabet und Apple haben interne Hinweise an Mitarbeiter mit US-Arbeits- und Studienvisa herausgegeben – viele davon chinesische Staatsbürger –, in denen sie aufgefordert werden, internationale Reisen über die Weihnachts- und Neujahrszeit zu verschieben. Grund dafür ist, dass einige US-Botschaften inzwischen bis zu 12 Monate Wartezeit für Visa-Termine verlangen. Die Warnung, die Business Insider am 21. Dezember veröffentlichte und von Reuters bestätigt wurde, folgt auf die Entscheidung der Biden-Administration, die Überprüfung von Social-Media-Profilen bei H-1B-, H-4-, F-, J- und M-Visa-Antragstellern zu verschärfen.
Auswirkungen auf chinesische Fachkräfte: Die Tech-Giganten beschäftigen Tausende Ingenieure mit chinesischem Festlandpass, die auf das H-1B-Visum angewiesen sind. Reisen sie zum chinesischen Neujahrsfest in die Heimat und erhalten keine zeitnahen Konsulatstermine, riskieren sie, im Ausland festzustecken und ihren Beschäftigungsstatus zu verlieren. Die Einwanderungsberatung Berry Appleman & Leiden berichtet, dass Antragsteller beim US-Konsulat in Guangzhou frühestens Termine im November 2026 erhalten.
Geschäftskontinuität: Beide Unternehmen haben Notfallpläne entwickelt, darunter Homeoffice-Regelungen und dringende L-1-Transfers in kanadische Niederlassungen. Kleinere Firmen ohne solche Optionen könnten mit Projektverzögerungen rechnen. Die Personalabteilungen raten den Mitarbeitern, Visa über das begrenzte „Drop-Box“-Pilotprogramm des Außenministeriums zu erneuern oder Termine in Drittstaaten wie Singapur zu vereinbaren.
Politischer Hintergrund: Die USA haben Anfang des Jahres die umstrittene H-1B-Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar wieder eingeführt, und der Kongress fordert eine strengere Prüfung von Antragstellern mit Verbindungen zu Chinas „strategischen Sektoren“. Der Rückstau verdeutlicht, wie geopolitische Spannungen die Mobilität von Talenten beeinträchtigen können – gerade jetzt, wo chinesische Tech-Profis nach der Pandemie wieder vermehrt reisen.
Empfehlungen für Mobility-Manager: Überprüfen Sie die Reisepläne der Mitarbeiter für die nächsten sechs Monate, markieren Sie Personen mit bald ablaufenden Visa und prüfen Sie Möglichkeiten für Statusänderungen im Land oder Premium-Verfahren. Informieren Sie chinesische Entsandte über die Risiken von „Visa-Run“-Strategien, die den aktuellen Status gefährden könnten.
Auswirkungen auf chinesische Fachkräfte: Die Tech-Giganten beschäftigen Tausende Ingenieure mit chinesischem Festlandpass, die auf das H-1B-Visum angewiesen sind. Reisen sie zum chinesischen Neujahrsfest in die Heimat und erhalten keine zeitnahen Konsulatstermine, riskieren sie, im Ausland festzustecken und ihren Beschäftigungsstatus zu verlieren. Die Einwanderungsberatung Berry Appleman & Leiden berichtet, dass Antragsteller beim US-Konsulat in Guangzhou frühestens Termine im November 2026 erhalten.
Geschäftskontinuität: Beide Unternehmen haben Notfallpläne entwickelt, darunter Homeoffice-Regelungen und dringende L-1-Transfers in kanadische Niederlassungen. Kleinere Firmen ohne solche Optionen könnten mit Projektverzögerungen rechnen. Die Personalabteilungen raten den Mitarbeitern, Visa über das begrenzte „Drop-Box“-Pilotprogramm des Außenministeriums zu erneuern oder Termine in Drittstaaten wie Singapur zu vereinbaren.
Politischer Hintergrund: Die USA haben Anfang des Jahres die umstrittene H-1B-Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar wieder eingeführt, und der Kongress fordert eine strengere Prüfung von Antragstellern mit Verbindungen zu Chinas „strategischen Sektoren“. Der Rückstau verdeutlicht, wie geopolitische Spannungen die Mobilität von Talenten beeinträchtigen können – gerade jetzt, wo chinesische Tech-Profis nach der Pandemie wieder vermehrt reisen.
Empfehlungen für Mobility-Manager: Überprüfen Sie die Reisepläne der Mitarbeiter für die nächsten sechs Monate, markieren Sie Personen mit bald ablaufenden Visa und prüfen Sie Möglichkeiten für Statusänderungen im Land oder Premium-Verfahren. Informieren Sie chinesische Entsandte über die Risiken von „Visa-Run“-Strategien, die den aktuellen Status gefährden könnten.
Quelle: The Business Standard / Reuters